DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Samir Ramizi trifft zum 2:2 für Winterthur im Spiel gegen den FC Thun.
Samir Ramizi trifft zum 2:2 für Winterthur im Spiel gegen den FC Thun.Bild: imago images

Winterthur der grosse Verlierer des Abends +++ Schaffhausen und Aarau ziehen vorbei

06.05.2022, 22:3127.05.2022, 15:13

In der 33. Runde der Challenge League kommt es zu einem Leaderwechsel. Der bisherige Tabellenführer Winterthur kommt gegen Thun nicht über ein 2:2 hinaus und muss die siegreichen Schaffhausen und Aarau vorbeiziehen lassen.

Alex Frei hatte Mühe, die Contenance zu bewahren. Die aufwühlende Schlussphase in der wiederum mit 9000 Zuschauern gefüllten Schützenwiese ging am Trainer des FC Winterthur nicht spurlos vorbei. Zwar war dem Heimteam in der 94. Minute noch der Ausgleich durch Samir Ramizi gelungen, letztlich war der FCW im Dreikampf um den direkten Aufstieg in die Super League aber der grosse Verlierer des Abends.

Alex Frei. hier am 11.3 nach dem Spiel gegen Aarau.
Alex Frei. hier am 11.3 nach dem Spiel gegen Aarau.imago images

Freis Ärger war teilweise verständlich. Schiedsrichterin Esther Staubli hatte in der hektischen Schlussphase, als das Heimteam Angriff um Angriff lancierte, Mühe, den Überblick zu bewahren. Ein Faustschlag des Thuners Roland Ndongo gegen Torschütze Ramizi inmitten eines Handgemenges während der fast zehn Minuten dauernden Nachspielzeit übersah sie. An der Unparteiischen lag es allerdings nicht, dass sich der FCW wie eine Woche zuvor gegen Schaffhausen mit einem Unentschieden begnügen musste.

Winterthur Fans jubeln nach dem Tor von Samir Ramizi.
Winterthur Fans jubeln nach dem Tor von Samir Ramizi. Bild: imago images

Der Abend auf der Schützenwiese hatte für das Heimteam ideal begonnen. Roberto Alves traf in der 9. Minute mit einem herrlich getretenen Freistoss. Bereits zur Halbzeit lagen die Winterthurer allerdings zurück. Nicolas Hasler und Alexander Gerndt sorgten mit ihren Toren für die temporäre Wende.

Showdown in Schaffhausen

Vom Ausrutscher des Leaders profitieren sowohl Schaffhausen als auch Aarau, die beide ihre Pflicht souverän erfüllten. Die Schaffhauser setzten sich gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Kriens 4:1 durch, wobei sich Nikola Gjorgjev als Doppeltorschütze auszeichnete. Aarau siegte bei Yverdon dank Treffern von Kevin Spadanuda (36.), Randy Schneider (67.), Donat Rrudhani (72.) und Mickaël Almeida (82.) mit 4:0. Spätestens nach der Gelb-Roten Karte gegen Allan Elleouet (49.) war der Ausgang der Partie absehbar.

Der Kampf um die Plätze eins bis drei spitzt sich damit drei Runden vor Schluss weiter zu. Zusätzlich Brisanz verspricht die Tatsache, dass es in der zweitletzten Runde am nächsten Samstag zum Direktduell zwischen Schaffhausen und Aarau kommt. Im Fall eines Unentschiedens im Spitzenspiel könnte dann Alex Frei und sein FC Winterthur der lachende Dritte sein. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die Besitzer der englischen Topklubs

1 / 24
Das sind die Besitzer der englischen Topklubs
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
giandalf the grey
07.05.2022 00:18registriert August 2015
Wenns unabsteigbare Teams gibt, muss es ja auch die Unaufsteigbaren geben...
240
Melden
Zum Kommentar
9
Simon Ehammer holt EM-Silber im Zehnkampf: «Es ist fast ein wenig surreal»
Der Zehnkämpfer Simon Ehammer muss an den Europameisterschaften in München den Sieg in den letzten zwei Disziplinen noch aus der Hand geben und dem Deutschen Niklas Kaul zum Sieg gratulieren.

«Nein, ich ärgere mich nicht. Die Medaille ist genial», betonte Ehammer auf Anhieb. «Über 2 Tage gibt es Hochs und Tiefs. Wenn ich dann mal die Würfe im Griff haben, dann werde auch ich gefährlich.»

Zur Story