Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
04.03.2020, Hessen, Frankfurt/M.: Fußball: DFB-Pokal, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen, Viertelfinale in der Commerzbank-Arena. Die Banner mit der Aufschrift

Hütter nahm dieses Angebot der Eintracht-Fans natürlich nicht an. Bild: dpa

«Dietmar Hopp, du Sohn einer ... Mutter» – Eintracht-Fans sorgen im Pokal für einen Lacher



Die Fans von Eintracht Frankfurt haben gestern im Viertelfinal des DFB-Pokals gegen Werder Bremen die Proteste gegen den DFB wegen der Verhängung von Kollektivstrafen fortgesetzt und sich dabei ziemlich kreativ gezeigt. In der zweiten Halbzeit enthüllten die Eintracht-Ultras ein Banner mit der Aufschrift «Dietmar Hopp, du Sohn einer Mutter» und trieben damit die Schmähungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp bewusst auf die Spitze.

abspielen

«Dietmar Hopp, du Sohn einer ... Mutter!» Die Eintracht-Fans lassen sich Zeit mit der Enthüllung des letzten Worts. Video: streamable

«Dietmar Hopp, du Sohn einer Mutter» ist kein neuer Spruch. Die Fans von Borussia Dortmund, deren Konflikt mit dem SAP-Millionär zu einer Kollektivstrafe führte und somit die aktuellen Proteste ins Rollen brachte, skandierten ihn jeweils anstelle von «Dietmar Hopp, du H........», um weitere Bestrafungen seitens des DFB zu umgehen.

Bild

Ein Emoji ganz hinten – die Eintracht-Fans zeigen Humor. bild: Screenshot ard

Über dem Eintracht-Block hing gestern ein weiteres Spruchband, das die aktuellen Proteste etwas näher erläuterte: «Unser Fussball durch euch verkauft. Euer Dialog nur Schall und Rauch. Doppelmoral, Selbstgefälligkeit und alles für das Geld. Die Funktionäre sind das hässliche Gesicht des Fussballs und nicht die Fans», dichteten sie. Damit bezogen sie sich auf eine Aussage von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der die Hass-Plakate der eigenen Fans gegen Hopp am Wochenende als «das hässliche Gesicht des Fussballs» bezeichnete.

Zu Beginn der Partie forderten die SGE-Anhänger ihren Trainer Adi Hütter auf: «Adi, meld dich, wenn du ne Spielunterbrechung brauchst.» Ob die Fans im Fall der Fälle wirklich eine Spielunterbrechung provoziert hätten – nach den Vorfällen vom Wochenende eher unwarscheinlich. Nötig war eine solche für Hütter gestern aber ohnehin nicht, die Eintracht schlug Werder souverän mit 2:0 und steht im Halbfinal des DFB-Pokals. (pre)

Mehr zum Thema:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die grössten Sensationen im DFB-Pokal

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

24 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Mate
05.03.2020 10:13registriert April 2015
Das Problem an sachlicher Kritik: sie wird ignoriert.
1908
Melden
Zum Kommentar
24

Bayern, ManUnited und Arsenal schlugen zu – die wichtigsten Transfers des Deadline Day

Das internationale Transferfenster ist geschlossen. Seit gestern Abend dürfen in den meisten europäischen Ligen keine Transfers mehr getätigt werden – die Schweiz (Transferschluss: 6. Oktober) und England (Transferschluss: 12. Oktober) bilden eine Ausnahme.

Obwohl sich die Klubs wegen der Corona-Pandemie zurückgehalten haben und die fünf europäischen Ligen mit 3,28 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr mehr als drei Milliarden (!) weniger ausgegeben haben als im Vorjahr, ging es am …

Artikel lesen
Link zum Artikel