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Heinz Hermann setzt sich gegen zwei Schotten durch und erzielt das 2:0 im Freundschaftsspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Schottland in Bern am 11. September 1991. Schottland und die Schweiz trennen sich am Ende 2:2. Hermann war in den Jahren 1978 bis 1991 im Kader der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Er kam zu 117 Einsaetzen und schoss 17 Tore fuer die Schweiz. (KEYSTONE/Str)

Rekordnationalspieler Heinz Hermann 1991 gegen Schottland im legendären Blacky-Trikot. Bild: KEYSTONE

Black Friday? Wir feiern heute lieber den «Blacky Friday» 😍



Die 1990er-Jahre waren die Zeit der schrillen Fussball-Trikots. Leuchtende Farben, seltsame Muster – alles war erlaubt. Im grossen Geschäft mischte damals auch die 1984 in Münchwilen TG gegründete Firma «Blacky» mit. Mit ihren Nati-Trikots aus den Jahren 1990/91 erlangte die Firma später Kultstatus. Den umstrittenen Deal fädelte der damalige Nati-Trainer Uli Stielike ein, der Generalvertreter und später Verwaltungsrat der Firma war. Marketingleiter war Christian Gross, damals beim FC Wil am Anfang einer glorreichen Trainerlaufbahn.

Nach nur zwei Jahren wurde «Blacky» im Mai 1992 allerdings bereits wieder als Nati-Ausrüster abgelöst. Der italienische Sportartikel-Hersteller Lotto bot dem Verband statt 400'000 neu 650'000 Franken pro Jahr. Ein Angebot, das die Verbandsspitze nicht ablehnen konnte wollte.

«Die Muster waren schon ein wenig diskutabel.»

Jörg Stiel

Ein Jahr später ging die Firma Konkurs, weil Inhaber Bruno Schwarz sich mit der Übernahme einer Bademode-Marke und einem unrentablen Sportzentrum verspekulierte. 25 Jahre nach dem Untergang lassen wird das Blacky-Pferd heute noch einmal galoppieren. Eine Augenweide, versprochen!

» Du willst mehr wissen? Hier geht's zur ausführlichen «Blacky»-Story des Fussball-Magazins «Zwölf».

Schweizer Nati

Portrait des Schweizer Fussballers Adrian Knup im Dress der Schweizer Fussball Nationalmannschaft, aufgenommen im Jahre 1990. (KEYSTONE/Str)

Adrian Knup im August 1990 bei der Präsentation des neuen Trikots. Bild: KEYSTONE

Philipp Walker, Goalie der Schweizer Fussballnationalmannschaft, aufgenommen im August 1990. (KEYSTONE/Str)

Speziell! Das Trikot von Ersatztorhüter Philipp Walker war gelb. Bild: KEYSTONE

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Das Auswärtstrikot. bild: ebay.com

FC Wettingen

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In diesem Trikot forderte der FC Wettingen in der Saison 1989/90 im UEFA Cup die SSC Napoli mit dem grossen Diego Maradona. bild: sportantiquariat

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Eine spätere Variante. bild: ebay

Wiener Sport-Club

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Von 1990 bis 1992 spielte der Wiener Sport-Club in Blacky-Trikots. Es war der Anfang des Untergangs des dreifachen österreichischen Meisters, der damals gleich zweimal Konkurs ging. bild: ebay.com

L'Equipe des Etoiles

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Am 2. Mai 1989 ging Uli Stielikes Abschiedsspiel über die Bühne. Eine Auswahl von Real- und Gladbach-Spielern duellierte sich mit Neuchâtel Xamax.  bild: ebay.com

SC Bern

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Ein SCB-Trikot aus der Saison 1989/90. bild: ricardo/klubtrikot

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Der brüllende Bär aus der Saison 1991/92. bild: ricardo/klubtrikot

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Ein SCB-Trikot aus der Saison 1993/94. bild: ricardo/klubtrikot

HC Lugano

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Auch der grosse Rivale Lugano setzte auf Blacky. Hier ein Howald-Trikot aus der Saison 1992/93. bild: ricardo/klubtrikot

HC Fribourg-Gottéron

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Fribourg-Trikot aus den frühen 90er-Jahren. Darin zauberten auch Bykow und Chomutow. bild: ricardo/klubtrikot

SC Langnau

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Das Trikot des SC Langnau aus der Saison 1989/90 mit einem ziemlich zahmen Tiger. bild: ricardo/trikotkaiser

Lausanne HC

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Bei Lausanne sah der Löwe damals ebenfalls ziemlich verbesserungswürdig aus. bild: pikby

Düsseldorfer EG

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Sogar im Ausland hatte sich Blacky durchgesetzt. bild: ebay.de

Système U

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Auch im Radsport war Blacky weit verbreitet. Hier ein Trikot des zweifachen Tour-de-France-Siegers Laurent Fignon. bild: ebay

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Video: watson/Angelina Graf

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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