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Olympia 2026 News: Snowboarder Benjamin Karl feiert Gold wie Balotelli

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Ösi-Boarder jubelt wie Balotelli +++ Schwallers wahren Medaillen-Chance

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden am 6. Februar eröffnet. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
08.02.2026, 16:4108.02.2026, 16:41
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Schwallers wahren Medaillen-Chance
Das Curling-Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller feiert im Mixed-Doppel einen wichtigen Sieg im Kampf um die Halbfinal-Teilnahme. Es schlägt das zuvor ungeschlagene Grossbritannien mit 7:6. Das Schweizer Duo legte einen Topstart hin und führte nach drei Ends mit 4:0. Jedoch liessen die Schwallers etwas nach, weshalb sie vor dem letzten End mit 5:6 hinten lagen.

Das Schweizer Mixed-Doppel hat nun vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Damit belegt es aktuell den 5. Platz. Am Abend bekommen es Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller mit Norwegen zu tun, das bisher erst zweimal gewonnen hat. Ein weiterer Sieg ist Pflicht. (ram/sda)
Hackl Schorsch stürzt in Schacht
Die deutsche Rodel-Legende Georg Hackl hat sich in Cortina bei einem Sturz verletzt. Der dreifache Olympiasieger, als Trainer Österreichs bei den Olympischen Spielen, war am Eiskanal rund zwei Meter tief in einen Schacht gefallen. Dabei kugelte sich Hackl eine Schulter aus. Mittlerweile hat er den Spital verlassen können. (ram)
Biathlon-Staffel ohne Chance aufs Podest
Die Schweizer Mixed-Staffel der Biathletinnen und Biathleten belegt Rang 10. In den Kampf um die Medaillen konnte das Quartett Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga nie eingreifen.

Gold ging an Topfavorit Frankreich, das sich vor Gastgeber Italien durchsetzte. Spannend wurde es im letzten Schiessen um die Bronzemedaille: Deutschland leistete sich eine Strafrunde, aber weil Norwegen zwei Mal kreiseln musste, reichte es doch fürs Podest. (ram)
Erstes Gold für Österreich
Benjamin Karl heisst der Olympiasieger im Parallelriesenslalom der Snowboarder. Der 40-jährige Österreicher wiederholte seinen Triumph von Peking 2022 und bescherte seinem Land die erste Goldmedaille dieser Spiele – die er im Ziel oben ohne feierte.


Im spannenden Final schlug Karl den Koreaner Kim Sangkyum. Bronze ging an Tervel Zamfirov aus Bulgarien.

Bei den Frauen triumphierte die Tschechin Zuzana Maderova. Sie setzte sich gegen die Österreicherin Sabine Payer durch, den kleinen Final entschied Lucia Dalmasso aus Italien für sich. (ram)
Ledecka und Miki ausgeschieden
Gold im Parallelriesenslalom der Snowboarderinnen geht nicht an eine der beiden Topfavoritinnen. Ester Ledecka (Bild), die Olympiasiegerin von 2018 und 2022, scheiterte nach einem Fehler im Viertelfinal an Sabine Payer aus Österreich.

Auch für die amtierende Weltmeisterin endete der Gold-Traum im Viertelfinal. Miki Tsubaki blieb an der Italienerin Elisa Caffont hängen.
Zogg und Caviezel früh gescheitert
Snowboarderin Julie Zogg ist in den Achtelfinals des Parallel-Riesenslaloms ausgeschieden. Die 33-Jährige unterlag der Italienerin Elisa Caffont.

«Es ist hart, weil ich realisiere, dass es jetzt dann fertig ist», sagte Zogg mit feuchten Augen im SRF-Interview. Die zweifache Weltmeisterin im Parallel-Slalom tritt Ende Saison zurück.


Bei den Männern können die Schweizer ebenfalls nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Dario Caviezel hatte die Qualifikation als einziger überstanden. Er scheitert in der K.o.-Phase bei erster Gelegenheit gegen Mirko Felicetti aus Italien. (ram)
Klaebo gewinnt den Skiathlon
Johannes Hösflot Klaebo gewinnt den Skiathlon über 20 Kilometer. Der Topfavorit aus Norwegen setzte sich kurz vor dem Ziel von der Spitzengruppe ab und triumphierte solo. Es war Klaebos sechster Olympiasieg.


Dahinter sorgte Mathis Desloges für eine riesige Überraschung. Der Franzose gewann Silber, nachdem er es im Weltcup noch nie aufs Podest geschafft hatte. Desloges rang im Zielsprint den Norweger Martin Nyenget nieder.

Die beiden Schweizer Starter kamen mit Verspätung ins Ziel. Nicola Wigger belegte Rang 30, Beda Klee wurde 46.
Lange Schlange vor dem Souvenir-Laden in Mailand
Nur Julie Zogg und Dario Caviezel schaffen Final-Qualifikation
Das Schweizer Team der alpinen Snowboarderinnen muss bei der Qualifikation im Parallel-Riesenslalom eine Enttäuschung einstecken. Einzig Julie Zogg schafft die Qualifikation frür den Final der besten 16. Die St.Gallerin fuhr die elftschnellste Zeit in der Qualifikation. Flurina Bätschi (18.) und Xenia von Siebenthal (19.) verpassten die Qualifikation knapp. Bei Ladina Caviezel (24.) war der Rückstand deutlicher.

Auch bei den Männern schafft es nur ein Schweizer in den Final. Dafür überzeugt Dario Caviezel mit der siebstschnellsten Zeit. Gian Casanova fiel im zweiten Durchgang noch aus den besten 16. (abu)
Kanadische Eiskunstläuferin bittet Dozent um Aufschub
Madeline Schizas nimmt aktuell gerade an ihren ersten Olympischen Spielen teil. Die Eiskunstläuferin aus Kanada vertritt ihr Land unter anderem im Team-Event, wo sie am Freitag auftrat. Gleichzeitig studiert die 22-Jährige aber auch noch Soziologie an der McMaster Universität von Ontario – und manchmal gehen Profisport und Studium nicht perfekt aneinander vorbei.

Schizas geht derzeit mit einer Instagram-Story viral, in dem sie einen ihrer Dozenten um Aufschub bei der Deadline einer Arbeit bittet, die sie bis Freitag hätte einreichen müssen. Die gute Ausrede der Kanadierin? «Am Freitag stand ich bei Olympia im Einsatz und ich dachte, ich hätte bis Sonntag Zeit.» Ob die Bitte erfolgreich war, ist noch nicht bekannt.
Die Olympia-Abfahrt der Frauen ist bereit
SRF-Expertin Tina Weirather teilt am frühen Sonntagmorgen dieses Bild auf Instagram.
Doppelsieg für Japans Flugkünstler
Japans Snowboarder feierten einen Doppelsieg im Big-Air-Wettkampf. Kira Kimura sprang am Samstagabend im Snow Park von Livigno zu Olympia-Gold. Der 21-Jährige verwies nach drei Durchgängen mit 179,50 Punkten seinen Teamkollegen Ryoma Kimata, der acht Zähler Rückstand hatte, auf Platz 2. Bronze ging an Su Yiming, den Olympiasieger von Peking. Der Chinese kam auf 168,50 Punkte.

Von den drei Umgängen kamen zwei Sprünge in die Wertung. Kimura lag nach dem ersten Durchgang in Führung, verzeichnete danach aber einen Sturz. Mit dem letzten Sprung samt der Tageshöchstnote von 90,50 Zählern sicherte er sich verdientermassen Gold. Der Schweizer Jonas Hasler hatte am Donnerstag in der Qualifikation als 24. den Einzug in den Final der Top 12 verpasst. (riz/sda)
Nika Prevc «nur» mit Silber
Zur Olympiasiegerin von der Normalschanze krönte sich in Predazzo überraschend nicht die Slowenin Nika Prevc, sondern die Norwegerin Anna Ström. Bronze ging an Japans Skispringerin Nozomi Maruyama.

1,1 Punkte, umgerechnet ein halber Meter, betrug am Schluss die Differenz. Die Norwegerin hatte damit das Glück auf ihrer Seite und wurde für das Pech der Vorjahre belohnt. Im Dezember 2023 hatte ihr Sturz die Weltcup-Premiere der Frauen auf der Grossschanze in Engelberg überschattet. Sie stürzte damals bei der Landung, blieb kurzzeitig regungslos liegen und erlitt eine Knieverletzung.

Die Schweizerin Sina Arnet erreichte mit Platz 28 ein ordentliches Resultat. Die Zentralschweizerin hatte nach Umgang 1 und dem 23. Zwischenrang mit den Top 20 geliebäugelt. In der Reprise gelang ihr insbesondere die Landung nicht nach Wunsch. (riz/sda)
Ehepaar Schwaller bangt um die Playoffs
Das Ehepaar Schwaller kommt am olympischen Mixed-Turnier wieder zu je einem Sieg und einer Niederlage. Auf ein 7:13 gegen Schweden folgt ein 10:3 über Tschechien. Die Niederlage gegen das schwedische Team ärgerte die Schwallers. Denn das Schlussergebnis täuschte: Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können.

Am Abend gegen das limitierte tschechische Team dominierten Briar und Yannick Schwaller. Sie stahlen im ersten End zwei Steine und sorgten mit einem Viererhaus im fünften End (zum 7:2) und einem Dreierhaus im siebenten End (zum 10:3-Schlussresultat) für klare Verhältnisse.

Mit nunmehr drei Siegen und drei Niederlagen lebt der Medaillentraum für die Schwallers weiter. Nach sechs von neun Vorrundenpartien fehlt dem Schweizer Mixed-Doppel aber ein Sieg zu den Top 4. (riz/sda)

Die besten Bilder der Olympischen Spielen in Mailand und Cortina

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Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Inspired by Mario Balotelli: Der Österreicher Benjamin Karl feiert Snowboard-Gold im Parallel-Riesenslalom oben ohne.

quelle: keystone / lindsey wasson
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
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Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
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