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Germany's Toni Kroos celebrates at the end of the group F match between Germany and Sweden at the 2018 soccer World Cup in the Fisht Stadium in Sochi, Russia, Saturday, June 23, 2018. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Toni Kroos äussert sich als erster deutscher Nationalspieler über den Abgang von Mesut Özil.  Bild: AP/AP

Kroos kritisiert Özil: «Es gibt keinen Rassismus beim DFB»



Toni Kroos sprach in einem Interview mit der Bild-Zeitung über den Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft. Er ist somit der erste Nationalspieler, der sich zur Causa Özil äussert. Und er übt deutliche Kritik an seinem ehemaligen Teamkollegen.

Mesut Özil tritt wegen «Rassismus und Respektlosigkeit» zurück

Video: srf

Grundsätzlich sei Özil ein verdienter Nationalspieler und hätte als Fussballer einen besseren Abgang verdient gehabt. «Ich habe viele Jahre mit Mesut gespielt und weiss, dass er ein lieber Kerl ist. Die Art und Weise seines Rücktritts war aber nicht in Ordnung.», sagte Kroos. 

«Es gibt keinen Rassismus beim DFB»

Özil gab seinen Rücktritt am 22. Juli bekannt. Der 29-Jährige zog die Konsequenzen aus der öffentlichen Kritik und den Attacken wegen eines Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Gegen den DFB und dessen Präsidenten Reinhard Grindel erhob er Rassismusvorwürfe. 

Und genau in diesem Punkt widerspricht Kroos: «Der Anteil, der in seiner Erklärung gut und richtig angesprochen wird, wird leider durch den wesentlich höheren Anteil an Quatsch überschattet. Ich denke, dass er selbst weiss, dass es Rassismus innerhalb der Nationalmannschaft und des DFB nicht gibt.»

Dass Özil für das Foto mit Erdogan kritisiert wurde, sei gerechtfertigt, findet Kroos. Schliesslich habe er die Chance vertan, sich zu erklären, zitiert Focus

Kroos macht weiter

Trotz der Blamage in Russland will Toni Kroos bis zur EM 2020 weiter machen. «Mein Sohn Leon wollte unbedingt, dass ich für Deutschland weiterspiele. Er ist nun mal grosser Fan von Real und der Nationalmannschaft. Da wäre es schwer gewesen, Nein zu sagen.» Unterstützt wird er auch von seiner Ehefrau. «Schatz, so kannst du nicht zurücktreten», riet sie ihm nach der WM. (vom)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dding (@ sahra) 16.08.2018 22:56
    Highlight Highlight Genau dies ist ja die Gefahr an der gegenwärtigen überdrehten Rassimus-Diskussion.
    Secondos sehen sich sofort als Opfer von angeblichem Rassimus.

    Auch dann, wenn sie selbst, den grössten Scheiss gemacht haben.

    Freche Schüler, beleidigenden sogar ihre Lehrer mit "du Rassist" obwohl sie wahrscheinlich gar nicht recht wissen, was das heisst.

    Wir müssen aufhören mit dieser eingebildeten Krankheit.
    Im Interesse der Integration.

  • Walser 16.08.2018 13:21
    Highlight Highlight Sehr gutes Statement von Kroos. Es braucht Leute wie ihn in der heutigen Zeit immer mehr. Wäre hier in der schweizer Nati auch mal dringend nötig.
  • Red4 *Miss Vanjie* 16.08.2018 09:05
    Highlight Highlight "Er ist somit der erste Nationalspieler, der sich zur Causa Özil äussert. " wie jetzt, Julian Brandt, der Özil in Schutz nahm, wird ignoriert? Oder liegts daran das er "nur" eingewechselt wurde 🤔

    https://www.google.ch/amp/www.spiegel.de/sport/fussball/julian-brandt-ueber-mesut-oezil-nur-auf-ihn-einzudreschen-ist-falsch-a-1221281-amp.html
  • N. Y. P. D. 16.08.2018 08:36
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade :

    Ist das Gummiadler - Thema bei uns eigentlich aufgearbeitet worden ?

    Hat der SFV seine Erkenntnisse
    mitgeteilt ?

    Hat Petkovic seine Erkenntnisse
    mitgeteilt ?

    Toni, auch bei uns ist noch ein Thema am köcheln und nicht aufgearbeitet. Vor allem, weil unser Trainer sich bis heute nicht dazu geäussert hat.
    • dding (@ sahra) 17.08.2018 14:04
      Highlight Highlight Ist Petkovic überhaupt noch Trainer der Nati ?
  • Peeta 16.08.2018 07:46
    Highlight Highlight Wurde auch langsam Zeit, dass sich ein (ehemaliger) Mitspieler von Özil mal öffentlich äussert und dem Mesut die Leviten liest. Bravo Toni!!
    • dave1771 16.08.2018 08:52
      Highlight Highlight einem die Leviten lesen, der sich Rassistisch behandelt fühlt... sicher die richtige herangehensweise! Bravo!
    • chara 16.08.2018 10:40
      Highlight Highlight Wie denn sonst? Zuerst Rassismus erklären? Ein Sondersetting inkl. Rundreise usw. um ihm zu zeigen, dass es doch nicht so ist?
  • D. Saat 16.08.2018 07:43
    Highlight Highlight Ja wenn Tony kein Rassismus im DFB erlebt hat, dann kanns ihn ja nicht geben. Wenn schon die Arier mitspielen dürfen ohne Rassismus zu erleben...Ironie off.
  • So en Ueli 16.08.2018 06:36
    Highlight Highlight 1. Die Causa ist zu Ende, da muss man nicht mehr weiter diskutieren. Some shit happened and will eventually happen again.

    2. Siehe Punkt 1

    3. Wayne?

    4. Habe ich Punkt 1 bereits erwähnt?
  • Clife 16.08.2018 02:43
    Highlight Highlight Ich finde, dass sowohl der DFB, die ganze Nationalmannschaft wie auch der Trainer und sogar die Politik in Deutschland komplett falsch ist und neu aufgebaut werden sollte (Mitspieler werden nicht unterstützt, AfD kriegt Wähleranteile, keiner gibt persönliche Fehler zu, immer der andere ist schuldig etc.)
  • Nothingtodisplay 16.08.2018 02:36
    Highlight Highlight Meine Güte! Lasst nun endlich gut sein mit dieser Story!!!11!1!
    • Peter von der Flue 16.08.2018 06:45
      Highlight Highlight Wieso? Da werden Personen und in diesem Fall ein Verband mit dem Vorwurf des Rassismus beworfen ohne Fakten zu liefern. Ich bin der Meinung, dass eben der Özil dies endlich mit Fakten in öffentlichen Debatten beweisen soll. Wird er aber nicht, weil er wohl den Schrott wohl nicht selber geschrieben hat. Dies lässt sich nämlich auf Grund seiner Interview auf englisch gesprochen Interviews vermuten. Den sein gesprochenes englisch ist lässt vermuten, dass der Text zumindest nicht direkt von ihm stammen kann.

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