Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Le joueur valaisan Pajtim Kasami montre sa deception apres avoir manque un action lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et FC Thun ce samedi 9 decembre 2017 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Sion mit Pajtim Kasami – trotz hochkarätigem Kader in Abstiegsgefahr. Bild: KEYSTONE

Wegen fehlender Kontinuität im historischen Tief – in Sion geht das Abstiegsgespenst um

Die 2:3-Heimniederlage gegen Thun ist nochmals ein neuer Tiefpunkt: Nie seit dem Wiederaufstieg in die Super League auf die Saison 2006/07 hat der FC Sion eine derart schlechte Hinrunde gespielt. Im Wallis geht die Abstiegsangst um.



In den letzten beiden Runden hat sich die Lage drastisch verschlechtert. Während die Walliser ihre Saisonniederlagen Nummern 8 und 9 bezogen, kamen die Konkurrenten im hinteren Bereich fleissig vorwärts. Luzern und Thun holten je sechs Punkte, Lausanne und Lugano je drei. Lagen die fünf Mannschaften vorher noch dicht beieinander, ist Sion nunmehr mit zwei Punkten Rückstand Letzter. Lausanne auf dem 6. Rang ist um fünf Punkte davongezogen.

Das Tabellenende der Super League:

Image

bild: srf

Während das Schloss Tourbillon Sitten nach wie vor als Trutzburg überragt, ist das Stade de Tourbillon in der Ebene heute eine Festung, die jeder Gegner jederzeit einnehmen kann. Aus den neun Heimspielen der Hinrunde behielten die Walliser nur acht Punkte zurück, den grossen Rest gaben sie den Gästen auf den Weg.

L'entraineur du FC Sion Gabriel Garcia

Sion-Trainer Gabri hat den Draht zu seiner Mannschaft noch nicht gefunden. Bild: KEYSTONE

Eine derart schlechte Heimbilanz zur Halbzeit der Meisterschaft mit nur gerade einem Sieg (3:0 gegen GC) wiesen sie in der Zeit der Super League nie vor. In vier weiteren Saisons seit dem Wiederaufstieg war die Ausbeute mit je 12 Punkten auch nicht überzeugend, aber immerhin 50 Prozent besser. Da Sion – im Unterschied zu Lausanne – diesen Herbst auch in den Auswärtsspielen eher selten gepunktet hat, ist die prekäre Lage am Tabellenende die logische Konsequenz.

Als Lausanne noch viel schwächer war

In zwei der bisherigen Super-League-Saisons schnitt Sion in den ersten 18 Runden ähnlich schwach ab. 2014/15 holten sie nur 15 Punkte, 12 davon im Tourbillon. Sie waren trotz dieser mageren Bilanz jedoch nicht Letzte. Mit einer ausgezeichneten Rückrunde (30 Punkte) konnten sie die Abstiegsgefahr früh vertreiben.

2013/14 brachten es die Walliser wie jetzt nur auf 17 Punkte (12 aus den Heimspielen). Die Gefahr eines Absturzes in die Challenge League bestand allerdings zu keinem Zeitpunkt, denn in jener Saison war Lausanne inferior. Die Waadtländer holten im Herbst nur sieben Punkte und stiegen zuletzt mit 18 Punkten Rückstand ab.

CAPTION CORRECTION - FC Sion soccer team president Christian Constantin speaks during a press conference the day after he physically attacked Rolf Fringer, in Martigny, Switzerland, Friday, September 22, 2017. The Swiss club president physically attacked the former national coach and television commentator Rolf Fringer after the Super League soccer match Sion's 2-1 win at Lugano on 21 September. (KEYSTONE/Olivier Maire) - CAPTION CORRECTION -

Christian Constantin ist seit seiner Ohrfeige gegen Rolf Fringer völlig abgetaucht. Bild: KEYSTONE

Noch vor der Winterpause wird am nächsten Wochenende die 19. Runde gespielt, die erste Runde des Rückrundenpensums. Noch schlechter wird die Heimbilanz des FC Sion vorderhand nicht werden, denn am Samstag steht das Auswärtsspiel gegen St.Gallen im Programm.

Umfrage

Steigt der FC Sion ab?

  • Abstimmen

421 Votes zu: Steigt der FC Sion ab?

  • 35%Ja, im Wallis wird momentan zu schlecht gearbeitet.
  • 55%Nein, das Kader hat genügend Qualität, um das zu verhindern.
  • 9%Hmm, weiss nicht.

Die Kontinuität fehlt

Präsident Christian Constantin und sein Trainer Gabri, der den Spielern den mitgebrachten Barça-Fussball seit seinem Amtsantritt am 25. Oktober noch nicht einimpfen konnte, werden sich vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft Anfang Februar etwas einfallen lassen müssen.

Die Erfolglosigkeit, zu der auch ein frühes und blamables Ausscheiden aus dem Cup und aus der Europa League gehörten, steht im Widerspruch zur respektablen Substanz, die im breiten Kader steckt. Vielleicht müssten die Spieler und der Trainer die Gelegenheit bekommen, während mehreren Monaten in einem ruhigen, konstanten Umfeld zu arbeiten. Aber keine andere Vereinsleitung in der Super League nimmt laufend derart viele Transfers vor.

Les joueurs valaisan Salih Ucan, gauche, et Pajtim Kasami, droite, montrent leur deception a la fin de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et FC Thun ce samedi 9 decembre 2017 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die grosse Leere beim FC Sion in einem Bild. Bild: KEYSTONE

Das Sittener Kader der Saison 2015/16 umfasste insgesamt 32 Spieler. Jetzt, zwei Jahre später, sind nur noch neun von ihnen im Wallis, so die Torhüter Anton Mitrjuschkin und Kevin Fickentscher. (pre/sda)

Bald wieder ohne Sion? Die Super-League im Zeitraffer

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Play Icon

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

Link to Article

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link to Article

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link to Article

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link to Article

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link to Article

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link to Article

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link to Article

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

Link to Article

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

Link to Article

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

Link to Article

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link to Article

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link to Article

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link to Article

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link to Article

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link to Article

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link to Article

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

Link to Article

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

Link to Article

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link to Article

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

Link to Article

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

Link to Article

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link to Article

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

Link to Article

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

Link to Article

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link to Article

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

Link to Article

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link to Article

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

Link to Article

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link to Article

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

Link to Article

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

Link to Article

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

Link to Article

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

Link to Article

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link to Article

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article