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Wawrinka setzt sich in Wimbledon gegen Dimitrov durch

Switzerland's Stan Wawrinka celebrates after winning the third set of his Men's Singles first round match against Grigor Dimitrov of Bulgaria, at the Wimbledon Tennis Championships in London ...
Stan Wawrinka on fire.Bild: AP/AP

«Ein tolles Gefühl» – Wawrinka meldet sich in Wimbledon eindrücklich zurück

02.07.2018, 19:5702.07.2018, 20:22

Stan Wawrinka gelang in der 1. Runde von Wimbledon eine Überraschung. Der lange verletzt gewesene Waadtländer setzte sich gegen die Weltnummer 6 Grigor Dimitrov 1:6, 7:6 (7:3), 7:6 (7:5), 6:4 durch.

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Da ist die Faust endlich wieder.Bild: EPA/EPA

Es ist dies der grösste Erfolg des auf Platz 224 der Weltrangliste zurückgefallenen Wawrinka seit mehr als einem Jahr. Im dritten Satz wehrte er zwei Satzbälle ab. Auch sonst agierte er in den entscheidenden Momenten wesentlich abgeklärter als der Bulgare, der seit seinem Sieg an den ATP-Finals im letzten November keine dicken Stricke mehr zerrissen hat.

«Ein tolles Gefühl»

Das entscheidende Break gelang Wawrinka nach 2:50 Stunden zum 6:4 im vierten Satz mit dem zweiten Matchball. Er stellte Dimitrov am Netz mit einem Rückhand-Passierball vor ein unlösbares Problem. Er hatte seit dem French-Open-Halbfinal gegen Andy Murray vor 13 Monaten nie mehr gegen einen Top-10-Spieler gewonnen.

«Es ist ein tolles Gefühl, einen solchen Match auf dem Centre Court zu gewinnen», meinte der 33-jährige Waadtländer strahlend. Dafür lohne sich die ganze Mühsal im Training nach den beiden Knieoperationen. Zuvor hatte bereits seine Freundin Donna Vekic für die grösste Überraschung des Starttages im Frauenturnier gesorgt, als sie die US-Open-Siegerin und Weltnummer 4 Sloane Stephens in zwei Sätzen deklassierte.

Donna Vekic of Croatia celebrates winning match point and defeating Sloane Stephens of the US in the Women's Singles first round match at the Wimbledon Tennis Championships in London, Monday July ...
Auch Wawrinkas Freundin Donna Vekic gewann ihre Erstrunden-Partie.Bild: AP/AP

In der 2. Runde wird es für Wawrinka – zumindest auf dem Papier – einfacher. Er trifft am Mittwoch zum ersten Mal auf den italienischen Qualifikanten Thomas Fabbiano (ATP 133). (sda/qae)

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