DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US Open, 1. Runde

Männer:
Federer (2) – Nishioka 6:2 6:2 6:4
A. Zverev (4) – Polansky 6:2 6:1 6:2
Djokovic (6) – Fucsovics 6:3 3:6 6:4 6:0
Cilic (7) – Copil 7:5 6:1 1:1 w.o.
Goffin (10) – Gaio 6:2 6:4 7:6
Carreno-Busta (12) – Jaziri 7:5 6:2 6:2
Fognini (14) – Mmoh 4:6 6:2 6:4 7:6
Nishikori (21) – Marterer 6:2 6:2 6:3
Chung (23) – Berankis 4:6 7:6 6:0 2:0 w.o.
Gasquet (26) – Sugita 6:3 6:1 6:3
Kyrgios (30) – Albot 7:5 2:6 6:4 6:2
Paire – Novak 7:6 3:6 7:5 7:6
Frauen:
Scharapowa – Schnyder 6:2 7:6
Sasnovich – Bencic 2:6 6:1 6:2
Krunic – Bacsinszky 6:2 3:6 6:0
Puig – Vögele 6:0 6:0
Wozniacki (2) – Stosur 6:3 6:2
Kerber (4) – Gasparyan 7:6 6:3
Kvitova (5) – Wickmayer 6:1 6:4
Ostapenko (10) – Petkovic 6:4 4:6 7:5

Roger Federer, of Switzerland, returns a shot to Yoshihito Nishioka, of Japan, during the first round of the U.S. Open tennis tournament, Tuesday, Aug. 28, 2018, in New York. (AP Photo/Adam Hunger)

Bild: AP/FR110666 AP

Federers überzeugender Auftakt – Schnyders Märchen ist zu Ende



Patty Schnyder verliert nach heroischem Kampf

Das kleine Tennis-Märchen von Patty Schnyder am US Open in New York ist beendet. Die bald 40-jährige Baselbieterin verliert gegen Maria Scharapowa nach hartem Kampf in 1:51 Stunden 2:6, 6:7 (6:8).

Patty Schnyder, of Switzerland, returns a shot to Maria Sharapova, of Russia, during the first round of the U.S. Open tennis tournament, Tuesday, Aug. 28, 2018, in New York. (AP Photo/Julio Cortez)

Bild: AP/AP

Schnyder, die sich als älteste Spielerin an einem Grand-Slam-Turnier erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft hatte, wehrte sich im Duell mit der ehemaligen Nummer 1 in der Night-Session im Louis-Armstrong-Stadion nach Kräften.

Vor der Augen ihrer Tochter Kim und ihres Lebenspartner holte sie im zweiten Durchgang einen 1:5-Rückstand auf, ehe Scharapowa im Tiebreak ihren vierten Matchball mit einem starken Return verwertete und die Partie doch noch in zwei Sätzen beendete.

Für Schnyder war es bei ihrer 15. Teilnahme im Haupttableau in New York, der ersten seit 2010, die erste Erstrunden-Niederlage. 1998 und 2008 hatte sie in Flushing Meadows die Viertelfinals erreicht. Sie zeigte sich nicht ganz zufrieden. «Ich habe extrem schlecht aufgeschlagen, vor allem im ersten Satz», ärgerte sie sich. Dass sie nochmals zurückgekommen sei, habe auch an Scharapowa gelegen, die sich eine Schwäche geleistet habe. «Ein bisschen stolz bin ich aber schon, dass ich doch ein bisschen Widerstand leisten konnte.»

Roger Federer gewinnt mühelos

Roger Federer startet mit einem souveränen Sieg in das US Open in New York. Der Baselbieter bezwingt in der 1. Runde den Japaner Yoshihito Nishioka (ATP 177) in 1:52 Stunden 6:2, 6:2, 6:4.

Als Roger Federer um 19.16 Uhr Ortszeit seinen ersten Return spielte, waren die gut 24'000 Sitze im Arthur-Ashe-Stadion noch nicht einmal zur Hälfte besetzt. Dass es sich als Zuschauer aber lohnen würde, seinen Sitzplatz im weiten Rund schnell einzunehmen, zeichnete sich bald ab. Federer trat von Beginn an dominant auf, die Kräfteverhältnisse im ersten Aufeinandertreffen der beiden waren über weite Strecken einseitig verteilt.

Federer durchbrach den Aufschlag seines Gegenübers gleich bei erster Gelegenheit und drückte danach aufs Tempo. Nach einer halben Stunde war der erste Satzgewinn unter Dach und Fach. Und nach drei nahezu perfekten Games zum Auftakt des zweiten Durchgangs war die Vorentscheidung auch in diesem schnell gefallen.

Erst spät, als es über den Ausgang der Partie längst keine Zweifel mehr gab und Federers Konzentration etwas nachliess, gelangen dem Japaner noch einige sehenswerte Punkte. Und als der Schweizer zum Matchgewinn servierte, schaffte die Nummer 177 der Welt im neunten Versuch sogar noch ein Break. Federer gelang in der letztlich knapp zwei Stunden dauernden Partie zwar nicht alles nach Wunsch, dennoch war es für den 20-fachen Grand-Slam-Sieger ein Auftakt nach Mass in sein 18. Turnier in Flushing Meadows.

epa06979873 Yoshihito Nishioka of Japan (L) reacts as he plays Roger Federer of Switzerland on the second day of the US Open Tennis Championships the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 28 August 2018. The US Open runs from 27 August through 09 September.  EPA/JUSTIN LANE *** Local Caption *** 53000073

Nishioka findet gegen Federer erst spät ins Spiel.  Bild: EPA/EPA

Dass Federers T-Shirt für einmal total durchnässt war, lag weniger am Gegner als an den Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit. Die eingeschaltete Klimaanlage im geöffneten Stadion brachte nur wenig Abkühlung. «Wir Europäer sind uns diese feucht-heissen Bedingungen nicht gewöhnt», sagte Federer. Letztlich sei es eine Kopfsache. «Wichtig ist, dass man darauf vorbereitet ist, dass es hart werden könnte und auf dem Platz nicht in Panik verfällt.»

Roger Federer, of Switzerland, celebrates after defeating Yoshihito Nishioka, of Japan, during the first round of the U.S. Open tennis tournament, Tuesday, Aug. 28, 2018, in New York. (AP Photo/Adam Hunger)

Bild: AP/FR110666 AP

In der 2. Runde trifft Federer am Donnerstag auf den Franzosen Benoît Paire (ATP 56), der sich gegen den österreichischen Qualifikanten Dennis Novak in vier Sätzen durchsetzte. Gegen den 29-Jährigen aus Avignon gewann der Schweizer alle bisherigen sechs Duelle. Im letzten Aufeinandertreffen im Juni in Halle war Paire allerdings nur einen Punkt vom Sieg entfernt. Federer setzte sich erst nach der Abwehr von zwei Matchbällen mit 9:7 im Tiebreak des dritten Satzes durch. (sda)

Alle Weltnummern 1 im Männertennis

1 / 29
Alle Weltnummern 1 im Männertennis
quelle: epa / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bencic und Golubic spielen um Gold: «Das Türchen der Emotionen geht nach dem Final auf»

Die Schweizer Frauen kehren auf jeden Fall mit zwei Medaillen aus Tokio zurück. Nach Belinda Bencic im Einzel erreichen Bencic und Viktorija Golubic auch im Doppel den Final des olympischen Tennisturniers.

Im Halbfinal bezwingen die Ostschweizerin und die Zürcherin das brasilianische Duo Laura Pigossi/Luisa Stefani nach einem 0:4-Rückstand 7:5, 6:3.

Im Final am Sonntag sind sie gegen die topgesetzten Barbora Krejcikova/Katerina Siniakova allerdings nur die Aussenseiterinnen. Die beiden Tschechinnen haben zweimal das French Open und einmal Wimbledon gewonnen.

Nach ihrem Effort im Einzel, in dem sie in zweidreiviertel Stunden ebenfalls den Final erreicht hatte, brauchte Bencic mit ihrer Partnerin ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel