Sport
Wintersport

Riesenslalom Lienz: Shiffrin gewinnt vor Brignone und Hector

Riesenslalom der Frauen, Lienz
ABD0070_20231228 - LIENZ -
Shiffrin feierte in Lienz ihren 92. Weltcupsieg.Bild: APA/APA

Shiffrin gewinnt in Lienz vor Brignone – Gut-Behrami fährt auf Rang 6

Mikaela Shiffrin gewinnt den Riesenslalom in Lienz. Nach beeindruckendem ersten Lauf verwaltet die 28-jährige Amerikanerin ihren grossen Vorsprung geschickt und feiert ihren 92. Weltcupsieg.
28.12.2023, 09:2928.12.2023, 14:51

Shiffrins Vorsprung schmolz im zweiten Lauf zwar kontinuierlich. Am Ende rettete sie aber 38 Hundertstel auf Federica Brignone ins Ziel. Die zweifache Saisonsiegerin verbesserte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang vom 5. auf den 2. Platz. Dritte wurde Olympiasiegerin Sara Hector mit 0,45 Sekunden Rückstand.

Lara Gut-Behrami, bei Halbzeit noch auf Platz 4 und in Tuchfühlung zum Podest, verbremste den zweiten Lauf und fiel auf Platz 6 zurück. Auf Rang 3 fehlten ihr 76 Hundertstel. Da sich Federica Brignone vor der Tessinerin klassierte, musste Gut-Behrami der Italienerin die Führung im Riesenslalom-Weltcup überlassen. Die 33-Jährige hat nach fünf Rennen 35 Punkte Vorsprung auf die Schweizerin.

Camille Rast machte mit einem geglückten zweiten Lauf fünf Plätze gut und klassierte sich als zweitbeste Schweizerin im 14. Rang. Damit sicherte sie sich wichtige Weltcuppunkte für die Startliste. In die umgekehrte Richtung ging es für Michelle Gisin, die sieben Plätze verlor und sich mit Rang 24 begnügen musste. Weltcuppunkte gab es auch für Mélanie Meillard (28.)

(kat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup
1 / 25
Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup
Legendärste Aufholjagd im 2. Lauf: Der Bündner Marc Berthod gewinnt 2007 den Slalom in Adelboden nach Rang 27 im 1. Lauf – und mit Startnummer 60. Unvergessen! ... Mehr lesen
quelle: keystone / alessandro della bella
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Der Swiss-Ski-Nachwuchs in der Fragenlawine
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
NHL-General mit Stanley Cup + ZSC Lions = Meistertitel – geht die Rechnung wieder auf?
Der NHL-Rentner Claude Julien wird neuer Trainer der ZSC Lions. Ein NHL-General. Ein Stanley-Cup-Titan wie Bob Hartley und Marc Crawford. Aber der neue alte Mann an der ZSC-Bande ist weder Bob Hartley noch Marc Crawford.
Es gibt noch Romantik in unserem Hockey. Claude Julien kommt nicht des Geldes wegen nach Zürich. Bei seinem letzten Cheftrainerjob in Montreal hat er umgerechnet etwas mehr als vier Millionen Franken verdient. Pro Saison. Die Legende geht – und sie dürfte wahr sein – ZSC-Sportchef Sven Leuenberger habe zur Eröffnung der Verhandlungen klar gemacht, wo der pekuniäre Hammer hängt: Bei weitem nicht einmal eine Million. Sind Sie noch interessiert?
Zur Story