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WM 2022 in Katar: Urs Meier nicht überzeugt von den Schiedsrichterinnen

Urs Meier (rechts) ist nicht von Stephanie Frappart (links) und ihren Kolleginnen überzeugt.
Urs Meier (rechts) ist nicht von Stephanie Frappart (links) und ihren Kolleginnen überzeugt.Bild: imago, watson

Urs Meier über die Schiedsrichterinnen: «Keine Frauen für die wichtigen Spiele»

21.11.2022, 14:5921.11.2022, 15:00

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hält die für die WM in Katar nominierten Schiedsrichterinnen, die Französin Stéphanie Frappart und die Kolleginnen aus Japan und Ruanda für zu schwach.

«Ich weiss ganz genau: Ich habe in Europa 30 Schiedsrichter, die viel stärker sind als Frappart: Ja, da nehme ich doch nicht die Nummer 31 oder 32 mit, wenn ich nur zwölf europäische Schiedsrichter nominieren darf», sagte der Aargauer in seinem «Urs-Meier-Podcast».

Meier glaubte nicht, dass die Schiedsrichterinnen für jede Partie infrage kommen, auch wenn Pierluigi Collina als FIFA-Schiedsrichter-Chef dieses Bild vor WM-Beginn gezeichnet habe: «Er wird sicher keine Schiedsrichterin für die ganz wichtigen Spiele aufbieten, da bin ich 200 Prozent sicher.»

Chairman of the FIFA referees committee Pierluigi Collina , center, talks to the media at a press conference of the FIFA referees at the World Cup media center in Doha, Qatar, Friday, Nov. 18, 2022.(A ...
FIFA-Schiedsrichter-Chef Pierluigi Collina.Bild: keystone

«Es ist generell so, dass man bei der Nomination der Schiedsrichter darauf achten muss: Was ist in diesen Spielen? Was kann passieren? Ich nehme nicht an, dass eine Schiedsrichterin Schweiz gegen Serbien pfeifen wird, wenn es noch um die Qualifikation geht für die nächste Runde: Das ist ein Spiel, das nicht einfach zu leiten sein wird, das sehr viel Fingerspitzengefühl braucht. Gut, das können Frauen auch haben, aber du musst da in die Aktionen reingehen: Da bin ich überzeugt, da braucht es einen Spitzenschiedsrichter (...) es geht nicht um die Frauen, wenn ich so etwas sage, es geht um die Qualität», versicherte Meier. Stéphanie Frappart sei in Frankreich bestenfalls Nummer fünf bis sieben unter den Referees. (abu/sda/apa)

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90 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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John Steam in the snail hole
21.11.2022 15:21registriert Juli 2019
Ist das gleiche Thema wie überall und meine Meinung ist auch hier: Die fähigsten Personen sollen nominiert werden. Und nicht aufgrund von Quoten, oder "weil sichs so gehört."
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FrancoL
21.11.2022 16:05registriert November 2015
Der ist gut; "es geht nicht um Frauen es geht um Qualität". wenn denn schon müsste er sagen es geht nicht um Frau oder Mann es geht um Qualität.
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2r_music
21.11.2022 15:53registriert April 2020
Sagt der Mann, welcher eine schweizermeisterschaft mit seinen fehlpfiffen entschieden hat.
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