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epa06121299 Former Formula One driver Robert Kubica of Poland participates in a test session for Team Renault during the first ever testing of racing cars held on the Hungaroring circuit in Mogyorod, 23 kms north-east of Budapest, Hungary, 02 August 2017, three days after the Hungarian Grand Prix. Current rally racing driver 32-year-old Kubica, who competed in Formula One from 2006 to 2010, was forced to quit F1 in 2011 due to an injury to his arm.  EPA/Szilard Koszticsak HUNGARY OUT

Rückkehrer: Sieben Jahre nach seinem Unfall sitzt Robert Kubica wieder im Formel-1-Cockpit. Bild: EPA/MTI

Sieben Jahre nach dem Horror-Crash: Steht Kubica vor der Rückkehr in die Formel 1? 

Der zweite und letzte Tag der Formel-1-Testfahrten in Mogyorod stand im Zeichen eines Rückkehrers. Robert Kubica sass zum ersten Mal seit fast sieben Jahren wieder in einem aktuellen Grand-Prix-Auto.



Kubica absolvierte mit 142 Runden über zwei Renndistanzen und belegte im Tagesklassement Platz 4. Auf den Schnellsten, Sebastian Vettel im Ferrari, büsste er knapp eineinhalb Sekunden ein. Zum Auftakt hatte Kubica zwar einen Schreckmoment zu überstehen. Beim Verlassen der Garage fiel ein grosses Namensschild auf den Heckflügel des Autos. Auf der Strecke verlief der Testtag aber programmgemäss.

Beim Finale Mitte November 2010 in Abu Dhabi hatte der mittlerweile 32-jährige Kubica sein bisher letztes Formel-1-Rennen bestritten. Knapp drei Monate später folgte der Unfall bei einem Rallye in der Nähe von Genua, bei dem vor allem die rechte Hand des Polen arg in Mitleidenschaft gezogen wurde – und der den Fortgang der Formel-1-Karriere des einstigen Fahrers des Teams BMW-Sauber in weite Ferne rücken liess.

Für den Hinwiler Rennstall hatte der Pole 2008 in Kanada für den einzigen Grand-Prix-Sieg vor Teamkollege Nick Heidfeld gesorgt. Die Folgen der Verletzung spürt Kubica noch heute; die vollständige Funktionstüchtigkeit wird er in seiner mehrfach operierten Hand nie mehr erlangen.

BMW Sauber Formula One driver Robert Kubica, of Poland, celebrates with teammates after winning his first F1 race at the Circuit Gilles-Villeneuve during the Canadian Grand Prix, Sunday, June 8, 2008 in Montreal. (KEYSTONE/AP Photo/The Canadian Press, Peter McCabe)

Kubica feiert im Jahr 2008 seinen Triumph in Montréal für BMW Sauber. Bild: AP CP

Zweimal in diesem Sommer, in Valencia und in Le Castellet, hatte Kubica in einem Renault aus der Formel-1-Saison 2012 schon seine Runden gedreht. Am Mittwoch nun durfte er sich zum ersten Mal wieder mit aktuellen (und zukünftigen) Formel-1-Fahrern messen. Erneut sass er in einem Auto der Equipe von Renault, für die er auch in der Saison vor dem Unfall im Einsatz gestanden hatte.

Kubicas Auftritt in Mogyorod führt selbstredend zu Mutmassungen. Nicht wenige gehen davon aus, dass der Pole damit den nächsten Schritt zur Rückkehr als Stammfahrer in der Formel 1 getan hat. Die Gerüchte zusätzlich befeuert haben die bisherigen Leistungen von Jolyon Palmer in der laufenden Saison. Der Engländer steht klar im Schatten seines deutschen Teamkollegen Nico Hülkenberg.

Matsushita drehte im Sauber 121 Runden

Bei den Formel-1-Testfahrten auf dem Hungaroring in Mogyorod sass für das Team Sauber auch am zweiten und letzten Tage ein Gastfahrer am Steuer. Nach dem Schweden Gustav Malja am Dienstag war am Mittwoch die Reihe an Nobuharu Matsushita. Der Japaner, im Normalfall wie Malja in der Formel 2 tätig und am Sonntag auf dem Hungaroring Gewinner des Sprintrennens, spulte 121 Runden ab. Mit seiner persönlichen Bestzeit war er 4,874 Sekunden langsamer als der Schnellste des Tages, Sebastian Vettel im Ferrari, und klassierte sich am Schluss der Zeitenliste. (sda)

Niemand wäre überrascht, würden die Verantwortlichen des Rennstalls Renault noch im Verlauf dieses Jahres eine Fahrerrochade vornehmen. Als kurzfristiger Ersatz kommt Kubica nicht in Frage. Das haben sie bei Renault klargestellt. Ab der nächsten Saison könnte der Pole aber durchaus eine Option sein, wenn die Franzosen den zweiten Stammfahrer neben Hülkenberg suchen. (sda)

Ecclestone als Formel-1-Chef abgelöst

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Video: reuters

46 Jahre Sauber im Zeitraffer

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    Alle Leser-Kommentare
  • winglet55 03.08.2017 10:52
    Highlight Highlight Ich verstehe den Medienhype um Robert Kubica nicht. Sein ehemaliger Arbeitgeber hat im mit dem Testtag, danke gesagt für seine Arbeit die er bis dahin geleistet hat. Ohne die beachtliche Leistung von Hr. Kubica schmälern zu wollen, wars das wohl mit seiner weiteren F1 Karriere.
    Zuviele junge und sehr schnelle Leute drängen in die F1, der Sitzangebot ist aber beschränkt. Einen Sitz als Paydriver, käme, so glaube ich wenigstens, selbst für Robert Kubica nicht in Frage.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 03.08.2017 11:27
      Highlight Highlight Renault hat damals von einem Testtag als Dankeschön geredet und hat damals gemeint dass es bei diesem einem Test bleibt. Mittlerweile hat sass er mehrmals in einem alten Renault zum testen und jetzt nochmals 2 Testtage in einem aktuellen Auto bei offiziellen Testfahrten.

      Wenn Renault kein Interesse hätte Kubica einzusetzen, warum testet Renault denn nicht diese junge und schnelle Fahrer? Würde doch mehr SInn machen.
    • winglet55 03.08.2017 13:09
      Highlight Highlight Kubica bringt die Erfahrung für die Entwicklung mit. Die haben die jungen nicht. Zudem ist er mit Ultrasoft gefahren, als Einziger (!), also Zeit plus 1 Sekunde.

      Pos Fahrer Team Zeit
      1 Sebastian Vettel Ferrari 1:17,124
      2 Lando Norris McLaren 1:17,385
      3 Kimi Räikkönen Ferrari 1:17,842
      4 Robert Kubica Renault 1:18,572
      5 Carlos Sainz Toro Rosso 1:18,850
      6 Daniil Kvyat Toro Rosso 1:19,116
      7 Lucas Auer Force India 1:19,242
      8 George Russell Mercedes 1:19,391
      9 Nikita Mazepin Force India 1:19,69
      10 Pierre Gasly Red Bull 1:20,337
      © motorsportdotcom, fehlen Leclerc usw. fuhren am 1.Tag
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 04.08.2017 16:29
      Highlight Highlight Schnelle Rundenzeiten sind bei Tests nicht wichtig, da es eher darum geht regelmässige Zeiten zu fahren, damit das Team die Daten besser vergleichen kann.

      Ausserdem war es für Kubica auch das erste Mal in einem Auto der neuen Generation (inkl. den Pirelli-Reifen, die ja nicht so einfach zu verstehen sind)

      (Und eine kleine Anmerkung: Laut Lando Norris sind die US keine Sekunde schneller)
  • the Wanderer 02.08.2017 22:01
    Highlight Highlight Der heutige Testtag in Ungarn mit seinen erreichten Rundenzeiten ist eine unglaubliche (Willens-)Leistung von Kubica. Trotzdem befürchte ich, dass die Einschränkungen wegen seiner handicapierten rechten Hand / Arm zu gross sind, als dass er mit den besten seines Fachs noch mithalten könnte.
    Aber für heute heisst es "bravo Robert, toll gemacht!"

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Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

1. Mai 1994: An diesem Sonntag um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer».

Mit leicht geneigtem Kopf sitzt Ayrton Senna in seinem völlig zerstörten Williams. Der 34-jährige Brasilianer hat an diesem Sonntag um 14.17 Uhr in der siebten Runde des Grand Prix von Imola bei Tempo 321 die Kontrolle über seinen Boliden verloren und ist in der Tamburello-Kurve mit 214 km/h in spitzem Winkel in die Betonmauer gekracht. Alles bremsen nützt nichts mehr, sein Auto ist unlenkbar, es zerbricht in seine Einzelteile. Eine halbe Milliarde TV-Zuschauer hält den Atem an.

Es dauert lange, …

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