Sport
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Basels Valentin Stocker, links, spielt um den Ball mit Zuerichs Kevin Rueegg, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel 1893 im Letzigrund, am Samstag, 8. Februar 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

In rund fünf Wochen darf in leeren Stadien wieder gespielt werden. Bild: KEYSTONE

Freigabe des Bundesrates – die Super League darf am 8. Juni wieder starten



Der Bundesrat hat an seiner Pressekonferenz am Mittwoch weitere Lockerungen in der Coronavirus-Krise bekannt gegeben. Auch Sport ist wieder erlaubt: Ab dem 11. Mai können im Breitensport wieder Trainings in Kleingruppen mit maximal fünf Personen, ohne Körperkontakt und unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln stattfinden.

«Wir haben selten so viele Jogger, Spaziergänger und Velofahrer gesehen wie in den letzten Wochen», sagte Bundesrätin Viola Amherd. «Aber der Sport kann nicht auf diese drei Tätigkeiten beschränkt bleiben.» Im Interesse der Volksgesundheit wolle der Bundesrat Lockerungen im Sport rasch zulassen.

Rückkehr der Super League möglich

Ausserdem hat der Bundesrat den Profiligen grünes Licht gegeben, dass sie ab dem 8. Juni wieder Spiele durchführen können. Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs wird gemäss Amherd unter Ausschluss des Publikums stattfinden müssen. Damit kann auch die aktuelle Super-League-Saison 2019/20 noch zu Ende gespielt werden, welche nach 23 von 36 Runden unterbrochen worden ist. Hinzu kommen Viertelfinals, Halbfinals und Final im Schweizer Cup.

Die Swiss Football League (SFL) hat in Aussicht gestellt, in den nächsten Tagen auf die neuen Anweisungen des Bundesrats zu reagieren. Wie sie den Betrieb zu organisieren gedenkt, ist offen. Die SFL wird sich mit den Vertretern der Profiklubs kurzschliessen. Der Bundesrat beobachtet die Entwicklung des Coronavirus weiterhin und will am 27. Mai definitiv entscheiden, ob der Wettkampfsport ab dem 8. Juni wieder stattfinden darf.

Der europäische Fussballverband UEFA hat bereits signalisiert, dass die Meisterschaften in den einzelnen Ländern ausnahmsweise bis im August fertig gespielt werden können. In Frankreich und in den Niederlanden ist die Meisterschaft der obersten Ligen bereits definitiv abgebrochen worden.

Profiklubs müssen sich ab dem 11. Mai nicht mehr an die Auflage halten, dass maximal zu fünf trainiert werden darf. «Die Einschränkungen für Trainings im Leistungssport sind weniger streng, weil die medizinischen Kontrollen und die Schutzmassnahmen einfacher gewährleistet werden können», begründete Amherd.

Öffnung von Fitnessstudios

Grossveranstaltungen mit Publikum wird es den ganzen Sommer hindurch nicht geben. Bis Ende August wird keine Sportveranstaltung vor vollen Stadien oder Arenen ausgetragen. Davon betroffen sind unter anderen das Leichtathletik-Meeting in Lausanne (20. August) oder das Jubiläumsfest der Schwinger in Appenzell am 30. August.

Amherd sagte weiter, dass Fitnesscenter, Joga-Studios und ähnliche Einrichtungen am 11. Mai wieder öffnen dürfen, sofern ihr Schutzkonzept funktioniert. «Man kann vielleicht nur jedes zweite Gerät benutzen, die Geräte immer desinfizieren – ich glaube, da gibt es Möglichkeiten.» (dab/ram/sda)

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