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ARCHIVBILD ZUM WECHSEL VON CRISTIANO RONALDO ZU JUVENTUS TURIN --- epa06644064 Real Madrid's Cristiano Ronaldo (C) scores the 2-0 goal during the UEFA Champions League quarter final first leg soccer match between Juventus FC vs Real Madrid CF at Allianz stadium in Turin, Italy, 03 April 2018.  EPA/ANDREA DI MARCO

Was für eine Kiste! Im April 2018 traf Cristiano Ronaldo spektakulär gegen Juventus – und wechselte einige Monate später nach Turin. Bild: EPA ANSA

Was zieht Ronaldo wohl vor: Sex oder ein geiles Fallrückzieher-Tor?



Cristiano Ronaldo kehrt heute Abend mit Juventus Turin nach Madrid zurück, an den Ort seiner grössten Erfolge. Als Ikone von Real Madrid dürfte er keinen freundlichen Empfang haben, wenn der italienische Meister in der Champions League bei Atlético antritt.

In England war CR7 bereits gestern Abend im Fokus. In einem langen Interview verriet der Portugiese einige Details aus seinem Leben – etwa, dass er momentan 17 Autos besitze. Gefragt wurde Ronaldo auch Intimes. Nachdem er von seinem Fallrückzieher für Real gegen Juve als den schönsten seiner vielen Treffer schwärmte, fragte ihn Moderator Piers Morgan, ob so ein Tor gar besser sei als Sex.

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Ronaldos legendärer Fallrückzieher. Video: streamable

«Besser als Sex mit meiner Gio?», fragte Ronaldo zurück, «nein!» Es blieb schlüpfrig, als Morgan den Fussballer danach auch noch zur Unterwäsche seiner Freundin Georgina befragte.

Ronaldo mit seiner grossen Liebe Georgina.

«Ich vertraue nur vier Menschen»

Eine Hochzeit sei derzeit nicht seine Priorität, sagte Ronaldo auch noch, «aber wieso nicht eines Tages?» Die beiden sind seit 2016 ein Paar, Georgina ist die Mutter von Ronaldos viertem Kind, das 2017 auf die Welt kam.

Obwohl er 183 Millionen Follower auf Instagram hat, ist Ronaldo auch einsam. «Ich habe sehr enge Freunde und meine Familie. Aber ich vertraue nur vier Menschen wirklich zu hundert Prozent.» Wer das ist, blieb unerwähnt.

Dafür erzählte er von einem Neujahrs-Abend in Madrid, als er sich mit einem Freund in eine Disco wagte. Sie trugen Perücken und Brillen und sprachen mit anderen nur Englisch, um nicht erkannt zu werden. «Es war eine der besten Nächte meines Lebens», erinnerte CR7 – der trotzdem erkannt wurde. Zum Glück hätten die meisten anderen Besucher dem Typen nicht geglaubt, als der erzählte, wer da bei ihnen sei.

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Das Interview in voller Länge. Video: YouTube/Azam Abdallah

Eine Schattenseite des Lebens als globaler Superstar sei, dass er nicht das machen könne, wozu andere Väter in der Lage seien. «Ich war mit meinen Kindern noch nie in einem Park. Würde ich dahin gehen, kämen alle Leute zu uns. Sie würden die Kinder, meine Freundin und mich nervös machen.»

Messi pusht ihn, nicht die Rekorde

Selbstverständlich kann kein Interview mit Cristiano Ronaldo ohne Fragen zum Verhältnis mit Lionel Messi auskommen. Einmal mehr in den letzten Wochen betonte der 34-jährige Portugiese, er komme gut mit dem argentinischen Superstar des FC Barcelona aus. Allerdings würde er mehr Weltfussballer-Auszeichnungen verdienen als Messi, sagte Ronaldo. Aktuell wurden beide je fünf Mal zum besten Spieler des Planeten gekürt. «Ich denke, ich brauche sechs, sieben oder acht Ballons d'Or, um über ihm zu stehen. Ich glaube, das verdiene ich auch», meinte Ronaldo.

Ronaldo mit Interviewer Piers Morgan.

Messi sei auch mit ein Grund dafür, dass er so gut sei und umgekehrt. Die beiden Spieler würden sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen. Das Resultat davon? «Ich jage keine Rekorde. Die Rekorde kommen zu mir», so Ronaldo. «Ich bin süchtig nach Erfolg und ich glaube, das ist nicht schlecht, sondern etwas gutes. Der Erfolg spornt mich an. Wenn du nicht mehr motiviert bist, hörst du besser auf.»

Bereits vor der Ausstrahlung des gesamten Interviews sah man in einem Trailer bereits, wie Ronaldo Tränen vergoss. So reagierte er auf Aufnahmen seines verstorbenen Vaters, den er wegen dessen Alkoholsucht kaum gekannt hatte. (ram)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ehrenmann 18.09.2019 17:06
    Highlight Highlight Er vertraut nur 4 Leuten? Komisch, er hat doch schon 4 Kinder und eine Mutter? Da müssten es doch mindestens 5 sein?
    • Rosa Vermelha 18.09.2019 19:54
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass er da Familienmitglieder meint, wohl eher Menschen aus seinem professionellen Umfeld. Dass er ein gutes Verhältnis zu seiner Familie hat, sieht man immer wieder, die sind wohl einfach aus dieser Wertung ausgeschlossen.
    • Ehrenmann 19.09.2019 08:13
      Highlight Highlight hmm sieh anhand der blitzer aus, dass ich das wohl falsch interpretiert habe 🙆🏻‍♂️
  • DocShi 18.09.2019 14:27
    Highlight Highlight Wieso ein link auf das Video wenn ich es dann doch nicht anschauen kann weil wir in der Schweiz keine Berechtigung dafür haben?
    Dann lieber keinen link.
    • Ralf Meile 19.09.2019 10:02
      Highlight Highlight Der muss das nachträglich geändert haben bei der Einstellung, bei mir lief das Video. Natürlich hätte ich es sonst nicht verlinkt, da hast du schon recht.
  • Snowy 18.09.2019 12:04
    Highlight Highlight Habe letztes Jahr R. Federer beim Bergsteigen gekreuzt.

    Ich war unterwegs mit einer Freundin aus Spanien, er war mit Familie (ohne Begleitung) am Wandern.

    Federer und seine Kids haben freundlich "Grüezi mitenand" gesagt - ich habe erwidert. Das war´s.

    Natürlich hätte es mich gereizt, ihn anzusprechen, aber ich denke ich bin diesbezüglich einfach zu sehr verschweizert. Und das meine ich positiv.
    Meine Begleitung jedenfalls hat die Welt nicht mehr verstanden und stand mit offenem Mund da...
    Ich hab ihr dann erklärt, warum so viele Superstars hier Zuflucht suchen: Weil wir sie in Ruhe lassen.
    • Billy Meier 18.09.2019 22:46
      Highlight Highlight Beim Bergsteigen? Mit den Kindern? RF ist wirklich der Grösste. Wir Normalos gehen mit unseren Kids nur Bergwandern... 😉
    • tolgito 18.09.2019 22:47
      Highlight Highlight Genau und deswegensollte Ronaldo zu YB 🙏🏻😂
    • Snowy 19.09.2019 11:06
      Highlight Highlight Roger Federer war mit den Kindern am Wandern im schönen Graubünden - wo könnt ihr euch ja vorstellen.
  • wasps 18.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Federer war mit seinen Kindern auf Spielplätzen anzutreffen.
    • Tooto 18.09.2019 11:20
      Highlight Highlight 1) Ich denke bei vorallem Jugendlichen ist CR7 deutlich beliebter
      2) In der Schweiz kann man das auch, da wir eine etwas andere Mentalität haben :)
    • Cillit Bang 18.09.2019 11:22
      Highlight Highlight Nicht überall respektieren Menschen die Privatsphäre der Stars. In der Schweiz eher schon.
    • Mia_san_mia 18.09.2019 11:40
      Highlight Highlight In der Schweiz ist das auch einfacher...
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