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epa08478320 Eintracht Frankfurt's Martin Hinteregger (2-L) scuffles with Bayern Munich's Lucas Hernandez (2-R) during the German DFB Cup semi final soccer match between Bayern Munich and Eintracht Frankfurt in Munich, Germany, 10 June 2020.  EPA/KAI PFAFFENBACH / POOL CONDITIONS - ATTENTION: The DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Lucas Hernandez geht Frankfurts Martin Hinteregger nach dessen Foul an Thiago an. Bild: keystone

9 Erkenntnisse aus dem Pokal-Halbfinale Bayern–Frankfurt



Am Ende war alles so, wie man es erwartet hatte – Bayern München steht nach einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt im Finale des DFB-Pokals. Doch der Liga-Dominator aus München tat sich vor allem in der zweiten Halbzeit schwerer, als man es erwartet hatte. So lieferte die Partie einige Aufreger und Erkenntnisse. Das hier sind die wichtigsten neun.

Frankfurts Zeichen

Eintracht Frankfurt zeigte gestern Abend Solidarität auf der Brust und trug auf dem Trikot den Schriftzug #blacklivesmatter.

Bayerns Zeichen

Bayern München setzte ein Zeichen, indem es auf den Banden und den Eckfahnen «Rot gegen Rassismus» und ebenfalls den Hashtag «blacklivesmatter» schrieb.

Müllers «Zeichen»

Thomas Müller mit dem «Kniefall» während der Partie.

Müller, der «Assist-Man»

Seitdem Hansi Flick Bayern-Trainer geworden ist, bereitet Thomas Müller Tore am Laufband vor. Nach zwei Assists gegen Leverkusen schlug er auch gegen die Eintracht den entscheidenden Pass auf Ivan Perisic. Die Quote wird immer beeindruckender: Unter Flick hat Müller in 27 Spielen 18 Vorlagen gegeben und dazu neun Tore selbst erzielt.

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Die perfekte Vorlage von Müller für Perisic. Video: streamable

Hintereggers gefährlicher Stoss gegen Thiago

In der Nachspielzeit sorgte Martin Hinteregger mit einer hässlichen Aktion für Aufsehen. Der Österreicher schubste Bayerns Thiago Alcantara mit voller Wucht in die Bande. Hinteregger sah dafür nur gelb, Thiago blieb unverletzt.

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Video: streamja

Hinteregger gegen Thiago, die richtige Entscheidung wäre ...?

Kohrs Tritt auf Kimmichs Kopf

Glück im Unglück für Bayerns Joshua Kimmich – Gegenspieler Dominik Kohr landete beim Versuch, über ihn zu springen, mit den Stollen auf seinem Kopf. Kimmich zog sich dabei eine Wunde zu, konnte aber nach kurzer Behandlung weitermachen.

Lewandowskis Flugeinlage

Robert Lewandowski musste ebenfalls einiges einstecken. Der Pole hat allerdings manchmal auch ohne gegnerischen Einfluss Gleichgewichtsprobleme.

Schreien im Zweikampf

Ohne die tausenden singenden und rufenden Fans ist besonders gut zu hören, was auf dem Platz passiert. Dies scheinen auch einige Spieler zu ihren Gunsten nutzen zu wollen: Immer wieder waren laute Schreie bei Zweikämpfen zu hören, bevor sich die Spieler auf den Boden fallen liessen – zum Ärger einiger Fans.

Münchner Müdigkeit

Tatsächlich – auch den Bayern setzt das intensive Programm zu. Nach fünf Siegen in fünf Spielen nach dem Restart wirkte der Rekordmeister in der zweiten Halbzeit erstmals richtig verwundbar und müde. «Wir waren pomadig, müde, haben unsauber gespielt», fand auch Thomas Müller nach dem Spiel.

(zap/dab)

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