Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
22.08.2016; Martigny; Fussball Super League - FC Sion Medienkonferenz; 
Der neue Trainer Peter Zeidler (Sion) und Praesident Christian Constantin (Sion) 
(Jean-Guy Python/freshfocus)

CC denkt sich: «Hab ich da den richtigen geholt?» Bild: freshfocus

Bringt Peter Zeidler die Wende beim FC Sion? Zur Premiere gibt's ein Heimspiel gegen Vaduz



In der 6. Runde der Super League will Sion am Samstag vor heimischem Publikum den Negativtrend stoppen. Der neue Trainer Peter Zeidler feiert gegen Vaduz seinen Einstand.

Die Walliser  jubeln nach dem 0-1 beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Sion im Stadion Letzigrund in Zuerich am Sonntag, 21, August 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der FC Sion grüsst vom Tabellenende. Bild: KEYSTONE

10. Platz: FC Sion. Nicht Lausanne, Lugano oder Vaduz zieren nach fünf Runden der Super League das Tabellenende, sondern die auf dem Papier drittstärkste Kraft hinter Basel und den Young Boys. Ein Umstand, der Christian Constantin zum Handeln bewegte. Die Niederlagen gegen Lausanne und Lugano kosteten Didier Tholot den Job. Gegen die Grasshoppers coachte der Präsident das Team, nun soll der in der Schweiz relativ unbekannte Peter Zeidler den Turnaround schaffen.

Gegen Vaduz gelangt der 54-jährige Deutsche, der in Frankreich seit seiner Tätigkeit beim FC Tours einen guten Ruf geniesst und als vorzüglicher Ausbildner gilt, zuletzt in Salzburg aber nach wenigen Monaten entlassen wurde, am Samstagabend (20.00 Uhr) im Tourbillon zu seiner Feuertaufe. «Ein Erfolgserlebnis ist dringend nötig, um das Selbstvertrauen zu stärken», sagt er vor seinem Einstand.

21. August 2016; Vaduz; Fussball Super League - FC Vaduz - FC St. Gallen; Freude bei den Spielern des FCV nach dem Tor zum 1:0 (Michael Zanghellini/freshfocus)

Vaduz kämpfte zuletzt den FC St.Gallen mit 2:0 nieder. Bild: Michael Zanghellini/freshfocus

Nach drei Pleiten sollen im Heimspiel wieder drei Punkte für Sion folgen. Zumindest Zeidlers Bilanz bei seinen Debüts als Trainer sprechen für Sion. Der frühere Assistent von Ralf Rangnick startete bei fünf seiner sechs Trainerstationen siegreich. Doch Zeidler sagt auch: «Fünf Tage sind zu kurz für eine Revolution. Die Spieler kennen mein Grundprinzip, sie wissen was ich will, aber um die Details zu vermitteln, benötigst du Zeit.»

Duell der Überraschungsteams

Gefühlte sechs Punkte werden in Lugano vergeben. Mit Lausanne gastiert ein zweiter Abstiegskandidat im Cornaredo. Nach beidseits gutem Saisonstart mit sechs (Lugano) respektive sieben Punkten liegen die Teams aktuell im Mittelfeld.

L'attaquant lausannois Francesco Margiotta, droite, fete le premier but avec son coequipier le milieu lausannois Benjamin Kololli, gauche, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Thun ce dimanche 31 juillet 2016 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der Aufsteiger Lausanne hat bisher überrascht - zuletzt gab es jedoch eine Klatsche gegen YB. Bild: KEYSTONE

Derweil Lausanne bestrebt ist, das 2:7 vor Wochenfrist bei den Young Boys als Ausrutscher abzutun, scheint Lugano in seinem zweiten Super-League-Jahr trotz des Abgangs von Mattia Bottani personell besser aufgestellt und defensiv gefestigter als in der Vorsaison. (sda)

Die Super-League-Absteiger seit 2005

Der Fussball schreibt oft die schönsten Geschichten

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

Link zum Artikel

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

Link zum Artikel

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

Ex-Profi Frontino nach Rücktritt mit 29: «Der Lohn ist Horror, es ist lächerlich»

Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.

Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.

Im März hast du in einem Interview nach deinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel