Tausende Menschen werden am Wochenende vom 29. bis 31. August ins Glarnerland pilgern. Die Organisatoren des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) rechnen mit rund 350'000 Besucherinnen und Besuchern, wie es auf der Internetseite heisst. Gerade die Anreise stellt eine logistische Herausforderung dar, denn nur 12'000 Parkplätze werden zur Verfügung stehen. Dazu kommen 220 Busparkplätze. Es gibt aber noch andere Arten, zum Festgelände zu gelangen.
Die Organisatoren empfehlen, nicht mit dem Auto anzureisen. Gründe dafür sind das beschränkte Parkplatzangebot, die heikle Lage des Veranstaltungsortes sowie ökologische Aspekte.
Wer trotzdem nicht auf sein Auto verzichten kann, der kann einen Parkplatz im Voraus für 1, 2 oder 3 Tage buchen. Das Angebot an buchbaren Parkplätzen ist begrenzt.
Die Parkplätze befinden sich im Raum Biäsche und im Riet entlang des Autobahnzubringers, welche je nach Anreiserichtung angefahren werden müssen. Von dort nimmt man den Shuttlebus.
Wer via Klausenpass kommt, findet im südlichen Glarnerland Parkplätze. Von dort aus bringen Züge und Büsse die Gäste nach Netstal. Wildparkieren ist nicht erlaubt. Solche Fahrzeuge werden abgeschleppt.
Mit dem Schwingbillett der SBB kannst du vergünstigt mit dem öffentlichen Verkehr ans ESAF 2025 Glarnerland+ reisen. Das Billett ist vom Freitag bis Montag gültig. Die SBB setzen an diesem Wochenende Extrazüge und verstärkte Regelzüge ein. Wer kein Arena-Ticket hat, muss ein normales Billett lösen.
Ausgestiegen werden kann in Näfels-Mollis. Von dort aus geht man schliesslich noch rund 20 Minuten zu Fuss zum Gelände.
Beim Ausstieg in Weesen gibt es einen kostenlosen Shuttlebus (Fahrtzeit ca. 15 Minuten). Bis zum Festgelände gibt es anschliessend noch einen kleinen Spaziergang von etwa 20 Minuten. Der Shuttlebus fährt während der An- und Abfahrtszeiten der Extrazüge (Sa/So ca. 05.00–08.30 Uhr und 16.00–19.30 Uhr).
Wer aus Glarus, Schwanden und Linthal kommt, fährt bis Netstal und geht von da noch rund 20 Minuten zu Fuss. Für die Fahrplanabfrage empfehlen die SBB, das Ziel «Mollis, ESAF 2025» einzugeben.
Um dem Besucheransturm begegnen zu können, wurden die Perrons an den Bahnhöfen Näfels-Mollis und Weesen in den vergangenen Monaten mit Holzböden ausgebaut.
Es gibt auch Busse beziehungsweise Cars, die von verschiedenen Orten aus nach Mollis fahren. Hier siehst du, ob auch in deiner Nähe ein Bus fährt.
Auf dem Firmengelände der Röllin AG an der Industriestrasse in Näfels gibt es rund 200 Töffparkplätze für Gäste aus dem Westen oder Osten. Dafür nimmt man von der A3 die Ausfahrt Niederurnen, via Autobahnzubringer weiter auf die Flechsenstrasse bis nach Oberurnen und dort über die Kantonsstrasse nach Näfels.
Besucherinnen und Besucher aus dem Süden können ihr Motorrad auf dem Gelände der ACO AG im Gebiet Industrie Kleinzaun in Netstal abstellen, dort gibt es weitere rund 200 Töffparkplätze. Die Fahrt führt über die Kantonsstrasse und die Querspange. Bei beiden Parkplätzen weist Personal die Töfffahrerinnen und -fahrer ein.
Die Organisatoren empfehlen, vom Parkplatz aus, von der Unterkunft oder vom Campingplatz mit dem Velo anzureisen. Es wird Veloparkings in nächster Nähe zu den Haupteingängen des Festgeländes geben.
(vro/kek)