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Alle Medaillenentscheidungen vom 2. August in Tokio

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Alle Medaillenentscheidungen vom 2. August in Tokio
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Olympiaticker

Sechs Medaillengewinner in Zürich empfangen +++ Angelica Moser scheitert in Qualifikation

02.08.2021, 15:50

Liveticker: Olympia-Tagesticker, 02.08.20201

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Mélody Johners Frust zum Abschluss
Die Schweizer Vielseitigkeits-Reiter wurden nach dem Drama um Jet Set vom Sonntag mit dem olympischen Concours Complet nicht mehr glücklich. Es resultierten die Plätze 10 (Team), 17 (Mélody Johner) und 19 (Felix Vogg).

Mit dem Team war im Springen vom Montag gar nichts mehr möglich. Jet Sets Unfall und die Auswechslungen verursachten 220 Strafpunkte. Ohne diese Strafzähler hätten die Schweizer das olympische Diplom geholt.

Das Diplom wäre auch für Mélody Johner auf Toubleu de la Rueire möglich gewesen. Sie stieg als 14. in den finalen Umgang. Den ersten Durchgang des Springreitens bezwangen Johner und ihr Pferd ohne Fehler. Ein weiterer Nullfehlerritt hätte ihr zu Platz 6 verholfen. Stattdessen unterliefen ihr vier Abwürfe plus Zeitüberschreitung. Entsprechend enttäuscht war Mélody Johner am Ende: «Im Kopf habe ich aktuell nur meine letzte Runde und entsprechend kann mich jetzt noch gar nicht freuen.»
Melody Johner of Switzerland riding Toubleu de Rueire competes in the equestrian eventing individual jumping final at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Monday, August 02, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Bild: keystone
Dennoch: Ihr 17. Schlussrang ist die beste Einzelklassierung seit 1984, seit ihrem Geburtsjahr notabene. Damals belegte Hansueli Schmutz den 11. Platz.

Nicht zufrieden war auch Felix Vogg auf Colero, der gut in den Wettkampf gestartet war (8. nach der Dressur), dann aber zurückfiel und den Final auf Platz 19 beendete. Vogg: «Das Erreichen des Finals (Top 25) mag für den einen oder anderen sicherlich toll sein, doch mein Ziel waren die Top 6 oder sogar eine Medaille.»

Die Goldmedaille ging an die Deutsche Julia Krajewski auf Amande de B'Neville. Deutschland war zuvor im Team-Wettbewerb überraschend leer ausgegangen. Bei den Equipen siegte Grossbritannien vor Australien und Frankreich. (nih/sda)
Germany's Julia Krajewski, riding Amande de B'Neville, celebrates after winning the equestrian eventing jumping individual final at Equestrian Park in Tokyo at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Julia Krajewski
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Sechs Medaillengewinnerinen und -gewinner in Zürich empfangen
Am Montagnachmittag sind gleich sechs Medaillengewinnerinen und -gewinner in Zürich gelandet. Nina Christen, Belinda Bencic, Viktorija Golubic, Noè Ponti, Jérémy Desplanches und Nikita Duccaroz wurden am Flughafen von tosendem Applaus und Glockengeläut empfangen.

Besonders die Goldmedaillen-Gewinnerinnen Nina Christen und Belinda Bencic konnten sich grosser Unterstützung erfreuen. Die Schützin Christen, die Gold und Bronze mit nach Hause brachte, wurde von ihrer Mutter sowie ihrem Schützenverein gefeiert. (nih)
Angelica Moser verpasst Final-Qualifikation
Riesige Enttäuschung für Angelica Moser: Die Hallen-Europameisterin im Stabhochsprung scheiterte wie vor fünf Jahren in Rio bereits in der Qualifikation. Nach übersprungenen 4,40 m riss die Zürcherin auf der Höhe von 4,55 m dreimal. Bei schwierigen Bedingungen mit nasser Anlaufbahn waren mehr als die zwölf zum Final zugelassenen Athletinnen besser als Moser.

Im Interview mit SRF kämpft die 23-Jährige mit den Tränen: «Ich bin extrem enttäuscht und weiss, dass ich auch andere Leute enttäuscht habe. Das tut mir sehr leid.» Sie könne es sich selbst nicht erklären, weshalb es für sie heute nicht gereicht habe.

Zufrieden sein durfte hingegen Debütantin Andrina Hodel. Die junge Thurgauerin übersprang im ersten Versuch 4,25 m, ehe sie auf 4,40 m erwartungsgemäss scheiterte. (nih/sda)
Angelica Moser of Switzerland competes in the women's athletics pole vault qualification at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Monday, August 02, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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US-Frauen scheitern erneut
Die US-Fussballerinnen erleben wie bei den Spielen 2016 in Rio eine Enttäuschung. Die amtierenden Weltmeisterinnen und vierfachen Olympiasiegerinnen scheiterten in den Halbfinals überraschend mit 0:1 an Nachbar Kanada. Im Gegensatz zu den letzten Sommerspielen, als sie in den Viertelfinals verloren, können die USA in Tokio wenigstens noch Bronze holen.

Das Siegestor für die Kanadierinnen fiel eine Viertelstunde vor dem Ende mittels Penalty. Der Einzug in den Final ist für Kanadas Fussballerinnen der grösste Erfolg. Im Gegensatz zu den Männern ist das Land bei den Frauen allerdings kein weisser Fussball-Fleck. Immerhin gewann Kanada 2012 und 2016 schon Olympia-Bronze.


Im Final trifft Kanada auf Schweden (1:0 gegen Australien), das bereits vor fünf Jahren in Rio im Endspiel gestanden hatte - und dort gegen Deutschland verlor. Die Schwedinnen stehen bereits zum siebten Mal bei WM, EM oder Olympia im Final. (sda)
Liechtensteiner Premiere
In der freien Kür im Duett traten mit Lara Mechnig (21) und Marluce Schierscher (22) erstmals zwei Liechtensteinerinnen in Synchronschwimmen bei Olympia an. Die jungen Frauen aus Schaan schlugen sich achtbar.

In der freien Kür sicherten sie sich den 18. Platz. Am Dienstag folgt der zweite Auftritt mit der technischen Kür. Der Final der besten zwölf Duetts liegt für die Liechtensteinerinnen ausser Reichweite - aber: jene Gegnerinnen, die sie hinter sich lassen wollten, die Teams aus Kolumbien (19.), Ägypten (20.) und Südafrika (22.) verwiesen sie tatsächlich auf die Plätze. Ausserdem klassierten sie sich auch vor den Australierinnen (21.). (sda)
epa09265588 Lara Mechnig and Marluce Schierscher of Liechtenstein compete in the Duet Technical routine at the FINA Olympic Games Artistic Swimming Qualification Tournament 2021 in Barcelona, Spain, 12 June 2021.  EPA/Marta Perez
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Sifan Hassans Machtdemonstration
Die niederländische Langdistanzläuferin Sifan Hassan hat ein erstes Zwischenziel an diesen Olympischen Spielen erreicht. Drei Goldmedaillen hat sie sich vorgenommen, die erste hat die 28-Jährige nun gewonnen. Über 5000 Meter hält sie sich lange bedeckt und greift dann in der letzten Runde auf überzeugende Art und Weise an.
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Wer den 100-Meter-Final der Männer verpasst hat ...
... hier gibt's ihn mit den Live-Kommentatoren aus Italien, Spanien, Deutschland, Dänemark, Polen, Grossbritannien und Frankreich.
Sprunger verpasst Olympiafinal
Lea Sprunger verpasst über 400 m Hürden den Einzug in den Olympiafinal. Die 31-jährige Waadtländerin wird im strömenden Regen in 55,12 Vierte ihrer Halbfinal-Serie. Auch über die Zeit kann sich die WM-Vierte nicht für den Final qualifizieren. Dafür fehlen ihr letztlich 47 Hundertstel. (sda)
Lea Sprunger of Switzerland sits on the track after the women's athletics 400m hurdles semi final at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Monday, August 02, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Petrucciani auf dem 14. Schlussrang
Der Tessiner Ricky Petrucciani erreichte über 400 m den 14. Schlussrang. Der Tessiner kam in 45,26 Sekunden bis auf drei Zehntel an den Schweizer Rekord von Mathias Rusterholz (44,99/1996) heran. Der Cut für die Finalteilnahme lag bei 44,92 Sekunden.
Ricky Petrucciani, of Switzerland, reacts after his semifinal of the men's 400-meters at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Petr David Josek)
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Kambundji über 200 m im Final
Mujinga Kambundji steht im Final über 200 Meter. Die Bernerin wird in ihrem Halbfinal Dritte, kommt aber mit einer Zeit von 22,26 Sekunden als zweite Lucky-Loserin in den Final. Mit dieser Zeit egalisiert sie – wie schon am Morgen im Vorlauf – ihre Marke des Schweizer Rekords. Es ist nach dem WM-Final über 200 m 2019 und dem 100-Meter-Final hier in Tokio zum dritten Mal, dass sie weltweit unter den besten acht Sprinterinnen der Welt steht.

Der Halbfinal-Lauf von Mujinga Kambundji

Erstes Leichtathletik-Gold für Puerto Rico
Jasmine Camacho-Quinn sichert Puerto Rico die erste Goldmedaille an Olympischen Spielen in der Leichtathletik und die zweite insgesamt. Die 24-Jährige, die im Halbfinal mit 12,26 Sekunden die sechstbeste Zeit der Geschichte aufgestellt hat, siegt in 12,37 Sekunden deutlich vor der amerikanischen Weltrekordhalterin Kendra Harrison (12,52). Bronze geht an die Jamaikanerin Megan Tapper (12,55). (sda)
Jasmine Camacho-Quinn, of Puerto Rico celebrates after winning the gold in the women's 100-meters hurdles final at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Martin Meissner)
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Tentoglou holt Gold im Weitsprung-Krimi
Was für ein Krimi im Weitsprung-Final der Männer: Der griechische Europameister Miltiadis Tentoglou verbesserte sich im letzten Sprung um 26 Zentimeter auf 8,41 und sprang damit gleich weit wie der Kubaner Juan Miguel Echevarria im dritten Versuch. Weil sein zweitbester Satz um sechs Zentimeter weiter war wie jener von Echevarria, sicherte sich Tentoglou die Goldmedaille. Schon 2016 in Rio de Janeiro hatte der letzte Sprung die Entscheidung gebracht, damals zu Gunsten des Amerikaners Jeff Henderson. In Tokio stand mit Maykel Masso (8,21) ein zweiter Kubaner auf dem Podest. (sda)
Miltiadis Tentoglou, of Greece, competes in men's long jump final at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Matthias Schrader)
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Timanowskaja stellt Asylantrag in Polen
Der Fall der belarussischen Sprinterin Kristina Timanowskaja sorgt für Unruhe in Tokio. Timanowskaja fehlte am Montag am Start über 200 m; stattdessen befand sie sich in einem Flughafenhotel unter Polizeischutz.

Timanowskaja sagt, dass sie Sportfunktionäre ihres Landes kritisiert habe und deshalb zur Rückkehr nach Belarus gezwungen worden sei. Am Flughafen wehrte sie sich gegen die «Ausschaffung» und bat das IOC um Hilfe. Mittlerweile ersuchte sie in der polnischen Botschaft in Tokio um Asyl. (ram/sda)
epa09387351 Krystsina Tsimanouskaya (L) of Belarus competes in the women's 100m heats during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 30 July 2021 (issued on 02 August 2021). Belarusian sprinter Krystsina Tsimanouskaya, who refused to fly home from the Tokyo 2020 Olympic Games for criticising sporting officials from Belarus, has spent the night at an airport hotel in Tokyo, the IOC confirmed on 02 August 2021.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
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Mehr zum Fall:
Auch ein Roboter trifft nicht immer
Im Basketball ist der Mensch den Robotern immer noch überlegen. Dennoch eindrücklich, wie gut die Maschine zielen kann:
Carey triumphiert am Boden
Auch in Abwesenheit von Simone Biles geht Gold im Bodenturnen an die USA. Jade Carey gewann vor Vanessa Ferrari aus Italien, Bronze geht ans punktgleiche Duo Mai Murakami (Japan) und Angelina Melnikowa (Russland). (ram)

Die Gold-Übung von Jade Carey:
Schweizer Bahnvierer wird Letzter
In der Qualifikation der Mannschafts-Verfolgung über 4000 Meter auf der Bahn kam das Schweizer Quartett nicht über den achten und damit letzten Rang hinaus. In der Hauptrunde treffen Robin Froidevaux, Cyrille Thièry, Mauro Schmid und Stefan Bissegger nun auf Australien.

Der Modus ist so, dass die zwei Sieger der Halbfinals (Dänemark – Grossbritannien und Italien – Neuseeland) um Gold fahren. Die anderen sechs Teams werden nach den in der Hauptrunde gefahrenen Zeiten in Finals um die Ränge 3/4, 5/6 und 7/8 gesetzt. Ob Bronze realistisch ist, darf angezweifelt werden: Der Schweiz fehlten heute auf drittschnellste Zeit fünfeinhalb Sekunden. (ram)
Team Switzerland competes during the track cycling men's team pursuit at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Izu, Japan. (AP Photo/Christophe Ena)
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Biles will am Schwebebalken turnen
Simone Biles wird doch noch zu einem Einsatz an den Olympischen Spielen in Tokio kommen. Wie der amerikanische Turnverband bestätigte, wird die 24-jährige Texanerin am Dienstag im Final am Schwebebalken antreten.

Für Biles wäre es der erste Auftritt seit dem Teamfinal, als sie den Wettkampf nach einem missglückten Sprung zum Auftakt abgebrochen hatte. Die vierfache Olympiasiegerin von 2016 leidet unter mentalen Problemen und verzichtete deshalb sowohl auf den Mehrkampf-, als auch auf den Sprung-, den Stufenbarren- und den Bodenfinal. (ram/sda)
Simone Biles, of the United States, performs on the balance beam during the women's artistic gymnastic qualifications at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
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Heftiger Sturz auf der Bahn
In der Mannschafts-Verfolgung hat das Quartett Australiens seine Fahrt abgebrochen. Alexander Porter, an letzter Position fahrend, kam wegen eines Materialschadens zu Sturz. Wie es scheint, brach ihm der Lenker weg.
Wie es scheint, hatte Porter bezüglich Verletzungen Glück im Unglück. Die Bahn bekam ebenfalls Schrammen ab und musste etwas ausgebessert werden. Die Australier dürfen noch einmal starten, weshalb die Qualifikation noch nicht vorbei ist. (ram)
Chinesischer Doppelsieg an den Ringen
Der erste Gerätefinal der Kunstturner an diesem Tag wird zur Beute Chinas. Liu Yang und You Hao feiern an den Ringen einen Doppelsieg. Bronze geht an Eleftherios Petrounias aus Griechenland. (ram)

Die Gold-Übung von Liu Yang:
Beachvolley-Viertelfinal nächste Nacht
Im Beachvolleyball-Turnier der Frauen wurden die Viertelfinals angesetzt. Das letzte verbliebene Schweizer Duo, Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré, spielt in der Nacht auf morgen Dienstag um 03.00 Uhr Schweizer Zeit. Dann bekommen es die beiden mit Ana Patricia/Rebecca aus Brasilien zu tun.

Die Chancen der Schweizer Europameisterinnen aufs Weiterkommen in den Halbfinal sind nicht schlecht. In der Weltrangliste sind ihre Gegnerinnen auf Platz 16 und damit 12 Positionen hinter Heidrich/Vergé-Dépré klassiert. (ram)
Anouk Verge-Depre, right, of Switzerland, and teammate Joana Heidrich celebrate a play during a women's beach volleyball match against Switzerland at the 2020 Summer Olympics, Sunday, Aug. 1, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Petros Giannakouris)
Anouk Verge-Depre,Joana Heidrich
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Herbe Enttäuschung für den Bahnvierer
Der Schweizer Bahnvierer verpasst in der Qualifikation das angestrebte Ziel deutlich. In 3:51,514 Min. bleiben Robin Froidevaux, Mauro Schmid, Cyrille Thièry und Stefan Bissegger rund eineinhalb Sekunden über dem Schweizer Rekord.

Das Quartett belegt damit nach drei gestarteten Teams Rang 3. Noch fünf Teams starten – und bloss vier können nach der Qualifikation noch um Gold kämpfen. Für die Schweiz liegt maximal noch Bronze drin, sofern sie sich massiv steigern kann. (ram)
Weltrekorde bei den Frauen
Die Frauen haben ihre Qualifikation für die Mannschafts-Verfolgung absolviert – und Deutschland hat dabei einen neuen Fabel-Weltrekord aufgestellt. Das Quartett Lisa Brennauer, Lisa Klein, Mike Kroeger und Franziska Brausse war in 4:07.307 Min. beinahe drei Sekunden schneller als Grossbritannien beim Olympiasieg 2016.
epa09387119 Team Germany in action during the Women's Team Pursuit qualifying during the Track Cycling events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Izu Velodrome in Ono, Shizuoka, Japan, 02 August 2021.  EPA/CHRISTOPHER JUE
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Kurz danach gab es auch in einem anderen Wettbewerb einen neuen Weltrekord: Chinas Sprinterinnen blieben in 31.804 s um 0,23 s unter der sechs Jahre alten Bestmarke. (ram)
Tianshi Zhong, left, and Shanju Bao of Team China compete during a qualifying heat for track cycling women's team sprint at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Izu, Japan. (AP Photo/Thibault Camus)
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Schweizer Bahnvierer im Fokus
Um 10 Uhr beginnt die Qualifikation der Mannschafts-Verfolgung auf der Bahn. Die Schweizer Equipe träumt von einer Medaille – bei bloss acht Teams, die bei Olympia starten dürfen, rein mathematisch mit einigermassen guten Aussichten.

Doch für Robin Froidevaux, Mauro Schmid, Cyrille Thièry und die «Lokomotive» Stefan Bissegger wird die Aufgabe schwierig. Grossbritannien und Dänemark sind zu favorisieren, dazu Italien mit Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna. Dennoch stellte Bissegger klar: «Ich will eine Medaille.»

Das Ziel ist es, in der Qualifikation den Schweizer Rekord zu verbessern. Damit die Schweiz morgen und am Mittwoch noch um Gold fahren kann, muss sie heute zu den vier schnellsten Teams gehören. Alle anderen haben nur noch die Chance auf Bronze. (ram)
Die Bahnfahrer Valere Thebaud, Mauro Schmid, Thery Schir und Robin Foidervaux, von links, von Swiss Cycling bereiten sich auf die Olympischen Sommerspiele in Tokyo vor, am Dienstag, 20. Juli 2021, im Velodrome in Grenchen. (KEYSTONE/Peter Schneider)
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Schweizer Reit-Equipe steht
Der Equipenchef der Schweizer Springreiter hat die Aufstellung für den Einzel- und den Team-Wettkampf bestimmt. Klar war schon länger, dass die Topfavoriten Martin Fuchs und Steve Guerdat für beide Bewerbe gesetzt sind.

Am Tag, bevor die Wettkämpfe beginnen, ist nun auch klar, wer jeweils dritter Schweizer sein wird. Im Einzel darf Routinier Beat Mändli (Bild) ran, im Team-Wettkampf erhält Bryan Balsiger seine Chance. (ram)
Beat Mandli from Switzerland on Dsarie at the "Longines FEI Jumping Nations Cup of Switzerland" during the CSIO Show Jumping in St. Gallen, Switzerland, Sunday, June 6, 2021. (KEYSTONE/Ennio Leanza).
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Kugelstösserin Saunders droht Ungemach
Raven Saunders war mit Sicherheit ein Hingucker im Kugelstoss-Bewerb der Frauen. Mit grell gefärbten Haaren und Gesichtsmaske trat sie in den Ring – und gewann die Silbermedaille.
Raven Saunders, of the United States, competes in the final of the women's shot put at the 2020 Summer Olympics, Sunday, Aug. 1, 2021, in Tokyo. (AP Photo/David J. Phillip)
Bild: keystone
Bei der Siegerehrung sorgte die 25-jährige Amerikanerin erneut für Aufsehen: Saunders kreuzte die Arme über ihrem Kopf. Mit dieser X-Geste habe sie ihre Solidarität für die Rechte unterdrückter Menschen ausdrücken wolle, erklärte sie hinterher.
Raven Saunders, of the United States, poses with her silver medal on women's shot put at the 2020 Summer Olympics, Sunday, Aug. 1, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Francisco Seco)
Raven Saunders
Bild: keystone
Das IOC kündigte heute Vormittag an, den Vorfall zu untersuchen. Es duldet zwar in Tokio politische Proteste vor einem Wettkampf, politische Proteste bei Siegerehrungen sind allerdings untersagt. (ram)
Olympia-Gold im Scrabble …
… ist dir vermutlich sicher, wenn du beim dreifachen Wortwert den Namen des Olympiasiegers mit der Schnellfeuerpistole über 25 m legst. Gold holt sich nämlich der Franzose Jean Quiquampoix. Da ist es fast ein bisschen schade, dass es in der Regel keine zwei Q im Buchstaben-Säckli hat. (ram)
Jean Quiquampoix, of France, competes in the men's 25-meter rapid fire pistol at the Asaka Shooting Range in the 2020 Summer Olympics, Sunday, Aug. 1, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Alex Brandon)
Jean Quiquampoix
Bild: keystone
Flaute verhindert Segelbewerbe
In der Bucht von Tokio hat es zu wenig Wind, um Rennen durchzuführen. Die für heute vorgesehenen Segel-Regatten wurden deshalb auf morgen verschoben. (ram)
epaselect epa09384978 Chen he of China after competing in the Men's Finn Class discipline during the Sailing events of the Tokyo 2020 Olympic Games in Enoshima, Japan, 01 August 2021.  EPA/TAMAS KOVACS HUNGARY OUT
Bild: keystone
Snoop Dogg kommentiert Dressurreiten
Im US-Sender NBC kommentiert Rap-Legende Snoop Dogg die Olympischen Spiele an der Seite des Comedien Kevin Hart. Das Staunen darüber, dass Dressurreiten olympisch ist, ist gross. (ram)
Letten plätten Favoriten
Nichts wird es mit einem zweiten Olympiasieg für Beachvolleyballer Bruno Schmidt. Der Brasilianer blieb mit seinem Partner Evandro bereits in den Achtelfinals hängen. Evandro/Schmidt zogen in zwei Sätzen gegen Martins Plavins/Edgars Tocs aus Lettland den Kürzeren, sie verloren knapp mit 19:21 und 18:21. (ram)
Martins Plavins, center, of Latvia, celebrates winning men's beach volleyball match against Evandro Goncalves Oliveira Jr., left, of Brazil, and teammate Bruno Oscar Schmidt at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Petros Giannakouris)
Martins Plavins,Evandro Goncalves Oliveira Jr.,Bruno Oscar Schmidt
Bild: keystone
Trinkgelage im olympischen Dorf
Die Organisatoren untersuchen ein Trinkgelage im olympischen Dorf. Toshiro Muto, der CEO von Tokio 2020, bestätigte den Vorfall an einer Medienkonferenz. Man habe Sportler und Funktionäre beim gemeinsamen Alkoholkonsum ertappt, die Polizei sei eingeschaltet worden. Details zu den Nationen der durstigen Athleten nannte Muto nicht.

Den Olympia-Teilnehmern ist es zwar erlaubt, im olympischen Dorf Alkohol zu konsumieren. Aus Rücksicht auf die Corona-Massnahmen ist das allerdings nur im eigenen Zimmer gestattet, deshalb auch die Ermittlungen. «Wir untersuchen die Angelegenheit und werden aufgrund unserer Erkenntnisse geeignete Schritte unternehmen», kündigte Muto an. (ram)
This aerial photo shows the Olympic Village in Tokyo, Sunday, July 18, 2021. Two athletes living in the Olympic Village have tested positive for COVID-19, the first to do so with the Tokyo Games opening on Friday. (Kyodo News via AP)
Bild: keystone
Aufholjagd von Gold-Favoritin
Sifan Hassan erlebte im Vorlauf über 1500 m einen Schreckmoment: Die Niederländerin stürzte anfangs der letzten Runde. Doch Hassan, die in Tokio das Gold-Triple über 1500, 5000 und 10'000 m im Visier hat, konnte sich aufrappeln und noch alle anderen ein- und überholen. (ram)
DAS Meme zum 100-m-Coup
Die Superzeitlupe löste auf, weshalb Lamont Marcell Jacobs sensationell zum ersten Olympiasieger aus Italien über 100 m wurde. Kurz vor der Ziellinie riss sein Landsmann Giorgio Chiellini einen schnellen britischen Konkurrenten noch zurück … (ram)
Viele Medaillen im Anflug
Nicht weniger als sechs Schweizer Medaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio kehren heute in die Heimat zurück: Die Olympiasiegerinnen Nina Christen und Belinda Bencic ebenso wie Viktorija Golubic, Noè Ponti, Jérémy Desplanches und Nikita Ducarroz.

Die Sportler können am Flughafen Zürich empfangen werden. Ihre Ankunft ist für etwa 15 Uhr vorgesehen. (ram)
Alle Schweizer Medaillen-Gewinner bei Olympia 2020 in Tokio
12 Bilder
<strong>Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré, Bronze</strong>
Beachvolleyball
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Hürden-Gold für Puerto Rico
Ay ay ay ay ay ay … Puerto Rico! Die Karibik-Insel feiert Gold über 100 m Hürden der Frauen – und damit erst die zweite Goldmedaille seiner Geschichte. Jasmine Camacho-Quinn sprintete überlegen zum Olympiasieg. Sie gewann in 12,37 s vor Kendra Harrison aus den USA (12,52) und Megan Tapper aus Jamaika (12,55).

Bislang einzige Olympiasiegerin Puerto Ricas war Monica Puig. Sie hatte vor fünf Jahren in Rio de Janeiro völlig überraschend die Tennis-Konkurrenz für sich entschieden. (ram)
epa09386603 Jasmine Camacho-Quinn (L) of Puerto Rico on her way winning the Women's 100m Hurdles final at the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 02 August 2021. Kendra Harrison (R) of the US placed second.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
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Jasmine Camacho-Quinn, of Puerto Rico, wins the wins a women's 100-meter hurdles final at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Matthias Schrader)
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Tentoglou im letzten Versuch zu Gold
Der Weitsprung-Olympiasieger kommt aus Griechenland und heisst Miltiadis Tentoglou. Im letzten Versuch sprang er auf 8,41 m. Auch der Zweitplatzierte, Juan Miguel Echevarria aus Kuba, kam auf diese Bestweite. Doch sein zweitbester Sprung war sechs Zentimeter kürzer als jener von Tentoglou – das kostete Echevarria Gold. Bronze gewann dessen Landsmann Maykel Masso mit 8,21 m. (ram)
Miltiadis Tentoglou, of Greece, competes during the finals of the men's long jump at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Morry Gash)
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Miltiadis Tentoglou, of Greece, celebrates after winning men's long jump final at the 2020 Summer Olympics, Monday, Aug. 2, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Matthias Schrader)
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Favoritin verpokert sich
Auf dem Weg zu einer möglichen Medaille hat Mujinga Kambundji eine Gegnerin weniger. Shericka Jackson, Bronzemedaillen-Gewinnerin über 100 m, verpokerte sich. Die Jamaikanerin lief locker aus – und fiel deshalb noch auf Rang 4 zurück. Das kostete Jackson die Halbfinal-Qualifikation. (ram/sda)
Kambundji auch über 200 m stark
Mujinga Kambundji qualifiziert sich über 200 m als Siegerin ihres Vorlaufs problemlos für den Halbfinal. Obwohl die 29-jährige Bernerin ihren Lauf nicht durchzog, egalisierte sie bei einem Gegenwind von 0,2 m/s mit 22,26 Sekunden den eigenen Schweizer Rekord.

«Ich bin wirklich erstaunt», sagte Kambundji. «Ich war etwas müde, mein Ziel war, möglichst wenig Energie zu verschwenden. Deshalb machte ich nur ein kurzes Aufwärmen.» Den Halbfinal über die halbe Bahnrunde bestreitet Kambundji kurz nach Mittag Schweizer Zeit. Über 200 m hatte sie 2019 in Doha WM-Bronze gewonnen. (ram/sda)
Mujinga Kambundji of Switzerland competes in the women's athletics 200m heats at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Monday, August 02, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Handball: Favoriten alle weiter
Im Handball-Turnier der Männer erreichten die Favoriten die Viertelfinals. Einzig Deutschland musste am letzten Spieltag der Vorrunde noch zittern. Dank einem 29:25-Sieg gegen Aussenseiter Brasilien schaffte es der dreifache Weltmeister in der Gruppe A aber noch in die K.o.-Phase.

Gescheitert ist in der Gruppe B etwas überraschend Portugal. Die Lusitaner verloren das letzte Gruppenspiel gegen den zuvor punktelosen Gastgeber Japan 30:31 und mussten Bahrain den Vortritt lassen; Portugal hatte an der EM im letzten Jahr immerhin den 6. Platz erreicht. (rst/sda)
epa09385306 Juri Knorr of Germany (C) in action against Thiagus Petrus (L) and Vinicius Teixeira of Brazil during the Men's Handball preliminary round match between Germany and Brazil at the Tokyo 2020 Olympic Games at the Yoyogi National Gymnasium arena in Tokyo, Japan, 01 August 2021.  EPA/WU HONG
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