Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tagung in Marrakesch

Kehrtwende bei der FIFA – der Garcia-Bericht soll «in angemessener Form» veröffentlicht werden



FIFA president Sepp Blatter, center, leaves a hotel to lead a meeting in Marrakech, Morocco, Thursday, Dec. 18, 2014. Amid another crisis at FIFA, Blatter will lead an executive committee meeting on Thursday with the sudden resignation of ethics prosecutor Michael Garcia now on the agenda. (AP Photo/Christophe Ena)

Die FIFA-Chefetage weilt zurzeit in Marrakesch. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

An einer Sitzung im marokkanischen Marrakesch hat die FIFA-Ethikkomission heute morgen beschlossen, dass der umstrittene Bericht von Michael Garcia veröffentlicht werden soll. Allerdings stehen noch Anklagen gegen drei Ex-Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees an – ehe diese nicht über die Bühne gegangen sind, darf der Bericht noch nicht an die Öffentlichkeit. 

Wegen des Zeugenschutzes kann das 430-seitige Dokument nur in einer angepassten Version publiziert werden, da gewisse Stellen geschwärzt werden müssen. Per Pressemitteilung lässt die FIFA verlauten, «dass in Bezug auf einzelne Personen und Vorgänge weitere Abklärungen beziehungsweise Untersuchungen erforderlich sind; mithin scheint die Angelegenheit gegenwärtig noch nicht vollständig aufgearbeitet zu sein.» 

Garcia hatte die Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 an Russland und 2022 an Katar untersucht. Öffentlich geworden war bisher nur eine stark verkürzte und harsch kritisierte Auswertung des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert.

«Wir werden die Abstimmung für 2018 und 2022 nicht revidieren», bekräftige Blatter. Laut dem FIFA-Oberhaupt gibt es «keine rechtlichen Gründe», die Entscheide der Exekutive für die Gastgeber der beiden nächsten WM-Turniere zurückzunehmen. Beim Bericht von Garcia gehe es um die Vergangenheit. «Und ich bin auf die Zukunft fokussiert», betonte der Schweizer. 

Bereits gestern stellten die FIFA-Funktionäre Katar ein Ultimatum zur Verbesserung der Menschenrechte. Das deutsche Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees Theo Zwanziger forderte, bis zum 15. März eine unabhängige Kommission einzurichten, welche die Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter überprüfen soll. Dieser Antrag wurde nun einstimmig angenommen. 

 (cma/si)

Das ist nur Spass: «Sepputin»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Hühnerhaut garantiert: Hoarau verabschiedet sich mit Büne-Huber-Duett von den YB-Fans

Nach sechs Jahren in gelb und schwarz ist die Zeit des Abschieds gekommen. Guillaume Hoarau hat die Berner Young Boys nach drei Meistertiteln in Folge verlassen. Just an dem Tag, an dem seine Unterschrift beim FC Sion bekannt wird, verabschiedet er sich in den sozialen Medien von den YB-Fans.

Mit Patent-Ochsner-Frontmann Büne Huber hat der Stürmer ein Duett aufgenommen. «Gäub und Schwarz» heisst die angepasste Version von «Scharlachrot» und richtet sich direkt an die Fans des Schweizer …

Artikel lesen
Link zum Artikel