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Seattle Sounders goalkeeper Stefan Frei (24) makes a save against Toronto FC during first-half MLS Cup final soccer action in Toronto, Saturday, Dec. 9, 2017. (Frank Gunn/The Canadian Press via AP)

Stefan Frei scheiterte mit Seattle im MLS-Final an Toronto. Bild: AP/The Canadian Press

Der Schweizer Hexer aus Seattle – die erstaunliche Geschichte von Stefan Frei

Er war der Mann des Finals der Major League Soccer, doch Tore schiessen kann er selber nicht. Die erstaunliche Geschichte des Schweizer Fussball-Goalies Stefan Frei.

Thomas renggli, toronto / Aargauer Zeitung



Er ist sozusagen der vergessene Champion im Schweizer Fussball. Der Star, von dem niemand spricht: Stefan Frei. Der 31-jährige Torhüter aus dem St.Gallischen Altstätten – ein Cousin zweiten Grades von Rekordtorschütze Alex Frei – machte am vergangenen Sonntag alles, um zum zweiten Mal nacheinander mit den Seattle Sounders den Titel in der nordamerikanischen Major League Soccer zu gewinnen. Seine Paraden allein könnten einen ganzen Highlight-Film füllen. Doch weil seine Teamkollegen von der Übermacht des Toronto FC förmlich überrollt wurden, blieb dem Keeper diesmal nur Silber.

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0:2 verlieren Freis Sounders den MLS-Cup-Final gegen Toronto. Video: streamable

Frei ist der erfolgreichste Auswanderer im Schweizer Fussball. Anfang der 1990er-Jahre debütierte er an der Seite der späteren Nationalspieler Tranquillo Barnetta und Reto Ziegler in der U15-Auswahl. Doch die Zukunftspläne der Eltern lenkten den grossgewachsenen Jüngling in die neue Welt.

Als Stefan 15 Jahre alt war, zog die Familie nach Kalifornien. Im Westen der USA, wo im 19. Jahrhundert der Schweizer Johan August Sutter den Goldrush entfacht hatte, fand Stefan Frei sein sportliches Glück. An der High School in Concord bei San Francisco avancierte er mit seinen furchtlosen Sprüngen und spektakulären Paraden zum Local Hero.

Obwohl als «Soccer-Spieler» einer amerikanischen Randgruppe zugehörig, wurde er zum «Athlet of the Year» gewählt. Nach seinem Vorbild gefragt, muss er nicht lange studieren: «Oliver Kahn, weil er in jedem Spiel alles gab und keine Rücksicht nahm – weder auf sich noch auf die Gegner.»

Die Ironie des Schicksals

Dank seinen fussballerischen Grosstaten erhielt Frei an der renommierten University of California in Oakland ein Stipendium. Dort ging sein Aufstieg weiter. Mittlerweile ein Athlet von beträchtlichem Einschüchterungspotenzial (191 cm/88 kg), wurde er zum besten College-Torhüter gewählt – und vom Toronto FC verpflichtet. Dort lernte er die ganze Bandbreite der Emotionen kennen. Mit starken Leistungen etablierte er sich in der MLS.

FILE - In this March 31, 2017, file photo, Seattle Sounders goalkeeper Stefan Frei directs his teammates during an MLS soccer match against Atlanta United in Seattle. Frei has plenty of memories from last December's MLS Cup. Few top his save on Toronto's Jozy Altidore that's now become iconic in Seattle. The two MLS Cup finalists from last season meet for the only time in 2017 this weekend.  (AP Photo/Ted S. Warren, File)

Auch dank ihm – Stefan Freis Seattle Sounders gehören seit drei Jahren zu den besten MLS-Teams. Bild: AP/AP

In einer chaotischen Klubkultur erlebte er 13 Trainer und 200 Teamkollegen – und wurde selber aussortiert und nach Seattle transferiert. Es sollte ein Glücksfall werden. Seit drei Jahren gibt Stefan Frei mit den Sounders den Ton an. Da ist es Ironie des Schicksals, dass er am vergangenen Sonntag schon zum zweiten Mal mit Seattle in Toronto um den Meistertitel im US Soccer spielte. In der Metropole am Ontariosee lernte er einst seine Frau Jenny kennen, hier besitzt er noch immer eine Wohnung.

Vor Jahresfrist hatte er den Pokal mit einer Leistung gewonnen, die zur Legendenbildung taugt. Noch heute sprechen ihn die nordamerikanischen Journalisten auf eine seiner Paraden in der Verlängerung jener Partie an. In der Vorberichterstattung des diesjährigen Finals analysierten die Experten des Sportkanals TSN die Grosstaten erneut – und kamen noch immer zu keiner wissenschaftlichen Erklärung, wie Frei diesen Ball «aus dem Netz gehext hatte». Der Mann habe wohl ausfahrbare Arme, sagte der Analyst abschliessend.

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Heisst in Nordamerika «The Save»: Freis Parade im MLS-Final 2016. Video: streamable

Ohne übersinnliche Kräfte musste Frei auskommen, als er sich im vergangenen Sommer um die amerikanische Staatsbürgerschaft bewarb. Bei zehn Fragen waren sechs richtige Antworten gefragt. Frei löste die Aufgabe ohne Fehler: «Allerdings waren die Fragen nicht sehr schwierig», erzählte er in den US-Medien leicht belustigt. «Zum Beispiel: Welcher Ozean liegt im Westen der USA?». Weil Frei den Unterschied zwischen Atlantik und Pazifik kennt, ist er nun für die US-Auswahl spielberechtigt.

Toronto eine Eishockeystadt?

Die Seattle-Fans, die am Wochenende ihre Fussballmannschaft zu Tausenden nach Toronto begleiteten, haben ein zentralistisches Weltbild – zumindest, wenn es um den Sport geht. «Ein wichtigeres Fussballspiel als den MLS-Cup-Final gibt es nicht. Dieser Match ist mehr wert als der WM-Final», sagte eine weibliche Anhängerin im Bus zum Stadion. Sie hatte ihre Haare und die Nägel im Sounders-Grün angemalt. Ihr Begleiter nickte zustimmend – ob aus Überzeugung, aus partnerschaftlicher Solidarität oder aus Angst vor den grünen Fingernägeln, war nicht ersichtlich.

Toronto FC captain Michael Bradley, right, stands at the front of the bus alongside Sebastian Giovinco with the MLS Trophy as Toronto FC celebrates their victory in the MLS Cup final with a parade through downtown Toronto on Monday, Dec. 11, 2017. (Chris Young/The Canadian Press via AP)

Die Meisterparade im offenen Bus in Toronto. Bild: AP/The Canadian Press

Letztlich jubelten im ausverkauften BMO Field aber die Kanadier unter den 31'000 Zuschauern. Erwachsene Männer hatten Tränen in den Augen. Die Jugend blies zum friedlichen Platzsturm. Feuerwerkschwaden durchmischten sich mit Konfetti-Regen. In Toronto tanzten die Menschen auf der Strasse. Das Servicepersonal in den Restaurants der Innenstadt legte die Arbeit nieder und blickte freudentrunken auf die Fernsehbildschirme. Der europäische Beobachter rieb sich verwundert die Augen. War Toronto nicht eine Eishockeystadt?

Eine solch famose Stimmung wegen eines Soccer-Games hätte er hier nicht erwartet. Und eine derart starke Leistung eines Schweizers schon gar nicht. Stefan Frei ist kein Teenager mehr. Mit einem Jahreslohn von 250'000 Dollar gehört er zu den Durchschnittsverdienern seines Teams. Doch in dieser Verfassung wäre er für jeden Super-League-Klub eine Bereicherung.

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    Alle Leser-Kommentare
  • FCZBVB 12.12.2017 18:00
    Highlight Highlight Wie kann man nach einem abstauber Goal so jubeln? 😂😂
    • Pana 12.12.2017 19:01
      Highlight Highlight Du sprichst vom entscheidenden Treffer in der 94. Minute des Finales? Da bin ich auch überfragt.
  • Pana 12.12.2017 17:19
    Highlight Highlight Toronto mag eine Hockeystadt sein. Aber der Fussballverein ist durchaus populär, und hat eine solide Fanszene.
    User Image
    • leu84 12.12.2017 21:01
      Highlight Highlight Habe ich während der WM 2006 erlebt. Speziell in den Viertel wie "Little Italy" oder "Little Portugal". Auch die Lateinamerikaner bringen Fussballemotionen in die Stadt :)
  • dechloisu 12.12.2017 16:57
    Highlight Highlight In diesem Zusammenschnitt sieht man wie schlecht das Niveau in dieser Liga ist.
    Das Spiel ist auf den Zufall und das Unvermögen des Gegnsers aufgebaut.

    Natürlich sehen die Paraden von Frei teilweise spektakulär aus, aber 100% stilsicher wirkt er nicht.
    • Hoppla! 12.12.2017 17:53
      Highlight Highlight Was ja in der Schweiz aber sowas von anders ist...

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