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Benjamin Pavard machte während der Corona-Pandemie «eine schwierige Phase» durch

Bayern's Benjamin Pavard reacts to his team's loss end the Champions League, second leg, quarterfinal soccer match between Bayern Munich and Villareal at the Allianz Arena, in Munich, Germany, Tuesday ...
Benjamin Pavard hatte während der Corona-Pandemie mit Depressionen zu kämpfen.Bild: keystone

Weltmeister Pavard litt unter Depressionen – heute geht es ihm «viel besser»

Bayern-Verteidiger Benjamin Pavard hatte es bereits mehrfach angedeutet. Jetzt spricht er erstmals offen über «eine schwierige Phase» die er durchmachen musste.
26.09.2022, 09:35

Bayern-Profi Benjamin Pavard litt in der Anfangsphase der Pandemie an Depressionen. Das machte der französische Abwehrspieler nun im Interview mit der französischen Tageszeitung «Le Parisien» öffentlich. Zuvor hatte der 26-Jährige in Interviews bereits mehrfach Andeutungen gemacht, unter anderem von «einer schwierigen Phase» und «privaten Problemen» gesprochen. Das Wort Depressionen hatte er bislang aber vermieden.

Das ist jetzt anders. «Ich mag das Wort Depressionen nicht, aber das war es. Ich habe es vor allen verheimlicht, aber heute geht es mir viel besser», gesteht Pavard. Insgesamt habe ihn die Krankheit verändert und er sei «als besserer Mensch aus der Sache hervorgegangen», so der französische Weltmeister weiter.

«Mensch wie jeder andere»

«In meinem Kopf stimmte etwas nicht. Am Anfang sagt man, dass es nichts ist, dass es vorbeigeht, aber wenn man sieht, dass es anhält und man dann zum Training geht und kein Lächeln im Gesicht hat, muss man reagieren», so Pavard weiter.

France's Benjamin Pavard kisses the trophy at the end during the final match between France and Croatia at the 2018 soccer World Cup in the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, July 15, 2018. ( ...
Benjamin Pavard wurde 2018 mit Frankreich Weltmeister.Bild: AP/AP

Speziell der Mangel an sozialen Kontakten habe ihm während der Pandemie zu schaffen gemacht. Er sei ein «Mensch wie jeder andere, und auch wenn ich ein schönes Haus mit einem Fitnessstudio habe, brauchte ich menschlichen Kontakt. Ich bin morgens aufgewacht und hatte keinen Appetit», erklärt Pavard.

Dass der Franzose auch heute noch für den FC Bayern aktiv ist, macht er vor allem an Trainer Julian Nagelsmann fest.« Er machte mir klar, dass ich in seinen Plänen eine grosse Rolle spielen würde», sagt Pavard. Dabei habe er im Sommer vieles infrage gestellt. «Ich hatte Anrufe von verschiedenen Vereinen», verrät er. (t-online/kgl)

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