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epa08651709 Novak Djokovic of Serbia walks off the court after he accidentally hit a linesperson with a ball in the throat during his match against Pablo Carreno Busta of Spain on the seventh day of the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 06 September 2020. Djokovic was defaulted from tournament. Due to the coronavirus pandemic, the US Open is being played without fans and runs from 31 August through 13 September.  EPA/JASON SZENES

Disqualifikation! Novak Djokovic zieht von dannen. Bild: keystone

Kommentar

Djokovics US-Open-Disqualifikation – ein Symbol dafür, was im Tennis alles schief läuft

Novak Djokovic schadete dem Tennissport mit seiner Adria-Tour schon während der Corona-Pandemie. Seine Disqualifikation bei den US Open ist der traurige Tiefpunkt eines Dramas mit Vorankündigung. Ein Kommentar.

simon häring / ch media



Nachdem er in den Achtelfinals der US Open gegen den Spanier Pablo Carreno Busta im ersten Satz beim Stand von 5:5 den Aufschlag abgeben musste, schlug Novak Djokovic im Frust einen Ball in Richtung der Tribüne – und traf dabei eine Linienrichterin, die zusammensackte und um Atem rang. Es folgten Diskussionen mit dem obersten Schiedsrichter, dem Deutschen Sören Friemel. Djokovic flehte um einen Punktabzug. Er hätte auch mit einem abgezogenen Satz gut leben können.

Doch die Regeln liessen keinen Spielraum. Djokovic, der 17-fache Grand-Slam-Sieger und Favorit auf den Sieg bei den US Open, wurde disqualifiziert. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass Djokovic nicht vorsätzlich gehandelt hatte.

Dass ein Spieler disqualifiziert wird, kommt im Tennis nur sehr selten vor. Unvergessen ist, wie John McEnroe 1990 bei den Australian Open in der vierten Runde gegen Mikael Pernfors disqualifiziert wurde. Allerdings hatte sich das Drama damals angekündigt, McEnroe war zuvor bereits zwei Mal verwarnt worden. Djokovic wurde gleich das erste Vergehen zum Verhängnis. Allerdings war der 33-jährige Serbe schon bei anderen Gelegenheiten nur knapp einer Disqualifikation entgangen. Zum Beispiel in den Viertelfinals der French Open 2016, bei dem er aus Frustration sein Racket geworfen und nur knapp einen Linienrichter nicht getroffen hatte.

epa08651695 Novak Djokovic of Serbia (R) talks to Head of Officiating at International Tennis Federation (ITF) Soeren Friemel  after he accidentally hit a linesperson with a ball in the throat during his match against Pablo Carreno Busta of Spain on the seventh day of the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 06 September 2020. Djokovic was defaulted from tournament. Due to the coronavirus pandemic, the US Open is being played without fans and runs from 31 August through 13 September.  EPA/JASON SZENES

Djokovic im Gespräch mit Schiedsrichter Sören Friemel, der keine andere Wahl hatte, als den Serben vom Turnier auszuschliessen. Bild: keystone

Mit der Adria-Tour nahm das Debakel seinen Lauf

Es waren nur Sekundenbruchteile, die über sein Schicksal entschieden, doch sie stehen sinnbildlich für das letzte Halbjahr des Novak Djokovic. Niemand weiss mit abschliessender Sicherheit, was ihn getrieben hat, als er auf dem Höhepunkt einer Pandemie auf dem Balkan ein Turnier, seine Adria-Tour, veranstaltete. War es der Wunsch, Gutes zu tun und Menschen in Not zu helfen, wie er selber behauptete? War es die Sehnsucht nach Anerkennung, die ihn seit seiner Jugend in der kriegsversehrten Heimat nicht loslässt? Oder waren es schlicht Dummheit und Ignoranz? Was auch immer seine Motivation war: Das Debakel wird Djokovic nicht mehr los.

Novak Djokovic, of Serbia, checks a line judge after inadvertently hitting her with a ball in reaction to losing a point to Pablo Carreno Busta, of Spain, during the fourth round of the US Open tennis championships, Sunday, Sept. 6, 2020, in New York. Djokovic defaulted the match. (AP Photo/Seth Wenig)

Die Linienrichterin ringt nach dem Djokovic-Treffer um Atem. Bild: keystone

Seither tobt über Djokovic ein Sturm, der völlig ausser Kontrolle geraten ist. Und Djokovic selber tat wenig, um diesen zu beruhigen. Das Gegenteil war der Fall. Er nutzte die Aufmerksamkeit, die sich während der US Open auf ihn konzentrierte, um bekannt zu machen, dass er eine Gewerkschaft gegründet hatte. Seine Forderungen geniessen zwar breite Akzeptanz. Doch sie kommen zur Unzeit und spalten die Spieler, statt sie zu vereinen. Entsprechend heftig waren die Reaktionen. Männer- und Frauentour (ATP, WTA), der Tennisweltverband (ITF) und die vier Grand-Slam-Turniere verurteilten das Vorgehen in einer gemeinsamen Erklärung. Auch die Abwesenden Roger Federer und Rafael Nadal kritisierten das Vorgehen.

Das alles mag zwar wenig mit der Disqualifikation bei den US Open zu tun haben, doch diese markiert den Tiefpunkt eines Dramas, das sich schon über Monate abgezeichnet hatte. In Abwesenheit von Titelverteidiger Rafael Nadal, Roger Federer und Stan Wawrinka, der Djokovic in zwei Grand-Slam-Finals bezwungen hatte (darunter 2016 bei den US Open), konnte er in New York nur verlieren – weil es ein Erfolg mit Sternchen gewesen wäre. Nun ist Djokovic nicht nur der grosse Verlierer, sondern Sinnbild eines Turniers, das in der ersten Woche weniger durch den Sport als die groteske Umsetzung der Quarantäne-Regeln für Aufsehen sorgte.

Deshalb wurde Djokovic disqualifiziert:

Video: watson/leb

Djokovics Abgang durch die Hintertür

Benoit Paire war vor dem Turnier positiv auf das Coronavirus getestet und folgerichtig in Isolation versetzt worden. Elf Spieler, die in engem Kontakt zu ihm gestanden waren, mussten daraufhin in Quarantäne, wurden aber nicht vom Turnier ausgeschlossen, wie es das Protokoll vorgesehen hätte. Einige beklagten sich dennoch, sie würden wie «Kriminelle» behandelt.

Und dann änderten sich auch noch die Spielregeln, als der Staat New York eingriff, die Stadt überging und Adrian Mannarino das Spielen verbot. Als Djokovic davon erfahren hatte, versuchte er, Gouverneur Andrew Cuomo zu kontaktieren. Doch der hatte offenbar keine Zeit oder Lust, sich mit dem Serben zu unterhalten. Auch hier machte Djokovic keine gute Figur.

Weil er disqualifiziert wurde, wird Novak Djokovic weder Preisgeld noch Weltranglistenpunkte erhalten. Die obligatorische Medienkonferenz verweigerte er und verliess die Anlage des Billie Jean King National Tennis Centers umgehend. Auch das wird eine Busse zur Folge haben. Djokovic wollte die Linienrichterin nicht verletzen, er wollte sie nicht einmal treffen. Doch die Disqualifikation war die einzige richtige Entscheidung. Die wahre Grösse eines Sportlers zeigt sich in der Niederlage. Novak Djokovic geht in New York nicht nur als Verlierer. Sondern als Sinnbild dafür, was im Tennis in den letzten Monaten alles schief gelaufen ist.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rechthaberwoman 07.09.2020 13:38
    Highlight Highlight Versteh ich nicht. Also ich bin Tennis-Experte. Aber er wird disqualifiziert für etwas, was keine Absicht was? Naja von mir aus, wenn die Regeln halt so sind. Aber ich an seiner Stelle wär auch nicjt zur PK gegangen, diese Schmach hätte ich mir auch nicht gegeben. Aber wie gesagt, bin kein Experte und schon gar kein Profi
  • Marc83 07.09.2020 12:48
    Highlight Highlight Ich freu mich schon auf die meinung seines vaters. Lang wirds nicht mehr gehen bis wir etwas von ihm hören werden.
  • neutrino 07.09.2020 10:43
    Highlight Highlight Bin absolut kein Djokovic-Fan. Aber was jetzt passiert, ist doch völlig überinterpretiert (inkl. dieser Artikel). Er hat unabsichtlich die Linienrichterin getroffen, Strafe kassiert und gut ist.

    Und ja, Djokovic macht vieles falsch, vieles unüberlegt. Macht ihn für mich auch irgendwie menschlich - und obwohl ich der einzige bin: ich möchte nicht nur "Federers" in der Sportwelt (nicht nur Tennis). Ich mag auch McEnroe, Becker, Neymar, Gascoigne, Maradona, Kyrgios, Balotelli, Tyson, etc. in der Sportwelt. Die sind voller Fehler, teilweise Spinner - aber machen das Ganze doch irgendwie spannend.
  • pete.waterman 07.09.2020 10:05
    Highlight Highlight Es kommt mir vor, als wartet die Meute immer wieder gierig auf die nächste Aktion, um weiter in die Kerbe zu hauen. Wäre Roger das passiert, hättet Ihr wohl die Linienrichterin gelyncht. Ev ist es auch gut wie es ist, der 2020 Sieg wäre ihm doch auf ewig als "wertlos" angekreidet worden
    • Jonaman 07.09.2020 13:04
      Highlight Highlight 1. Roger wäre das nicht passiert.
      2. Wäre Roger das passiert hätte er sich in der Pressekonferenz dafür entschuldigt
      3. Bei Roger wartet die Meute nicht auf die nächste Aktion, weil's keine Aktionen gibt, bei Djokovic aber offensichtlich schon, sonst würde man ja nicht drauf warten
      4. "...die Linienrichterin gelyncht..." echt jetzt?
    • giandalf the grey 07.09.2020 13:30
      Highlight Highlight Das hat aber damit zu tun, dass es Federers erste Verfehlung gewesen wäre. Hätte er zuvor schon eine Alpina Tour gemacht, zig Leute mit Corona infiziert und danach gefunden, alle seien so gemein zu ihm, weil sie ihn für die Tour kritisieren, hätte man auch ihm dieses Verhalten nicht vergeben.
  • De-Saint-Ex 07.09.2020 10:02
    Highlight Highlight Die einen spielen einfach auch „noch“ gerne gutes Tennis... andere spielen, weil sie gewinnen müssen.
    Wer, wie Djokovic, so verbissen und ausschliesslich drauf aus ist, der Beste aller Zeiten zu sein, hat leider die besten Voraussetzungen zu scheitern. Schade eigentlich. Er zählt zu den talentiertesten Spieler seiner Epoche.
  • Dr. Unwichtig 07.09.2020 09:37
    Highlight Highlight Nun, ja - konsequenter Weise müsste er nun davon ausgehen, dass Gott seinen Arm gelenkt hat, damit er die Linienrichterin genau am Hals erwischt...
  • Heini Hemmi 07.09.2020 09:24
    Highlight Highlight Dass er nach diesem ungewollten Fauxpas nicht an der Medienkonferenz hinsteht, um sich öffentlich bei der Frau und bei allen Tennisfans zu entschuldigen, zeigt auch: Er kann gar nie der Goat werden. Dafür hat er einfach zu krasse charakterliche Mängel.
    • Kopold 07.09.2020 10:27
      Highlight Highlight Schon so.
      Aber anders rum, ihn donn noch zusätzlich zu bestrafen wegen einem geschwänzten Termin, nachdem man ihn gerade ohne Geld oder Punkte vom gesamten Turnier rausgeworfen hat, ist doch kleinlich und vergeltend.
    • Jonaman 07.09.2020 13:28
      Highlight Highlight @Kopold: Man hat ihn nicht aus dem Turnier rausgeworfen, er hat sich selber disqualifiziert. Danach hat er nochmals einen Fehler gemacht und den Termin verpasst, also wird er für dieses Vergehen auch bestraft. Das ist doch nicht kleinlich!?

      Wenn du mit dem Auto zwei Verkehrsregeln missachtest wirst du auch nicht nur für eines belangt, weil es sonst kleinlich wäre!
    • RicoH 07.09.2020 13:47
      Highlight Highlight @ Kopold

      Stopp: er hat sich selbst aus dem Turnier geworfen. Gerade er sollte mit den Regeln bestens vertraut sein.
      Die anschliessende Pressekonferenz ist nun mal obligatorisch für alle SpielerInnen und hat mit kleinlich nichts zu tun.
      Abgesehen davon wird ihn die Busse nicht schmerzen...
  • herrkern (1) 07.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Der Kehlkopf verträgt nicht viel Druck. Das hätte auch richtig schief gehen können. Novak müsste doch als Profi gewisse Dinge einfach mal überlegt und abgestellt haben: Bälle herumpfeffern, nicht an die PK gehen ... das muss er doch einfach mal in Ruhe durchdenken und es dann abstellen, in einer ruhigen Minute.
    • Dr. Unwichtig 07.09.2020 09:57
      Highlight Highlight Ein Skorpion will über einen Fluss. Er sieht einen Frosch und fragt ihn, ob er ihn auf die andere Seite tragen kann. Der Frosch: "Sicher nicht. Mitten im Fluss stichst du mich und ich sterbe." Der Skorpion: "Warum sollte ich das tun? Dann ertrinke ich ja." Das leuchtet dem Frosch ein und er nimmt den Skorpion auf seinen Rücken. Mitten im Fluss sticht der Skorpion den Frosch tatsächlich. Der Frosch: "Spinnst du? Jetzt stirbst du ja auch." Der Skorpion:"Ja, aber ich bin eben ein Skorpion. Und wir stechen..."

      Moral: Manchmal kann man nicht ändern, wer man ist. Auch wenn es tragisch endet...
  • Forest 07.09.2020 08:48
    Highlight Highlight Eine Disqualifikation ist zwar hart aber Fair. Favorit hin oder her eine Person darf nicht zu Schaden kommen.
  • Der Rückbauer 07.09.2020 08:42
    Highlight Highlight So wie diese Linienrichterin in die Knie gegangen ist, muss der Ball wohl genau ihre Halsschlagader getroffen haben.
  • Toerpe Zwerg 07.09.2020 08:36
    Highlight Highlight "Djokovic wurde gleich das erste Vergehen zum Verhängnis."

    Leider nein. 5min vorher hatte er einen Ball mit Wucht in die Bande gehauen und wurde dafür verwarnt.
  • Goldjunge Krater 07.09.2020 08:30
    Highlight Highlight Das Verhalten passt zu ihm
  • Boogie 07.09.2020 08:19
    Highlight Highlight Bin ja auch kein Fan von Djokovic aber das sah mir weder nach Absicht noch besonders aggresiv aus, wie er denn Ball da nach hinten geschlagen hat. Finde eine Disqualifikation daher eine recht harte Entscheidung in dieser Situation.
    • goschi 07.09.2020 08:31
      Highlight Highlight Die regeln sind sehr klar, Absicht oder nicht ist egal, es geht um Fahrlässigkeit.
      Wieso sollte man für DjoCovid eine Ausnahme machen?
    • Ehrenmann 07.09.2020 08:33
      Highlight Highlight Demnach wenn ich ausversehen beim Ausparken dein Kind ohne Absicht und Aggressionen überfahre, sollte ich auch nicht all zu hart bestraft werden?
    • Toerpe Zwerg 07.09.2020 08:40
      Highlight Highlight Das finde ich auch.

      Man muss aber in Rechnung stellen, dass die Linienrichter brutal konzentriert sein müssen während des Spiels. Wenn sie zusätzlich zwischen den Ball wechseln konzentriert bleiben müssen, um einem unachtsam weggeschlagen Ball ausweichen zu können ...

      Sehr harte Strafe. Sehr harte Regel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goschi 07.09.2020 08:12
    Highlight Highlight Man kann eben kein GOAT sein, wenn man sich benimmt wie ein Depp 🤷
  • Erklärbart. 07.09.2020 08:08
    Highlight Highlight "Novak Djokovic geht in New York nicht nur als Verlierer. Sondern als Sinnbild dafür, was im Tennis in den letzten Monaten alles schief gelaufen ist."

    Der letzte Satz ist eigentlich unnötig. Denn eigentlich läuft es gar nicht so schlecht im Tennis. Man hat Turniere abgesagt, fertig. Daher zeigt es nur auf, was bei Djokovic alles schief läuft. Er bringt ja unnötig Wirbel in die Tenniswelt - sei es mit der Adriatour, mit der "Gewerkschaft" oder wenn er sich als Epidemiologe aufspielt...
    • LooTerror 07.09.2020 09:21
      Highlight Highlight Ja Stimmt schon... Wäre der Joker nicht wäre es eigentlich sehr Ruhig im Tennis..

      ohne Joker keine Adria Tour..
      Keine Adria Tour wäre Kyrgios immer noch der böse und Zverev nicht in "Quarantäne" auf eine Party gegangen..
  • N. Y. P. 07.09.2020 08:02
    Highlight Highlight Seine Suche nach Anerkennung, seine obsessive Jagd nach dem GS - Rekord, die Gründung seiner Gewerkschaft, seine Eltern, die ihn für den Abgesandten Gottes halten, sein Vater, der nicht weiss, dass Küchentischgespräche eben Küchentischgespräche sind, sein Hokus Pokus auf der übetsinnlichen Ebene und jetzt seine Disqualifikation..

    Das alles im 2020.

    Ui, Nole, quo vadis ?

    Der Djoker ist richtig bedient. Am Tiefpunkt seiner Karriere angelangt.
    Heute habe ich irgendwie keinen Bock, den Djoker runterzubashen oder nachzutreten.
    • smartash 07.09.2020 10:22
      Highlight Highlight Wenn du heute keinen Bock hast den Djoker runterzubashen, es im ersten Teil deines Kommentar aber trotzdem tust, muss man davon davon ausgehen, dass du an einem Djoker-Bashing-Zwang leidest? 😜
    • N. Y. P. 07.09.2020 11:13
      Highlight Highlight Djoker-Bashing-Zwang !

      Ja, manchmal leide ich unter DBZ.

      😎

      Manchmal auch unter PBZ. Aber ist bei uns ein wenig verpönt.
    • smartash 07.09.2020 13:19
      Highlight Highlight DBZ ist eine absolut legitime Störung 😂

      Aber für was steht das P in PBZ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wurzeli 07.09.2020 07:59
    Highlight Highlight In einem praktisch leeren Stadion einen Menschen zu treffen, gelingt eben nur einem Tennis-As.

    Ironie aus.
    • eselhudi 07.09.2020 12:04
      Highlight Highlight gerne ziehe ich aus deinem wurzeli noch ein s.

      ironie aus.
  • benn 07.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Tja charakter kann man sich nicht kaufen!
  • Füürtüfäli 07.09.2020 07:19
    Highlight Highlight Kompliment an die Schiedsrichter, natürlich war keine Absicht dabei, aber die Aktion war absolut unnotwendig. Auch wenn man frustriert über ein Break ist sollte man nicht die Nerven wegwerfen.
  • Wolk 07.09.2020 07:13
    Highlight Highlight Der Typ ist so unerträglich. Arme Kreatur.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 07.09.2020 07:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Pukelsheim 07.09.2020 07:56
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Eifachmitrede 07.09.2020 08:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • potzholzöpfelondzipfelchappe 07.09.2020 08:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • bcZcity 07.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Verrückt! Im Fussball (oder anderen Sportarten) darf gepöpelt, geflucht und gespuckt werden, meistens passiert da nix. Emotionen gehören eben dazu etc.

    Im Tennis darf man nicht mal kurz die Beherrschung verlieren, weil es auch emotional wird. Finde ich das gut oder schlecht?

    Wäre noch spannend wie es z.B im Fussball zu und her gehen würde, wäre man da so restriktive.
    • Bacchus75 07.09.2020 07:34
      Highlight Highlight Natürlich darf man die Beherrschung verlieren, werden doch an jedem Turnier dutzende Rackets zerstört. Aber man darf dabei niemanden anderen gefährden. Und gerade darum finde ich die Regel gut.

      Bezüglich Fussball bin ich schon lange dafür dass nur noch der Captain mit dem Schiri sprechen darf und die ganze Rudelbildung endlich aufhört.
    • YB98 07.09.2020 07:36
      Highlight Highlight Wenn du im Fussball jemandem einen Ball anschiesst nachdem der Schiedrichter gepfiffen hat, fliegst du auch vom Platz.
    • bokl 07.09.2020 07:36
      Highlight Highlight Blödsinn. Auch im Tennis kannst du die Beherrschung verlieren ohne ausgeschlossen zu werden. Hätte Djokovic "gepöpelt, geflucht und gespuckt" oder sein Racket zertrümmert, wäre er betraft aber nicht ausgeschlossen worden.

      Wenn du im Fussball aus Frust den Ball wegkickst und den Schieds- / Linienrichter im Gesicht triffst, spielst du auch nicht mehr weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 07.09.2020 07:09
    Highlight Highlight Vielleicht sollte er mal Patty Schnyders Orangentherapie versuchen. Danach ginge es ihm bestimmt besser.
    • Wiedergabe 07.09.2020 08:17
      Highlight Highlight Hat er das nicht bereits?
  • Amboss 07.09.2020 07:05
    Highlight Highlight Es ist schon grotesk. Ausgerechnet das Tennis, eine Sportart mit zwei Einzelspielern, die etwa 200m auseinander stehen, bringt es nicht hin, unter Corona ein normales Turnier zu spielen. Während dies bei Transportieren mit Körperkontakt, oder wo gar geprügelt wird (bis jetzt) ziemlich gut funktioniert
    • bokl 07.09.2020 07:28
      Highlight Highlight Es sind etwas mehr als 20 Meter. Aber gewisse Männer können ja nicht mal 20cm realistisch einschätzen 😁
    • Lord_ICO 07.09.2020 07:49
      Highlight Highlight @bokl

      Amboss schreibt ja eigentlich 200 Meter. Jedoch zu deiner Info, ein offizieller Tennisplatz ist ca. 23 Meter lang und mit Doppellinien ca. 10 Meter breit. Also wäre er bei 20 Metern gar nicht so weit weg gewesen 😉
  • bokl 07.09.2020 07:00
    Highlight Highlight Eine Nr. 1 sollte sich nicht einfach durch die Hinterrüre davonschleichen. Djokovic versteht einfach nicht, dass der sportliche Erfolg nur ein Puzzelstück ist, wenn er zu den Grossen dieses Sports gehören will.
  • Delfina 07.09.2020 06:50
    Highlight Highlight Eines wahren Champions unwürdiges Verhalten, das ihn kein Sympatiegewinn bringt, in Zeiten, wo er dies nötig hätte! Hoffe Joker kommt auf den Boden der Realität zurück..
    • tss 07.09.2020 07:12
      Highlight Highlight Dort war er noch gar nie.
  • Chääschueche 07.09.2020 06:43
    Highlight Highlight Uiii das wird dem Papi aber gar nicht gefallen. Da ist bestimmt auch wieder Federer schuld ;)

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