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Ajax-Stürmer Sébastien Haller ist nicht zu stoppen.
Ajax-Stürmer Sébastien Haller ist nicht zu stoppen.Bild: keystone

TV-Kommentator beleidigt Vida und Haller ballert – das lief in der Champions League

25.11.2021, 10:0025.11.2021, 10:59

Haller ballert

Ajax Amsterdam steht erneut im Achtelfinal der Champions League und verdankt das in diesem Jahr fast ausschliesslich Sébastien Haller. Der französische Stürmer war auch beim 2:1-Sieg gegen Besiktas Istanbul die zentrale Figur und schoss beide Tore.

Damit ist Haller, der dieses Jahr erstmals in der Königsklasse spielt, nach fünf Spielen bereits bei neun Toren angelangt und liegt damit auf Augenhöhe mit einem gewissen Robert Lewandowski. Noch nie hat ein Spieler in seinen ersten fünf Champions-League-Partien derart viele Treffer erzielt.

«Arschbombe»

Im gleichen Spiel gab es eine «Verletzung» der kurioseren Sorte. Miralem Pjanic kriegte einen Schlag ins Gesicht, aber nicht etwa von einem Gegner. Und es war auch nicht eine Hand oder ein Ellbogen, welche den Bosnier traf, sondern ein … Hintern. Mehmet Topal flog bei einem Kopfball Gesäss voran in seinen Mitspieler und streckte diesen so kurzzeitig nieder.

Video: streamja

TV-Kommentator beleidigt Vida

Zwischendurch ein lustiger Spruch eines Kommentators, das darf durchaus sein. Doch es gibt Grenzen, die sollten nicht überschritten werden. Etwa, wenn es um das Aussehen eines Spielers geht. Diese Grenze hat der niederländische Kommentator Sierd de Vos gestern überschritten.

Sierd de Vos beleidigt Domagoj VidaVideo: streamable

Beim Spiel zwischen Besiktas und Ajax, das um 18.45 Uhr begann, sagte er über den Istanbuler Verteidiger Domagoj Vida: «Besiktas brauchte eine Sondergenehmigung, dass Vida um diese Zeit spielen darf, weil er so hässlich ist und jetzt auch Kinder zuschauen.» Sierd de Vos ist bei niederländischen Fussballfans bekannt für seine teilweise auch kuriosen Sprüche. 2018 gab er nach einem Traumtor von Barcelonas Ivan Rakitic im «Clásico» gegen Real Madrid plötzlich irgendwelche Raketengeräusche von sich.

Sierd de Vos feiert «Raketic».Video: YouTube/Rens De Kleijne

Thiagos Schwebeball

Liverpool war bereits vor dem gestrigen Spieltag für die K.o.-Phase qualifiziert. Dennoch liess die Mannschaft von Jürgen Klopp gegen Porto nichts anbrennen und gewann mit 2:0. Die «Reds» wurden von Thiago Alcantara auf die Siegesstrasse gebracht. Der Spanier hämmerte den Ball nach einem Freistoss aus rund 25 Metern wuchtig und sehenswert in die Maschen. Die Flugkurve des Balls wirkte fast schon unnatürlich, als würde er über den Rasen schweben.

Thiago trifft zum 1:0 für Liverpool.Video: streamable

Dortmunds «beschissener Abend»

Borussia Dortmund muss seine Champions-League-Träume abermals früh begraben. Dieses Mal schaffen es die Deutschen nicht einmal über die Gruppenphase hinaus. Mit der 1:3-Niederlage gegen Sporting Lissabon ist klar, dass der BVB nach der Winterpause nur noch in der Europa League spielen wird.

«Das war ein beschissener Abend. Wir sind raus, das ist die bittere Wahrheit. Sporting hat gar nichts für das Spiel gemacht und gewinnt 3:1. Das ist schwierig zu akzeptieren», sagte Dortmunds Captain Marco Reus nach dem Spiel. Tatsächlich war der BVB dominant, bis Verteidiger Nico Schulz dem Gegner mit einem bösen Schnitzer die 1:0-Führung schenkte. Dem zweiten Gegentreffer wenig später ging ein Fehler von Manuel Akanji voraus. Dortmund schlug sich einmal mehr selbst – die Inkonstanz ist bislang die einzige Konstanz beim BVB.

Plötzlich beste Freunde

Gestern Abend stand Sergio Ramos zum ersten Mal in der gleichen Mannschaft wie Lionel Messi im Aufgebot. Auch wenn der Spanier bei der 1:2-Niederlage von PSG gegen Manchester City nur auf der Bank sass, war es ein wichtiger Schritt nach seiner langen Verletzungspause.

Messi und Ramos früher.
Messi und Ramos früher.Bild: AP
Messi und Ramos jetzt.
Messi und Ramos jetzt.Bild: keystone

Lionel Messi sagt, es sei am Anfang komisch gewesen, mit seinem einstigen Erzrivalen im gleichen Team zu sein. Aber: «Wir haben uns immer sehr respektiert, auch wenn wir auf dem Platz gegeneinander gekämpft haben. Ihn jetzt in meinem Team zu haben, ist spektakulär.»

Hakimi hält den Kopf hin

PSG-Verteidiger Achraf Hakimi musste bei der 1:2-Niederlage gegen Manchester City den Kopf hinhalten. Nicht etwa, weil der Marokkaner die Niederlage verschuldet hätte, sondern um ein Gegentor zu verhindern. Einen satten Schuss von Citys Riyad Mahrez lenkte Hakimi mit seinem Kopf übers Tor.

Hakimi klärt mit Köpfchen.Video: streamable

Doch auch Hakimi kann am Ende nicht verhindern, dass PSG bei ManCity unterliegt. Es ist innerhalb der letzten sieben Monate bereits die dritte Niederlage der Pariser gegen das Team von Pep Guardiola. Damit hat PSG in dieser Zeitspanne öfter gegen City verloren, als gegen Mannschaften aus Frankreich.

Perfektes Real

Dank eines 3:0-Auswärtssieges bei Sheriff Tiraspol hat sich Real Madrid für die Achtelfinals der Champions League qualifiziert. Und wer jetzt behauptet, das sei eine Wasserstandsmeldung, der hat nicht unrecht. Denn die Spanier qualifizieren sich einfach immer für die K.o.-Phase der Königsklasse.

30 Mal stand Real in der Gruppenphase. 30 Mal haben sie sich auch für die nächste Runde qualifiziert. Die Königlichen sind damit das einzige Team, das mehr als einmal in der Gruppenphase stand und das eine 100-prozentige Erfolgsquote vorweisen kann. Kaiserslautern (98/99), Leeds United (00/01) und Leicester (16/17) haben ebenfalls eine derartige Quote, standen aber allesamt nur einmal in der Champions League.

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quelle: keystone / susana vera
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So sieht es aus, wenn zwei Laien ein Fussballspiel kommentieren

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