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Super League: FCZ rutscht nach Pleite gegen Lausanne tiefer in die Krise

Beyatt Lekoueiry (LS) jubelt nach seinem Tor zum 1:2 im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen Zuerich, FCZ, und dem FC Lausanne-Sport, LS, am Samstag, 1. November 2025 im Stadio ...
Lausannes Beyatt Lekoueiry schiesst den FCZ noch tiefer in die Krise.Bild: keystone

FCZ-Misere geht gegen Lausanne weiter, doch Canepa sagt: «Der Sportchef ist kein Thema»

Der FC Zürich findet einfach nicht aus dem Tief heraus. Im Heimspiel gegen Lausanne-Sport unterliegt die Mannschaft von Interimstrainer Dennis Hediger 1:2.
01.11.2025, 19:3002.11.2025, 12:56

In der 82. Minute suchen die Lausanner, wenn auch etwas unkoordiniert, erneut mit Tempo die Offensive. Beyatt Lekoueiry setzt sich gegen mehrere Gegenspieler durch und spielt den Ball auf Brandon Soppy, der ihn jedoch nicht kontrollieren kann. Stattdessen liegt der Ball plötzlich wieder frei, und Lekoueiry vollendet den von ihm selbst eingeleiteten Angriff mit einem präzisen Flachschuss. Dieser Treffer besiegelt Zürichs fünfte Niederlage in Folge.

«Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wir schlagen uns selber. Wir machen defensive Fehler und die werden vom Gegner sofort bestraft. Es ist eine unverdiente Niederlage. Wir hatten ein Auf und Ab, phasenweise spielen wir gut. Aber wenn du solche Fehler machst, dann ist der Fall klar. Der Sportchef ist kein Thema, er hat die Tore nicht zugelassen. Und die Mannschaft, die er zusammengestellt hat, hat Potenzial. Es gibt einfach Phasen, in denen es nicht funktioniert.»
FCZ-Präsident Ancillo Canepa.

Auf den ersten Rückschlag hatte der FCZ noch reagiert: Matthias Phaëton profitierte in der 32. Minute von einem Missverständnis in der Lausanner Abwehr und glich zum 1:1 aus. Doch viel mehr gelang dem Heimteam vor lediglich 9613 Fans nicht.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine Partie, in der nur selten zusammenhängende Spielzüge zu sehen waren. Sichtlich bemüht, keine Fehler zu machen, neutralisierten sich die beiden Teams lange Zeit gegenseitig. Dann kam der Lucky Punch der Waadtländer.

Für den FCZ geht die Suche nach dem Erfolgsrezept weiter: Auch Hediger, der seine dritte Partie als Interimstrainer bestritt, scheint angesichts der derzeitigen Krise zunehmend ratlos.

Trainer Dennis Hediger (FCZ), rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen Zuerich, FCZ, und dem FC Lausanne-Sport, LS, am Samstag, 1. November 2025 im Stadion Letzigrund in ...
Der FCZ kann unter Dennis Hediger weiterhin nicht gewinnen.Bild: keystone

Zürich - Lausanne-Sport 1:2 (1:1)
9613 Zuschauer. - SR Cibelli.
Tore: 10. Butler-Oyedeji (Custodio) 0:1. 32. Phaëton (Kény) 1:1. 82. Lekoueiry (Soppy) 1:2.
Zürich: Brecher; Kamberi, Palacio, Gómez (79. Segura), Rodic (72. Ligue); Krasniqi (46. Comenencia), Tsawa, Zuber; Kény (80. Perea); Markelo (79. Emmanuel), Phaëton.
Lausanne-Sport: Letica; Soppy, Mouanga, Sow, Fofana (78. Poaty); Roche; Butler-Oyedeji (78. Abdallah), Mollet (65. Lekoueiry), Custodio; Bair (78. Kana Biyik), Diakite (46. Ajdini)
Verwarnungen: 37. Palacio, 55. Mouanga, 63. Sow, 65. Kamberi, 71. Gómez, 93. Perea. (abu/sda)

Die Tabelle:

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24 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hans Jürg
01.11.2025 23:23registriert Januar 2015
Wurde wohl vielleicht schon thematisiert:
Johan Vonlanthen steht ja unten auf dem Platz und bekommt Infos von oben und gibt sie weiter. Ist er immer noch in einer Sekte? Dann würde seine Tätigkeit ja irgendwie Sinn ergeben.
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P. Meier
01.11.2025 23:16registriert März 2017
"Der Sportchef ist kein Thema" bedeutet im Fussball "der Sportchef kann morgen schon gefeuert werden".
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hilarious
01.11.2025 23:06registriert August 2018
De azuber bestimmt wieder: «Wir hatten einen klaren Plan und der ist gut aufgegangen».
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