Sport
Fussball

Frauen-Nati: Pia Sundhage will Schweizer Trainerin bleiben

Switzerland's head coach Pia Sundhage of Sweden applauded during a thank you and farewell event at the Fan Zone and public viewing on Federal Square (Bundesplatz), after the elimination of the Sw ...
Pia Sundhage möchte Trainerin der Schweizer Frauen-Nati bleiben.Bild: keystone

Sundhage will als Nationaltrainerin weitermachen – unter einer Bedingung

14.10.2025, 14:2614.10.2025, 14:40

Zweieinhalb Monate nach der erfolgreichen Heim-EM steigt das Schweizer Frauen-Nationalteam ohne grosse Änderungen in zwei Test-Länderspiele. Trainerin Pia Sundhage erklärt, dass sie ihren Vertrag verlängern will.

Pia Sundhages Vertrag als Nationalcoach der Schweizer Fussballerinnen läuft Ende Jahr aus. In der ersten Medienkonferenz seit dem Ende der EM vor zweieinhalb Monaten machte die 65-jährige Schwedin klar, dass sie mit dem Team auch in die WM-Qualifikation gehen will - unter einer Bedingung. «Ich brauche einen Vollzeit-Assistenten.» Nun sei man in Verhandlungen mit dem Verband.

Eine Deadline habe sie nicht, versicherte Sundhage. «Oder der 31. Dezember», meinte sie lachend. Sie machte jedoch klar, dass sie «gerne Teil der weiteren Reise dieses Teams» wäre. «Die EM in der Schweiz war eine einmalige und fantastische Erfahrung.»

Für die beiden Testspiele gegen Kanada (Nummer 9 der Welt) am Freitag in einer Woche in Luzern und Schottland (Nummer 25) am Dienstag, 28. Oktober, in Dunfermline bietet sie 20 der 23 Spielerinnen aus dem EM-Kader auf. Es fehlen einzig die verletzten Svenja Fölmli und Laia Ballesté sowie Sandrine Gaillard (vormals Mauron), die sich nach dem Wechsel zu Tampa Bay erst in Nordamerika eingewöhnen will. An ihrer Stelle kehren mit Aurélie Csillag, Leela Egli (beide SC Freiburg) und Lia Kamber (FC Basel) drei Spielerinnen mit Nationalteam-Erfahrung zurück.

Die Qualifikation für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien werde auf jeden Fall schwierig, ist sich Sundhage sicher. Die Auslosung der Gruppen Europas erfolgt am 4. November. Am kommenden Montag gibt es in Weggis ein öffentliches Training (17.30 Uhr). (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-EM 2025 in der Schweiz
1 / 94
Die besten Bilder der Fussball-EM 2025 in der Schweiz

Da ist das Ding! Wie 2022 stemmt auch an der EM 2025 England den Siegerpokal in die Höhe.

quelle: keystone / til buergy
Auf Facebook teilenAuf X teilen
50 Jahre Frauenfussball in der Schweiz
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
ujay
14.10.2025 16:10registriert Mai 2016
Unbedingt mit Sundhage verlängern! Mit ihr hat die Nati einen Schritt vorwärts gemacht und hat an der EM überzeugt!
245
Melden
Zum Kommentar
6
Vom Unvollendeten zum Vollender: Messis langer Weg zum Titel
Das lange kritisierte Wunderkind ist jetzt ein Anführer, die Ansammlung von Stars eine verschworene Einheit: Argentinien träumt vom nächsten Titel. Der Weltmeister von 2022 weiss aber auch, dass die Ära von Lionel Messi zu Ende geht.
Die Bilder jener letzten gefährlichen Szene in der 123. Minute des WM-Finals 2022 zwischen Argentinien und Frankreich hätten zum Symbol werden können. Zum Symbol für Lionel Messi, den Unvollendeten. Ein hoher Ball hinter die Abwehrreihen, eine missglückte Aktion von Nicolas Otamendi, Randal Kolo Muanis einmalige Gelegenheit zum 4:3 für die Franzosen. Und Lionel Messi als Zuschauer am Mittelkreis. Wie er erstarrt, wie der Traum vom WM-Titel vor dem geistigen Auge ein weiteres Mal an der Realität zu zerschellen droht. Wie Messis Unvollkommenheit sich zementiert.
Zur Story