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FIFA bestätigt Tod eines Gastarbeiters in Saudi-Arabiens WM-Quartier

05.01.2017, Vorschau zur Fussball Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Das Khalifa International FIFA-Stadium westlich von Doha, im Aspire Park, ein Stadion der FIFA-Fussball-WM 2022. Das Stadion ist noch ...
Gastarbeiter auf dem Dach eines WM-Stadions in Katar (Archivbild): Im saudi-arabischen Teamquartier ist es während des Turniers zu einem tödlichen Unfall gekommen.Bild: imago sportfotodienst

FIFA bestätigt Tod eines Gastarbeiters in Saudi-Arabiens WM-Quartier

Die WM in Katar ist auch wegen der ungenauen Anzahl toter Gastarbeiter umstritten. Nun ist ein weiterer Todesfall dazugekommen.
08.12.2022, 07:0208.12.2022, 07:02

Im WM-Quartier Saudi-Arabiens ist es während der Gruppenphase zu einem tödlichen Unfall gekommen, bei dem ein Gastarbeiter sein Leben verlor. Das berichten unter anderem das Online-Portal «The Athletic» und der britische TV-Sender Sky übereinstimmend. Der Fussball-Weltverband Fifa bestätigt den Vorfall ebenfalls.

Ein Artikel von
t-online

Vertraulichen Informationen von «The Athletic» zufolge soll ein Mann in seinen Vierzigern von den Philippinen namens Alex von einer Plattform, die von einem Gabelstapler in die Höhe gehoben worden war, gefallen und mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen sein. Der Schwerverletzte sei mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden sein, wo jedoch jede Hilfe für ihn zu spät gekommen sei.

Toter soll keinerlei Sicherungsausrüstung getragen haben

«The Athletic» berichtet weiter, dass der Mann mit dieser waghalsigen Konstruktion versucht habe, defekte Lichter auf einem Parkplatz des Fünfsternehotels Sealine Beach auszuwechseln. In dem Strandresort hielt sich zum Zeitpunkt des tragischen Unfalls die Nationalmannschaft Saudi-Arabiens auf, die in der WM-Gruppenphase mit ihrem 2:1-Erfolg gegen Titelfavorit Argentinien für eine sportliche Sensation gesorgt hatte.

Weiter heisst es in den Medienberichten, die katarische Regierung habe Untersuchungen aufgenommen, wie es überhaupt zu dem tödlichen Unfall kommen konnte und weshalb Arbeitssicherungsmassnahmen nicht vorgenommen worden seien. Demnach habe der verstorbene Arbeiter keinerlei Sicherungsausrüstung getragen.

Die FIFA äusserte sich bereits zu dem Vorfall, erklärte auf T«he Athletic-»Anfrage: «Die FIFA ist zutiefst bestürzt über die Tragödie und unsere Gedanken sind bei der Familie des Arbeiters. Wir haben die lokalen Behörden kontaktiert und um weitere Details gebeten.»

(t-online/dsl)

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