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EM 2024: Was es für den Achtelfinal-Einzug der Schweizer Nati braucht

epa11424124 Goalkeeper Yann Sommer of Switzerland chats with teammate Fabian Schaer during the UEFA EURO 2024 group A soccer match between Scotland and Switzerland, in Cologne, Germany, 19 June 2024.  ...
Ob Fabian Schär gegen Deutschland dabei sein kann, ist offen. Der Verteidiger brach sich gegen Schottland die Nase.Bild: keystone

Was es für den endgültigen Achtelfinal-Einzug der Nati noch braucht

SRF-Reporter Sascha Ruefer gratulierte der Nati nach dem 1:1 der Schweiz gegen Schottland schon zum Einzug in die EM-Achtelfinals. Fakt ist: Es sieht sehr gut aus, doch ganz durch ist die Schweiz noch nicht.
20.06.2024, 09:4820.06.2024, 12:48
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Am Sonntag kommt es zur letzten Runde der Gruppe A der EM 2024 in Deutschland. Um 21 Uhr fordert die Schweiz in Frankfurt den Gastgeber, zeitgleich duellieren sich in Stuttgart Ungarn und Schottland.

Die Ausgangslage:

Die ersten beiden Mannschaften in jeder Gruppe sind sicher im Achtelfinal. Dazu qualifizieren sich auch vier der sechs Gruppendritten. Fest steht: Ungarn kann die Schweiz nicht mehr einholen.

Sieg gegen Deutschland

Gruppensieg für die Schweiz: Mit sieben Punkten hätte man einen Zähler mehr als der Gastgeber. Die Deutschen sind mit zwei Siegen bereits qualifiziert – ob sie im letzten Spiel gegen die Schweiz noch mit voller Kraft antreten werden?

Unentschieden gegen Deutschland

Die Schweiz ist sicher Zweite der Gruppe A und trifft im Achtelfinal auf den Zweitplatzierten der Gruppe B mit Spanien, Italien, Albanien und Kroatien.

Niederlage gegen Deutschland

Die Schweiz hat das um sechs Treffer bessere Torverhältnis als Schottland, das im Eröffnungsspiel gegen die DFB-Elf 1:5 unterging. Die Schweiz könnte sich also wohl auch eine Niederlage leisten und würde immer noch Zweiter bleiben.

Das Worst-Case-Szenario: Schottland schlägt Ungarn, die Schweiz verliert gegen Deutschland und beide Resultate fallen so hoch aus, dass die Schotten die Sechs-Tore-Differenz aufholen und die Schweiz in der Tabelle überholen. Aber selbst dann wäre ein Weiterkommen sehr wahrscheinlich – immerhin reichten 4 Punkte seit 2016 jeweils, um unter die besten vier Gruppendritten zu kommen. (ram/pilatustoday)

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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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uicked
20.06.2024 10:59registriert Oktober 2017
Man hätte gestern auch einfach noch ein Tor schiessen können, anstatt zu verwalten. Alle hätten es euch gedankt, vor Allem die Tipper. :D
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Natürlich
20.06.2024 11:48registriert März 2016
Ich verstehe nicht was hier alle am rumhaten sind?

Die 1. Hz war wieder top, das Gegengoal bzw Eigentor war einfach nur Pech, mehr nicht. Der wäre direkt bei Yann Sommer in den Armen gelandet.

Dann gab es ja noch 2 Tore die leider knapp abseits waren.
Es hätte also genauso gut 2:0 oder 3:0 ausgehen können und niemand müsste sich beschweren.
Jetzt waren halt die Fussballgötter nicht wirklich auf unserer Seite gestern, das kann im nächsten Spiel bereits wieder ganz anders aussehen.

Zudem: natürlich hat Schottland alles versucht, zumal Ihnen ein Unentschieden ja nichts nützt.
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RichiZueri
20.06.2024 10:06registriert September 2019
Danke für die Klarstellung. Unabhängig von der Personalie Ruefer im Generellen, hat mich seine Gratulation zum Achtelfinale gestern unglaublich genervt.
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