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Sports Awards: Marco Odermatt und Lara Gut-Behrami geehrt

Lara Gut-Behrami, Ski alpin, erhaelt den Preis Sportlerin des Jahre 2023 an der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmidli)
Lara Gut-Behrami nimmt ihre Ehrung aus der Ferne entgegen.Bild: keystone

Odermatt zum Sportler des Jahres gekürt – Gut-Behrami gewinnt bei den Sportlerinnen

11.12.2023, 00:4411.12.2023, 03:17
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Die Skifahrer räumen bei den Sports Awards in Zürich ab. Marco Odermatt triumphiert zum dritten Mal in Folge, Lara Gut-Behrami gewinnt die Trophäe als Sportlerin des Jahres zum zweiten Mal nach 2016.

Sportler des Jahres: Marco Odermatt

Es ist für Marco Odermatt Pflichttermin und Belohnung zugleich: der Auftritt an der Gala des Schweizer Sports auf dem goldenen Teppich im Fernsehstudio in Zürich. Doch wenn der 26-jährige Ausnahme-Skifahrer etwas macht, dann ist er fast immer der Beste. Entsprechend konnte der Nidwaldner guten Mutes sein, die lange Anfahrt von Val d'Isère nicht vergeblich unter die Räder genommen zu haben.

Moderatorin Fabienne Gyr spricht mit Marco Odermatt, Ski alpin, an der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmidli)
Bild: keystone

Abfahrts- und Riesenslalom-Weltmeister sowie Gesamt-Weltcupsieger, 13 Rennsiege: Viel besser als das, was Odermatt in der letzten Saison in den Schnee zauberte, geht nicht. Entsprechend war denn auch die Wahl zum Sportler des Jahres mehr Kür als Pflicht. Der Innerschweizer liess auch dem Schwinger Samuel Giger und dem Leichtathletik-Multitalent Simon Ehammer keine Chance.

Da war bereits die vorletzte Saison, der Marco Odermatt auf beeindruckende Weise den Stempel aufgedrückt hatte, in der er von Erfolg zu Erfolg gefahren war. Da war dann folgerichtig auch die Frage, ob diese Häufung an Spitzenleistungen etwas Einmaliges war, ob es überhaupt noch besser ginge.

Ja, es ging noch besser. Der zum dritten Mal hintereinander zum Schweizer Sportler des Jahres gewählte Odermatt lieferte von allem noch mehr, er dominierte im Weltcup noch deutlicher. In seiner saisonalen Bilanz hatte er 13 Weltcup-Siege und neun weitere Podestplätze stehen. Anders ausgedrückt: Der Blondschopf verpasste das Podium bei 26 bestrittenen Rennen lediglich vier Mal. Odermatt schraubte sein Total auf 2042 Weltcup-Punkte hoch – auf eine zuvor unerreichte Höhe. Die bisherige Bestmarke, während 23 Jahren vom Österreicher Hermann Maier gehalten, hatte bei 2000 Punkten gelegen.

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In der Saison 2022/23 schraubte Marco Odermatt sein Total auf 2042 Weltcup-Punkte hoch – auf eine zuvor unerreichte Höhe.Bild: fxp-fr-sda-rtp

Odermatt schaffte mit dem dritten Sieg zum Sportler des Jahres in Folge etwas, das nicht einmal Roger Federer – mit sieben Awards der Rekordsieger als Sportler des Jahres – geschafft hatte. Einzig der Radprofi Tony Rominger hatte ein solches Triple von 1992 bis 1994 vollbracht.

Sportlerin des Jahres: Lara Gut-Behrami

Lara Gut-Behrami machte den Triumph der Skifahrer perfekt. Die Tessinern ist auch mit 32 Jahren und nach 15 Jahren im Weltcup top. Sie fuhr in der letzten Saison in drei Disziplinen aufs Podest, gewann die Super-G-Wertung und belegte im Gesamtweltcup hinter der überragenden Mikaela Shiffrin den 2. Platz.

Lara Gut-Behrami, Ski alpin, erhaelt den Preis Sportlerin des Jahre 2023 an der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmidli)
Lara Gut-Behrami nimmt ihre Ehrung aus der Ferne entgegen.Bild: keystone

Gut-Berahmi gehört damit auch anderthalb Jahrzehnte nach ihrem Debüt im Weltcup zu den Allerbesten. Die Trennung zwischen Arbeitsalltag und Privatleben tut der nun zweifachen Sportlerin des Jahres gut.

Auf die Tessinerin war auch im vergangenen Winter Verlass. 15 Jahre nach ihrem Debüt auf höchster Ebene sorgte sie abermals für viele Erfolgsmeldungen. Sie gewann drei Weltcup-Rennen und sicherte sich in ihren drei Disziplinen Riesenslalom, Super-G und Abfahrt sechs weitere Podestplätze. Ihre Konstanz brachte ihr in der Weltcup-Gesamtwertung hinter der überlegenen Amerikanerin Mikaela Shiffrin Platz 2 und die kleine Kristallkugel als Trophäe für die beste Super-G-Fahrerin ein.

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Gut-Behrami mit der kleinen Kristallkugel als Trophäe für die beste Super-G-Fahrerin der Saison 2022/23. Bild: keystone

Ausnahmslos gut war die Saison trotz der vielen Hochs nicht. Dafür fehlten den (eigenen) Erwartungen entsprechende Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften in Méribel. Die Ränge 4 im Riesenslalom, 6 im Super-G und 9 in der Abfahrt waren nicht nach Gut-Behramis Geschmack. Die Tessinerin mochte ihre Enttäuschung nach den zwei «verlorenen Wochen» erst gar nicht verbergen. Der Ehrgeiz hat zum Glück auch im neuen, ausgewogeneren Leben der Tessinerin seinen Platz.

Dieses «neue Leben» ist von der klaren Abgrenzung zwischen sportlichem Alltag und der Ruhe und Abgeschiedenheit des privaten Bereichs geprägt. Die Zeiten, in denen sich Gut-Behrami in ihrer Rolle als Frau des öffentlichen Interesses schwertat, sind vorbei.

Die Verbissenheit und mit ihr die Jagd nach Siegen und Titeln als einzigem erstrebenswertem Ziel ist einer wohltuenden Lockerheit gewichen. Gut-Behrami macht ihre Zufriedenheit nicht mehr ausschliesslich vom Erfolg abhängig. Sie stellt nunmehr auch andere Werte in den Vordergrund. Die neue Gesinnung tut ihr gut. Sie ist auch abseits der Rennpisten angekommen. Nach sieben Jahren ist sie zum zweiten Mal Sportlerin des Jahres.

Team des Jahres: Team Schweiz Frauen (Tennis)

Switzerland's players Simona Waltert, Viktorija Golubic, Jil Teichmann, Belinda Bencic and Switzerland team captain Heinz Guenthardt, from left, pose with the trophy after defeating Australia to  ...
Die Schweizer Frauen kurz nach ihrem Triumph in Glasgow.Bild: keystone

Der Titel bei den Teams ging zum vierten Mal an Swiss Tennis. Die Schweizer Frauen schwangen für ihren Sieg im letztjährigen Billie Jean King Cup – im November 2022 zu spät für die letzte Wahl – obenaus. Teamleaderin Belinda Bencic und ihre Teamkolleginnen Viktorija Golubic, Jil Teichmann und Simona Waltert sowie Captain Heinz Günthardt setzten sich vor den Beachvolleyball-Europameisterinnen Tanja Hüberli/Nina Betschart und dem Fussball-Doublegewinner Young Boys durch.

«Ich bin nervöser als vor einem Match», verriet Bencic bei der Preisverleihung in Zürich. Und schmunzelnd meinte die werdende Mutter, sie sorge jetzt gleich selber aktiv für Tennis-Nachwuchs. Vor den Frauen hatte bereits das Davis-Cup-Team (1992 und 2014) sowie das Olympiasieger-Doppel Roger Federer/Stan Wawrinka den Titel als Team des Jahres im Einzelsport Tennis gewonnen.

Tennisspielerin Belinda Bencic posiert mit ihrer Mutter Dana Bencic auf dem goldenen Teppich vor der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmi ...
Belinda Bencic kam mit ihrer Mutter Dana auf den goldenen Teppich. Bild: keystone

Als Team besser als ihre Einzelteile

Der Triumph der Schweizer Frauen war einer mit Ansage, und dennoch eine Überraschung – zumindest auf dem Papier. Bereits im Jahr zuvor waren die Schweizerinnen im Billie Jean King Cup ganz nahe am Sieg gestanden und erst im Final an Russland gescheitert. Ein Jahr später gelang im kühlen Schottland der heiss ersehnte erste Triumph.

Captain Heinz Günthardts Erfolgsgeheimnis? Die Schweizerinnen sind als Team besser als ihre Einzelteile und können so auch vermeintlich stärkere Gegner überwinden. Der Star ist die Mannschaft – und ihre beste Spielerin ist wie geschaffen für diese gemeinsamen Momente.

2021 kürte sich Belinda Bencic im Schoss des Swiss-Olympic-Teams zur Olympiasiegerin und gewann damals schon den Award als Einzelsportlerin des Jahres. In Glasgow war die Ostschweizerin eine Bank und brillierte mit fünf Siegen in fünf Partien. Daneben hatte Günthardt mit der feurigen Linkshänderin Jil Teichmann und der ruhigeren Rechtshänderin Viktorija Golubic zwei Optionen, die die Gegnerinnen im Ungewissen liessen. Und vielleicht matchentscheidend: in diesem Team gönnt jede der anderen Einsätze und Erfolge.

Das Tennis Team Schweiz Frauen mit Simona Waltert, Jil Teichmann, Captain Heinz Guenthardt, Viktorija Golubic und Belinda Bencic, von links, erhalten den Preis fuer das Team des Jahres 2023 von Modera ...
Das Tennis Team Schweiz Frauen mit Simona Waltert, Jil Teichmann, Captain Heinz Günthardt, Viktorija Golubic und Belinda Bencic erhalten den Preis für das Team des Jahres 2023 von Moderator Rainer-Maria Salzgeber überreicht.Bild: keystone

Wegen des neuen Modus mussten die Schweizerinnen, die jeweils zum Lo-und-Leduc-Hit vom «Tüüfel im rote Chleid»auf den Platz kamen, ihren historischen Sieg in einem fremden Stadion ohne viele Fans feiern. Für die Feierstimmung sorgten sie selber. Sie schafften, was Martina Hingis und Patty Schnyder 1998 knapp verpasst hatten. Dank der teuflisch guten Mischung knallten im fernen Schottland beim Schweizer Team des Jahres die Champagnerkorken.

Trainer des Jahres: Thomas Stauffer

Thomas Stauffer ist seit Jahren der Chef-Dirigent im Schweizer Alpin-Team der Männer. Er zieht im Hintergrund die für den Erfolg unabdingbaren Fäden.

ABD0168_20230119 - KITZB�HEL - �STERREICH: Marco Odermatt (SUI), Thomas Stauffer (Swisski Cheftrainer Ski Alpin Herren) am Donnerstag, 19. J�nner 2023 w�hrend des 2. Trainings der Weltcup - Abfahrt de ...
Thomas Stauffer gilt als stiller Schaffer. Bild: keystone

Der Trainer des Jahres ist kein Lautsprecher. Das Scheinwerferlicht überlässt er anderen. Der stille, akribische Schaffer überzeugt durch Taten. Als Cheftrainer des alpinen Männer-Teams von Swiss-Ski legt Thomas Stauffer die Basis für erfolgreiches Wirken auf den Rennpisten dieser Welt. Der 54-jährige Berner Oberländer plant, organisiert - und hält so den Verantwortlichen in den einzelnen Disziplinen den Rücken für deren Arbeit mit den Fahrern frei.

Stauffer gilt im alpinen Zirkus als Instanz. Sein Netzwerk ist, auch dank seinem langen Wirken im Ausland, umfangreicher als bei all seinen Trainer-Kollegen. Begonnen hatte er seine Trainer-Karriere bei Swiss-Ski, auf Stufe Europacup im Frauen-Team. Dann aber zog es in die Ferne. Er war während insgesamt mehr als zehn Jahren in den USA, in Schweden und in Deutschland in verschiedenen Funktionen tätig.

Thomas Stauffer, Ski alpin, erhaelt den Preis als Trainer des Jahres 2023 an der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmidli)
Im Ski-Zirkus ist Thomas Stauffer oft im Hintergrund – nun wurde er für seine Arbeit gewürdigt.Bild: keystone

Im Frühling vor neun Jahren kehrte Stauffer zum Schweizer Verband zurück – als Nachfolger des Österreichers Walter Hlebayna, der nach einem Jahr mit vielen Missverständnissen vom Amt des Cheftrainers zurückgetreten war.

Unter Stauffers Leitung entwickelte sich aus dem Team, in dem zuvor während langer Zeit vorab die Fahrer im Speed-Bereich für Erfolgsmeldungen gesorgt hatten, eine Equipe, die mittlerweile in allen Disziplinen über Fahrer mit dem Potenzial für Siege und Spitzenplätze verfügt.

Paralympischer Sportler des Jahres: Marcel Hug

Marcel Hug wird an den Sports Awards zum neunten Mal als paralympischer Sportler des Jahres in der Schweiz gewählt. Der Rollstuhl-Leichtathlet aus dem Kanton Thurgau ist seit einem Jahr ungeschlagen und triumphierte unter anderem an den Marathons in New York, Tokio, Boston, London, Berlin und Chicago.

Marcel Hug, Para-Leichtathletik, erhaelt den Preis Paralympischer Sportler des Jahres 2023 an der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmidli ...
Marcel Hug ist momentan nicht zu schlagen.Bild: keystone

Er liess mit Catherine Debrunner und Manuela Schär zwei weitere Rollstuhl-Leichtathleten hinter sich und liegt mit nun neun Titeln nur noch einen hinter dem Rekordsieger Heinz Frei zurück. Dazu gewann Hug einmal den Titel als Newcomer des Jahres.

MVP: Manuel Akanji

Manuel Akanji erreichte in diesem Jahr eine neue Dimension. Der Innenverteidiger bewährte sich unter dem besten Coach der Welt und wurde zum Titelhamster.

Manuel Akanji ist der logische Gewinner der Auszeichnung als MVP des Jahres – als herausragender Schweizer Spieler in einem Teamsport. Als Stammspieler von Manchester City hamsterte der Winterthurer die Titel im Multipack, mit dem Gewinn der Champions League als Höhepunkt.

Manuel Akanji, Fussball, erhaelt den Preis als MVP des Jahres 2023 an der Verleihung der Sports Awards 2023 am Sonntag, 10. Dezember 2023 in Zuerich. (KEYSTONE/Philipp Schmidli)
Bild: keystone

Akanji triumphierte bei der Wahl mit grossem Vorsprung vor dem Eishockey-Profi Nico Hischier und dem Handball-Goalie Nikola Portner.

Wie viel ihm diese Auszeichnung in der Heimat bedeutet, zeigte der Geehrte, in dem er am Sonntagnachmittag nach der Partie in Luton sofort aufs Flugzeug eilte und nach Zürich flog, um im Fernsehstudio persönlich dabei zu sein. «Der Trainer meinte, ich müsse einfach am Montag wieder im Training erscheinen», erzählte der Musterprofi lachend.

(lak/dab/sda)

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43 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Weitgereist
11.12.2023 02:35registriert Juli 2023
Für den Team-Award fehlen eindeutig die Curlerinnen und Curler. Wenn ein Team mehrfach Weltmeister wird in einer Sportart mit sehr starker Konkurrenz, ist das bestimmt höher einzuschätzen als vier Einzelsportler, die eher zufällig diesen Tennistitel erworben haben.
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Ruudi65
10.12.2023 23:01registriert Februar 2022
So, wir können aufhören. Wenn ernsthaft, Einzelsportlerinnen, die sich für ein einziges Turnier zusammenfinden und dort vor allem Einzelleistungen erbringen, zum Team des Jahres gewählt werden, dann ist diese Wahl nur noch ein Witz. YB gewinnt das Double und ist in der Champions League. Ruderer werden Welt und Europameister, die Fussball Nationalmannschaft qualifiziert sich für eine EM Endrunde, und wir wählen Einzelsportlerinnen ... Sorry, aber wer diese Wahl durchführt, der ist nicht ganz klar im Kopf.
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