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epa06618225 Swiss player Manuel Akanji attends a training session of the Swiss national soccer team, in Athens, Greece, 21 March 2018. Switzerland will play Greece on March 23 in an international friendly soccer match.  EPA/LAURENT GILLIERON

Ungewohnte Farben – Akanji im Nati-Training in blau-gelb. Bild: EPA/KEYSTONE

Akanjis deutliche Ansage: «Hoffe, an der WM dabei zu sein»



Er gilt als Schweizer Innenverteidiger der Zukunft: Manuel Akanji, seit dem Jahreswechsel neuer defensiver Hoffnungsträger bei Borussia Dortmund. Der Winterthurer hat starke Wochen hinter sich.

Seine jüngsten Zahlen und Fakten im internationalen Business sind bemerkenswert: vier Partien mit dem Nationalteam, darunter die Playoff-Doublette gegen Nordirland, ohne Gegentor, und seit dem Transfer zu Dortmund ungeschlagen. Borussia überwies dem FC Basel für den begehrten Innenverteidiger gemäss verschiedenen Quellen über 20 Millionen Euro und hat Grosses mit ihm vor.

Zwei Kumpels engagiert bei Erzrivalen

«Was soll ich dazu sagen?», zuckt Akanji mit den Schultern. Er steht auf dem Trainingsgelände von AEK Athen, zwei Tage vor dem WM-Test gegen Griechenland. Der Zürcher strahlt eine natürliche Ruhe aus, nichts wirkt gespielt. Seinen kometenhaften Aufstieg vom FC Winterthur in die pulsierende Ruhr-Metropole nimmt der 22-Jährige gelassen und kommentiert ihn glaubhaft: «Ich habe gerne Herausforderungen.»

Nach einer kurzen Angewöhnung verschaffte sich Akanji beim BVB Respekt. Inzwischen gehört er zur Stammbesetzung des Bundesliga-Dritten. «Ich bin an einem guten Punkt», sagt er zur Konstellation in Deutschland. Die erneute Qualifikation für die Champions League sei eines der wichtigsten Ziele der kommenden Monate. «Und klar, ich hoffe, an der kommenden WM dabei sein zu können.»

Switzerland's defender Manuel Akanji, left, fights for the ball with Northern Ireland's midfielder Jordan Jones, right, during the 2018 Fifa World Cup play-offs second leg soccer match Switzerland against Northern Ireland at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, Sunday, November 12, 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Manuel Akanji ist im Team von Vladimir Petkovic in kürzester Zeit fast unverzichtbar geworden. Bild: KEYSTONE

Im Finish auf dem Weg an das Turnier in Russland bildete er zusammen mit Fabian Schär ein stabiles Duo. Mittlerweile ist Johan Djourou zurück in der Landesauswahl, das Ringen um einen freien Platz dürfte teamintern intensiver werden. «Ich hoffe, auch hier zu meinen Minuten zu kommen», macht Akanji eine leise, aber gleichwohl deutliche Ansage.

Wie weit kommt die Nati an der WM in Russland?

Abgang von Team-Manager Ebneter

Nach der WM in Russland steht im Stab der Schweizer ein personeller Wechsel an. Team-Manager Philipp Ebneter verlässt die SFV-Auswahl nach über 17 Jahren und sieben Turnieren; er wechselt auf eigenen Wunsch hin in die Ticketing-Abteilung des Verbands. Der intern allseits geschätzte Berner kümmerte sich im Hintergrund als gewiefter Organisator um den reibungslosen Ablauf der verschiedenen Kampagnen.

Der Schweizer Fussball Nationalspieler Xherdan Shaqiri, rechts, und Philipp Ebneter, Team Manager, lachen bei einem Fototermin, am Dienstag, 6. Juni 2016, in Allmendingen bei Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der Team-Organisator tritt ab – ganz zum Leidwesen von Shaqiri und Co.  Bild: KEYSTONE

Damien Mollard, derzeit in der U21-Abteilung engagiert, wird den früheren NLB-Fussballer ab dem nächsten Sommer ersetzen. (pre/sda)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ta0qifsa0 22.03.2018 11:40
    Highlight Highlight Wenn er bis im Sommer so weitermacht beim BVB, muss er an der WM unbedingt in die Startelf. Meine Wunschverteidigung für Russland sieht wie folgt aus: Rodriguez - Elvedi (Schär) - Akanji - Lichtsteiner
  • JtotheP 21.03.2018 22:01
    Highlight Highlight „Deutliche“ Ansage: Ich hoffe... :D
    • fandustic 21.03.2018 22:17
      Highlight Highlight Hahaha...habe ich mir auch gedacht🙈
    • Mia_san_mia 22.03.2018 06:35
      Highlight Highlight 😂

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