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Zuerichs Mirlind Kryeziu, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Zuerich, am Mittwoch, 1. Juli 2020 in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Kryeziu im Spiel gegen Thun Anfang Juli. Bild: keystone

Corona-Fall beim FC Zürich – Verteidiger Kryeziu in häuslicher Isolation



Der FC Zürich ist von einem Corona-Fall betroffen. Innenverteidiger Mirlind Kryeziu ist heute Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er nahm laut einer Mitteilung des Klubs seit dem Auftreten leichter Symptome nicht mehr am Trainingsbetrieb teil. Aktuell befinde sich Kryeziu «mit geringfügigen Symptomen» in häuslicher Isolation.

Wie der FCZ weiter schreibt, wird der 23-jährige Abwehrspieler bis auf Weiteres nicht mehr am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Noch am 1. Juli hatte Kryeziu gegen Thun durchgespielt und dabei bei der 2:3-Niederlage einen Treffer erzielt. In den letzten beiden Partien des FC Zürich kam der schweizerisch-kosovarische Doppelbürger jeweils zu Teileinsätzen als Einwechselspieler, zuletzt am Dienstag (7. Juli) gegen Xamax.

Les joueurs remplacants du FC Zurich sont assis avec distance sociale dans les tribunes, avec derriere de gauche a droite , Willie Britto, Stephan Seiler, Henri Koide, et devant de gauche a droite, Shpetim Sulejmani, Mirlind Kryeziu et Umaru Bangura lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Zuerich, FCZ, ce mardi 7 juillet 2020 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Kryeziu (vorne Mitte) und Ersatzspieler-Kollegen am Dienstag in Neuenburg. Bild: keystone

Der Klub folge den Weisungen des Bundesamts für Gesundheit, heisst es in der Mitteilung weiter. Morgen (18.15 Uhr) empfängt der FC Zürich den FC Sion für das nächste Meisterschaftsspiel. Alle einsatzfähigen Spieler und die Mitglieder des Trainerstabs würden vorsorglich getestet, so der FCZ. Ebenso heisst es: «Ausserdem erfolgen Abklärungen bei Personen im Umfeld der ersten Mannschaft.»

Auch FCSG-Stürmer Babic positiv

Entsprechend dem Schutzkonzept der Swiss Football League unterziehen sich alle Spieler, Trainer und Betreuer seit dem Restart nach der Corona-Pause einer täglichen, engmaschigen klinischen Kontrolle. Diese beinhaltet das Abfragen von Befindlichkeit und Krankheitssymptomen, auch wird Fieber gemessen.

Vor Kryeziu hatte sich in der Super League schon St.Gallens Stürmer Boris Babic mit dem Coronavirus infiziert. Allerdings stand er nie in Kontakt mit Teamkollegen. Babic, der nach einem Kreuzbandriss auf dem Weg der Genesung ist, weilte mit Erlaubnis des Klubs in Serbien. Nach der Rückkehr in die Schweiz wurde er positiv getestet. Babic war symptomfrei und wurde für zwei Wochen in häusliche Quarantäne geschickt. (ram)

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