DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Manchesters Bernardo Silva jubelt nach seinem Treffer.
Manchesters Bernardo Silva jubelt nach seinem Treffer.Bild: keystone

Manchester City gewinnt mit 4:3 spektakulär, jedoch zu knapp

Manchester City schlägt Real Madrid in einem spektakulären Hinspiel der Halbfinals in der Champions League 4:3. Für die Engländer wäre ein deutlicherer Sieg drin gelegen.
26.04.2022, 23:2327.04.2022, 06:18

Lange dauerte es nicht, bis Manchester City am Dienstagabend ein erstes Mal zeigte, wie es sich dieses Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid vorstellte. Riyad Mahrez konnte von der Seite durch die Abwehrreihen der Spanier spazieren und fand mit seiner Hereingabe Kevin De Bruyne, der mit seinem Treffer mittels Flugkopfball nach gerade einmal 93 Sekunden das schnellste Tor der Engländer in der Champions League realisierte.

Nur wenig später profitierte Gabriel Jesus, am Wochenende gegen Watford vierfacher Torschütze, von einem Fehler David Alabas und erhöhte auf 2:0.

Dass sich Rekordsieger Real Madrid indes von Rückständen nicht aus dem Konzept bringen lässt, haben die Spanier nicht zuletzt im Viertelfinal-Rückspiel gegen Chelsea bewiesen, als sie nach 0:3 noch entscheidend auf 2:3 herankommen konnten.

Grossen Einfluss auf die Comeback-Qualitäten der Madrilenen hat Karim Benzema. Der Franzose präsentiert sich seit Wochen in exzellenter Form, was er nach 33. Minuten eindrucksvoll unter Beweis stellte, als er eine Flanke Ferland Mendys per Direktabnahme im Tor unterbringen konnte. Es war zu diesem Zeitpunkt ein fürstlicher Lohn für das Team von Carlo Ancelotti, hatte City doch deutlich mehr vom Spiel und hätte höher führen müssen.

Und an diesem Narrativ änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Zwar gelang Phil Foden wiederum ein schnelles Tor für die Skyblues, Vinicius Junior konnte nach einem Stellungsfehler von Fernandinho postwendend reagieren.

Video: clippit

Und als Bernardo Silva mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumgrenze eine Viertelstunde vor dem Ende erneut den Zweitore-Abstand hergestellt hatte, brachte Aymeric Laporte das Heimteam mit einem Handspiel wenig später erneut in die Bredouille.

Karim Benzema verwertete den Penalty mit einem frechen Heber. Nach seinen zwei Toren ist der 34-Jährige mit 14. Treffern bester Skorer der Champions League und in den Reihen Reals der erste Spieler seit Cristiano Ronaldo 2018, dem wettbewerbsübergreifend in einer Saison mehr als 40 Tore gelingen.

Manchester City, das den ersten Titel in der Königsklasse herbeisehnt, hat sich mit den vielen vergebenen Chancen und Abwehrfehlern um eine bessere Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche in Madrid gebracht. Der designierte spanische Meister dürfte derweil trotz Niederlage nicht unzufrieden sein. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Kannst du sie alle finden? Easter Eggs im realen Leben

1 / 28
Kannst du sie alle finden? Easter Eggs im realen Leben
quelle: reddit
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Clank
26.04.2022 23:52registriert Mai 2015
Real ist ein äusserst heimtückischer Gegner. Wie schon gegen PSG und Chelsea schiessen sie ihre Tore ohne wirklich zu überzeugen, einfach nur mit gnadenloser Effizienz.
210
Melden
Zum Kommentar
7
Fantastische Schweiz schlägt Weltmeister Kanada gleich mit 6:3!
Die zwei Ruhetage haben den Schweizern gut getan. Die Schweiz gewinnt in Helsinki gegen Kanada 6:3, steht an der WM in Finnland als einziges Team noch ohne Punktverlust da und greift nach dem Gruppensieg.

Das Team von Nationalcoach Patrick Fischer überzeugte auf der ganzen Linie. Die durchzogenen Leistungen von Mitte letzter Woche beim 3:2 gegen Kasachstan (Dienstag) und beim 5:3 gegen die Slowakei (Mittwoch) wurden vergessen gemacht. Die Disziplin stimmte diesmal, auch wenn Timo Meier die Schweizer schon nach 224 Sekunden wieder für fünf Minuten in Unterzahl brachte. Diese Strafe nahm Meier im Übermut – und sie blieb bis zur 52. Minute die einzige gegen die Schweiz. Die Absicht, genau gleich hart und aggressiv aufzutreten wie in den ersten Spielen, aber sich etwas cleverer und smarter zu verhalten, wurde umgesetzt.

Zur Story