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So leidet ein NHL-Schiri, der gerade ein Tor mit seinem Bauch geschossen hat



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Der kuriose Schiri-Treffer im Video. Video: streamable

Da schiesst man endlich mal in der NHL ein Tor und kann dann nicht mal jubeln! Doch viel zu jubeln hätte Tim Peel sowieso nicht gehabt. Erstens ist er Schiedsrichter und hat von einem erzielten Tor keinen Vorteil. Zweitens sind Tore von Schiris nicht regulär.

Der 52-jährige Peel hat eine solche Situation wohl selbst noch nicht erlebt. Als die St.Louis Blues im Spiel gegen die Florida Panthers in die offensive Zone wollen, schiesst Robert Bortuzzo die Scheibe einfach mal ins Drittel und freut sich Augenblicke später über einen Treffer. Der Puck trifft den Referee im Leistenbereich und springt dann an Florida-Keeper Roberto Luongo vorbei ins Tor. 

Doch der Jubel der Blues war verfrüht. Die Regel 78.5 im NHL-Regelbuch besagt:

«Ein Tor wird aberkannt, wenn die Scheibe direkt von einem Offiziellen ins Tor springt.»

NHL-Regelbuch

Für Tim Peel war die Angelegenheit vor allem eines: schmerzhaft. Der Kanadier musste das Eis verlassen und für rund zehn Minuten gepflegt werden. Danach konnte er aber weitermachen. Und St.Louis wurde zwar die frühe Führung verwehrt. Am Ende durften die Blues aber dennoch einen 4:3-Sieg feiern. (abu)

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