Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wolken bedecken den Himmel am Super League Fussballspiel zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und den Berner Youngs Boys im Letzigrund, aufgenommen am Samstag, 30. April 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Über dem Letzigrund brauen sich mal wieder dunkle Wolken zusammen. Bild: KEYSTONE

Wieder ein interner Machtkampf bei GC – Vizepräsident Klein suspendiert



Bei den Grasshoppers ist laut «Tages-Anzeiger» ein interner Machtkampf im Gang. Vizepräsident Roland Klein ist suspendiert. Er soll zu viel Einfluss auf Transfers genommen haben.

Laut dem Artikel haben die übrigen Verwaltungsräte um Präsident Stephan Anliker, Georges Perego, Stav Jacobi und Andras Gurovits beschlossen, Klein per sofort von seiner Aufgabe als Vizepräsident zu entbinden und an der nächsten Generalversammlung nicht mehr zu wählen.

Der erst im letzten September gewählte Klein ist im Verwaltungsrat der Vertreter der Geldgeber Heinz Spross und Peter Stüber, denen zusammen mit Anliker 90 Prozent des Klubs gehören. Laut «Tages-Anzeiger» ist Klein «eng verbunden mit Trainer Murat Yakin und Erich Vogel, dem Vertrauten von Spross und Stüber».

Bild

Roland Klein ist nicht mehr GC-Vizepräsident. bild: keystone

Grund für die Absetzung ist der offenbar zu gross gewordene Einfluss des 57-jährigen Klein auf dem Campus in Niederhasli. «Der Eindruck begann sich zu verfestigen, dass er sich da einmischte, wo es nicht seine Zuständigkeit war», schrieb der «Tages-Anzeiger», «dass er Sportchef Walther zur Seite zu drängen und im Nachwuchs mitzureden begann; dass er überdies seinen Einfluss geltend machte, um im Zusammenspiel mit (Trainer Murat) Yakin und (Erich) Vogel die Mannschaft neu zu besetzen.»

Klein war Anfang der Neunzigerjahre Sportchef und auch Interimstrainer des FC Winterthur. Unter anderem lotste der Zürcher damals Joachim Löw zu Winterthur. Später war der frühere Junioren-Internationale als Händler von TV-Rechten im asiatischen und arabischen Raum und als Spielervermittler tätig. (pre/sda)

Die unendliche GC-Saga

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paul_Partisan 09.03.2018 11:51
    Highlight Highlight "Rekordmaischter! En Institution!!"

    Nicht ernst zunehmen dieser Verein. Bitte steigt endlich mal ab, zwei mal Letzi pro Saison reicht vollkommen aus...
  • Beggride 09.03.2018 11:23
    Highlight Highlight Warum ist es in diesem Verein nicht möglich, dass zumindest 2 oder 3 Jahre Ruhe herrscht?
    Ich frag mich immer mehr, was diese Leute alle für Absichten haben und nicht zusammenarbeiten können...

Wann ist ein Sitzplatz ein Sitzplatz? So rüsten Klubs ihre Stadien um

Die Schweizer Fussball- und Eishockey-Meisterschaft beginnt mit Spielen vor Zuschauern. Der Bundesrat erlaubt, die Stadien zu zwei Dritteln auszulasten, sofern alle Fans sitzen. Zufrieden sind damit längst nicht alle.

Fussball- und Eishockeystadien haben in der Schweiz üblicherweise Sektoren mit Steh- und solche mit Sitzplätzen. Doch wenn in den nächsten Wochen die neue Saison beginnt, dürfen Fans nicht stehen. Das hält der Bundesrat in Artikel 6b seiner Verordnung fest:

Vorgeschrieben ist also die Sitzpflicht. Und: Es muss – für das Contact Tracing – nachvollziehbar und notiert sein, wer während eines Spiels wo gesessen hat.

Nicht vorgeschrieben ist, wie ein Sitzplatz auszusehen hat. Ein Fakt, der den Klubs …

Artikel lesen
Link zum Artikel