Sport
Fussball

Mit Embolo und Oberlin: 100 Fussball-Talente, die 2018 für Furore sorgen werden

epa05571027 Swiss national soccer team player Breel Embolo attends his team's training session in Freienbach, Switzerland, 05 October 2016. Switzerland will face Hungary in the FIFA World Cup 201 ...
Nicht nur in der Schweizer Nati, Breel Embolo ist auch in der Liste der «100 to watch» dihei.Bild: EPA/KEYSTONE

Diese 30 Sturm-Talente musst du 2018 auf dem Radar haben – auch zwei Schweizer sind dabei

20.12.2017, 19:4721.12.2017, 06:39
Philipp Reich
Folge mir
Mehr «Sport»

Zum fünften Mal hat das Fussball-Portal «Outside of the Boot» die «100 to watch» gekürt. 100 Fussballer nicht älter als 20, auf die man im nächsten Jahr besonders acht geben sollte, werden aufgelistet und analysiert: Insgesamt 10 Torhüter, 30 Verteidiger, 30 Mittelfeldspieler und 30 Stürmer aus 52 Nationen.

In der spannendsten letzten Kategorie sind neben den absoluten Topcracks wie Kylian Mbappé, Gabriel Jesus, Christian Pulisic oder Ousmane Dembélé auch zwei Schweizer Stürmer dabei. Na, ahnst du schon, welche zwei das sein könnten? 

Diese 30 U20-Stürmer musst du im WM-Jahr auf dem Radar haben:

1 / 32
Diese 30 Stürmer musst du im WM-Jahr 2018 auf dem Radar haben
Leon Bailey (20), Jamaika (0 Länderspiele), Bayer Leverkusen, Marktwert: 11 Millionen Euro.
quelle: epa/epa / sascha steinbach
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Es sind Breel Embolo und Dimitri Oberlin. Über den Schalke-Legionär, der von den 30 Stürmern mit 21 die zweitmeisten A-Länderspiele auf dem Buckel hat, schreiben die britischen Experten:

«Breel Embolo hat alles, was es braucht, um auf höchstem Niveau zu glänzen. [...] Gesegnet mit Tempo, Ballgefühl und Spielintelligenz ist er vielseitig einsetzbar. Zwei schwere Verletzungen haben ihn zuletzt zurückgeworfen, weshalb Embolo bei Schalke derzeit nur zweite Wahl ist. [...] Wenn er mit beiden Füssen auf dem Boden bleibt, wird er früher oder später aber auch im Scheinwerferlicht stehen.»
Der Bann ist gebrochen: Am Wochenende erzielte Embolo sein erstes Saisontor in der Bundesliga.Video: streamable

Das Urteil über Oberlin fällt sogar noch schmeichelhafter aus: 

«Dimitri Oberlin hat in seiner jungen Karriere bereits bei einer erschreckend grossen Menge an Klubs Halt gemacht. Aber egal wo er war, eines ist immer geblieben: Der Kerl schiesst Tore. [...] Seine grösste Stärke ist sein Speed, aber auch sein Dribbling ist exzellent. [...] Oberlin war schon bei vielen Talentspähern auf dem Zettel, so richtig auf sich aufmerksam gemacht hat er aber erst mit seinen vier Toren in der Champions League. Da hat er bewiesen, dass er auch auf höchster Ebene bestehen kann.»
Oberlins Supertor gegen Benfica hat Eindruck hinterlassen.Video: streamable

Bei den Torhütern, Verteidigern und Mittelfeldspielern wurde kein Schweizer berücksichtigt, aber immerhin ein Spieler mit Schweiz-Bezug. Zu den besten 30 Abwehrspielern gehört nämlich Blas Riveros vom FC Basel. Der 19-jährige Paraguayer hat seinen Stammplatz beim FCB im Verlauf der Saison zwar an Raoul Petretta verloren, wird von den englischen Experten aber als grosses Versprechen für die Zukunft taxiert.

Basel's Blas Riveros in action during an UEFA Champions League Group stage Group A matchday 2 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Portugal's SL Benfica in the St. Jakob ...
Blas Riveros hat es ebenfalls in die Liste der «100 to watch» geschafft.Bild: KEYSTONE

Die «100 to watch»:

Das Ganze ausführlicher:

Die 10 besten Torhüter:

Die 30 besten Verteidiger:

Die 30 besten Mittelfeldspieler:

Die 30 besten Stürmer:

Einst Talente, später die Besten: Alle FIFA-Weltfussballer seit 1991

1 / 36
Alle FIFA-Weltfussballer seit 1991
2023: Lionel Messi. Im Alter von 36 Jahren wird er zum achten Mal gekürt, taucht bei der Preisvergabe jedoch nicht auf. Dahinter belegten Erling Haaland und Kylian Mbappé die Plätze 2 und 3.
quelle: keystone / martin meissner
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Nicht mehr das Gleiche: Die «Ballon d'Or»-Gewinner ohne Messi und Ronaldo

1 / 12
Die «Ballon d'Or»-Gewinner ohne Messi und Ronaldo
2017: Neymar (BRA) – FC Barcelona, Paris St-Germain. Top 3: Ronaldo, Messi, Neymar.
quelle: epa/epa / yoan valat
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
14 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Roman h
20.12.2017 21:19registriert März 2017
Habe nichts gegen oberlin aber 3 Tore in 14 spielen ist nicht gerade unglaublich.
Vor allem da er in einer sehr guten Mannschaft in einer schlechten Liga spielt.
Ja ein super Tor in der cl aber das macht noch keinen Klasse Stürmer.
604
Melden
Zum Kommentar
avatar
Luca Brasi
20.12.2017 21:53registriert November 2015
Ein Mix aus dem Offensichtlichem, zu vielen Angelsachsen und einigen völligen Fehlbesetzungen. Die Liste haut mich nicht gerade um.
201
Melden
Zum Kommentar
14
Reaktion kam zu spät – Canucks mit Suter scheiden in den Playoffs gegen die Oilers aus
Die Vancouver Canucks scheiden in der NHL in den Playoff-Viertelfinals aus. Das Team mit Pius Suter verliert das siebte Spiel der Serie gegen die Edmonton Oilers zuhause 2:3.

Dreimal hatten die Canucks in diesem kanadischen Duell nach Siegen vorne gelegen – und nach dem dritten Erfolg zweimal die Chance gehabt, auch in der Endabrechnung als Gewinner dazustehen, sich gegen einen Kontrahenten durchzusetzen, gegen den sie alle vier Partien in der Regular Season für sich entschieden hatten.

Zur Story