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Switzerland's Corinne Suter celebrates after taking second placed during the women's downhill race, at the alpine ski World Championships in Are, Sweden, Sunday, Feb. 10, 2019. (AP Photo/Marco Trovati)

Nach Bronze im Super-G gewinnt Corinne Suter auch noch Silber in der Abfahrt. Bild: AP/AP

Dank den Corinne-Suter-Festspielen führt der Kanton Schwyz den Medaillenspiegel der WM an

Es ist nur eine Momentaufnahme nach knapp der Hälfte des alpinen WM-Programms, doch aus Schweizer Sicht muss man es geniessen: den Blick auf den Medaillenspiegel, den die Schweiz anführt.



Eigentlich müsste ja auf Platz 1 Schwyz stehen, denn mit Wendy Holdener (Gold in der Kombination) und Corinne Suter (Silber in der Abfahrt nach Bronze im Super-G) haben zwei Athletinnen aus dem Kanton Schwyz den Medaillensatz abgeräumt, dank dem die Schweiz in Are vorne steht.

Bild

Der «angepasste» Medaillenspiegel. Bild: wikipedia, watson

Corinne Suter weiss im Moment wohl gar nicht so recht wie ihr geschieht. Vor einer Woche war sie eine von vielen im Weltcup-Tross, doch nun darf sie als zweifache Medaillengewinnerin aus Schweden abreisen. Sie, die früher oft an sich selber zweifelte und fast zu sensibel schien für den Spitzensport. Ihr Umfeld schien es gewusst zu haben, dass sich da etwas Besonderes anbahnt. Fast die ganze Familie nahm sich Ferien, die Eltern und zwei ihrer drei Brüder erlebten die Glückstage vor Ort mit.

Corinne Suter of Switzerland, bronze medal, poses after the medals ceremony of the women Super-G race at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Tuesday, February 5, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Corinne Suter. Bild: KEYSTONE

epa07353455 First placed Wendy Holdener of Switzerland poses with her gold medal during the medal ceremony for the women's Alpine Combined race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 08 February 2019.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Wendy Holdener. Bild: EPA/KEYSTONE

«Es lagen glücklicherweise einige Tage zwischen Super-G und Abfahrt. Da hatte ich schon Zeit, wieder etwas aufzutanken»

Corinne Suter

Wer geglaubt hatte, Corinne Suter würde sich nach ihrem Überraschungs-Coup vom letzten Dienstag in ihrer Gefühlswelt verfangen, irrte gewaltig. «Es lagen glücklicherweise einige Tage zwischen Super-G und Abfahrt. Da hatte ich schon Zeit, wieder etwas aufzutanken», sagte sie über die an Emotionen so reichen letzten Tage.

Corinne Suter über Silber in der Abfahrt

Video: srf/SDA SRF

Auch in der Abfahrt, ihrer ohnehin besten Disziplin, zeigte die 24-Jährige eine starke Leistung, den Bedingungen zum Trotz. Als sie über die Strecke fuhr, hatte sich die Sonne verzogen und herrschte weit weniger gute Sicht, als dies beispielsweise bei der Siegerin Ilka Stuhec der Fall war. Die Innerschweizerin, gestartet mit Nummer 19, war denn auch die einzige aus ihrem Bereich, die es in die Top 6 schaffte. Alle anderen trugen Nummern von 3 bis 9.

«Ski fahren ist mir noch immer lieber als der ganze Medienrummel.»

Corinne Suter

Für Corinne Suter stellte sich aber die Frage nicht, den Sieg wegen der äusseren Bedingungen verpasst zu haben. «Wenn schon, dann habe ich es selbst vergeben. Ich beging im Mittelteil einen Fehler. Deshalb dachte ich eigentlich nicht mehr daran, dass es noch für eine Medaille reichen könnte.» Sie sagte dies im Vergleich zum letzten Dienstag schon fast abgebrüht wirkend. So sei es aber nicht: «Ski fahren ist mir noch immer lieber als der ganze Medienrummel.» (abu/sda)

Die schönsten Bilder der letzten Ski-WM in Are 2007

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Die schönsten Bilder der Ski-WM in Are 2007
quelle: epa / oliver weiken
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