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Olympia 2026 News: Fähndrich überzeugt in der Quali

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Fähndrich überzeugt in der Quali +++ Erstes Mama-Sohn-Duo bei Winterspielen

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden am 6. Februar eröffnet. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
10.02.2026, 09:4310.02.2026, 09:44
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Nadine Fähndrich Fünftschnellste in der Qualifikation
Nadine Fähndrich überzeugte in der Qualifikation im Olympia-Sprint mit der fünftbesten Zeit. Auch Anja Weber (23.) und Lea Fischer (29.) stehen in Predazzo in den K.o.-Runden der Top 30.

Um eine Medaille zu gewinnen, muss Nadine Fähndrich die Phalanx der Schwedinnen durchbrechen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Johanna Hagström belegten im Prolog in der klassischen Technik die ersten drei Plätze. Ebenfalls vor der Zentralschweizerin klassierte sich im 4. Rang die Finnin Jasmi Jönsuu. Die Viertelfinals beginnen um 11.45 Uhr. (riz/sda)
Mexiko schreibt mit erstem Mama-Sohn-Duo bei Olympischen Winterspielen Geschichte
Mexiko ist nicht unbedingt als Wintersport-Nation bekannt, aber dennoch schreiben die Mexikaner dank Sarah Schleper und ihrem Sohn Lasse Gaxiola eine besondere Geschichte. Schlepper, welche in ihrer Weltcupkarriere einen Weltcupsieg feiern konnte, beendete zwar 2011 ihre Weltcup-Karriere, steht aber seit 2014 an Grossanlässen für Mexiko am Start. Während ihrer aktiven Laufbahn war Schlepper für die USA aktiv.

Auch in Cortina wird die mittlerweile 46-Jährige im Riesenslalom und Slalom wieder am Start stehen und bildet zusammen mit ihrem Sohn das erste Mama-Sohn-Duo bei Olympischen Winterspielen. Lasse Gaxiola wird den Slalom bestreiten. «Es war ein Ziel, das wir schon seit vielen Jahren hatten. Es ist überwältigend», erklärt Schlepper, welche bei der Eröffnungsfeier die mexikanische Flagge trug. An Sommerspielen gab es bereits vier Mama-Sohn-Duos. Zuletzt 2016 in Rio, als die dreifache Olympiamedaillengewinnerin Nino Salukvadze und ihr Sohn Tsotne Machavariani beide an den Olympischen Spielen teilnahmen. (riz)

Auch das kanadische Hockey-Team geht vor dem ersten Spiel auf eine Sightseeing-Tour
Erstes Olympia-Gold für Kokomo Murase
Kokomo Murase ist mit 21 Jahren zum ersten Mal Olympiasiegerin. Die Freestyle-Snowboarderin aus Japan triumphierte am Montagabend im Big Air vor der Neuseeländerin Zoi Sydowski Synnott und der Südkoreanerin Yu Seungeun. Murase machte den Sieg nach einem missratenen zweiten erst im letzten Sprung perfekt.

Im Januar machte Murase Schlagzeilen, als sie an den X-Games als erste Frau einen «1620er», einen Sprung mit viereinhalb Drehungen um die eigenen Achse, in einem Wettkampf stand. Eine Woche zuvor war sie auch am Laax Open eine Klasse für sich.

Ariane Burri, die einzige Schweizerin im Wettbewerb, blieb am Sonntag als 19. in der Qualifikation hängen. (nih/sda)
Maag Zehnte bei Halbzeit
Natalie Maag kann in Cortina d'Ampezzo noch auf ein Olympiadiplom hoffen. Die Rodlerin aus dem Zürcher Oberland liegt nach den ersten zwei Durchgängen im 10. Zwischenrang.

Maag, die sich ein Olympiadiplom zum Ziel gesetzt hat und von einer Medaille träumt, büsste ziemlich genau eine Sekunde auf die Bestzeit ein – pro Durchgang jeweils rund eine halbe Sekunde. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie am Dienstag (ab 17.00 Uhr) zwei Ränge gutmachen. Die zeitliche Hypothek zum 8. Platz beträgt etwas mehr als drei Zehntel.

In Führung liegt die Deutsche Julia Laubitz, hauchdünn vor ihrer Landsfrau Merle Fräbel und bereits rund eine halbe Sekunde vor der Lettin Elina Bota. (nih/sda)
«Olympia-Silber? Nicht so besonders»
Nun klappt es für Vincent Kriechmayr doch noch: Nach den Rängen 6 und 7 in Pyeongchang, 5 und 8 in Peking sowie Platz 6 in der Abfahrt vom vergangenen Samstag steht der Österreicher in der Team-Kombination gemeinsam mit Manuel Feller als Zweiter auf dem Olympia-Podest. Bei der Medienkonferenz will ein Reporter wissen, wie sich das für den 34-Jährigen anfühle. Dieser antwortet überraschend: «Ich freue mich sehr, diesen Moment mit Manu zu teilen. Aber es ist jetzt nicht so besonders. Die Welt hätte sich auch ohne die Medaille weitergedreht.» Mit seiner stoischen Art sorgt der Oberösterreicher auch bei den neben ihm sitzenden Marco Odermatt und Loïc Meillard für Lacher. (nih/sda)


Ein Kindl per Video
Der österreichische Rodler Wolfgang Kindl führte am Montag in der Früh in Cortina ein nicht gerade alltägliches Videotelefonat. Der 37-jährige Tiroler war live bei der Geburt seines zweiten Kindes mit dabei. Dieses sei laut eines Sprechers rund zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt gekommen. Mutter und Tochter seien wohlauf. Ob sie Kindl vor seinem nächsten Olympia-Einsatz am Mittwochabend im Doppelsitzer noch besuchen werden, ist offen. «Es war echt sehr überraschend heute in der Früh ein Anruf – und dann ist es schon losgegangen. Ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist», erzählte Kindl im ORF. (nih/sda)


Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

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Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Jutta Leerdam wird unter den Augen ihres Verlobten Jake Paul Olympiasiegerin – die Schminke fällt den Freudentränen zum Opfer.

quelle: keystone / luca bruno
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
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Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
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