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epa06876426 Kevin Anderson of South Africa celebrates his win over Gael Monfils of France in their fourth round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 09 July 2018. EPA/GERRY PENNY EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Wieso Kevin Anderson seine Mütze so komisch trägt? Das bleibt sein Geheimnis. Bild: EPA/EPA

Anderson mit Kampfansage vor Viertelfinal-Duell mit Federer: «Ich kann ihm weh tun»

Mit der Weltnummer 8 Kevin Anderson wartet am Mittwoch im Wimbledon-Viertelfinal der erste echte Test auf Titelverteidiger Roger Federer. Fast alles spricht aber für den Schweizer.



Vier Mal hat Kevin Anderson schon gegen Roger Federer gespielt. Noch nie ist es dem Südafrikaner gelungen, den achtfachen Wimbledon-Sieger in Schwierigkeiten zu bringen. Der 2,03-Meter-Riese glaubt aber, dass es diesmal anders sein könnte.

Der letztjährige US-Open-Finalist steht erstmals in Wimbledon im Viertelfinal und wusste nach seinem Sieg gegen Gaël Monfils nicht einmal, dass sein nächster Gegner Federer ist. «Ich schaue normalerweise immer nur auf das nächste Spiel, nicht das ganze Tableau», meinte er fast entschuldigend.

Head-to-Head: 4:0 für Federer

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bild: screenshot atp

«Er ist das komplette Paket», weiss der 32-Jährige aus Johannesburg. «Aber ich glaube, mit meinem starken Aufschlag kann ich ihm weh tun. Ich spiele das beste Tennis meiner Karriere, und dann kann ich jedem gefährlich werden.»

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Andersons Warnung an Federer. Video: streamable

Federer kennt Andersons Stärken UND Schwächen

Federer ist sich dieser Gefahr bewusst. Doch auch seine Form stimmt. Er hat in den ersten vier Partien nie seinen Service abgeben müssen. Seit der Niederlage im Halbfinal 2016 gegen Milos Raonic hat der 36-jährige Basler in Wimbledon 32 Sätze in Folge gewonnen. «Anderson ist ein klassischer, grosser, schneller Aufschläger. Er kann vor allem auf der Rückhand-Seite gut retournieren und hat einen wunderbaren ersten Aufschlag, mit dem er viele Asse produzieren kann.»

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Der «Sabr» ist in Wimbledon keine Option. Video: streamable

Anderson werde sicher viel Risiko nehmen, deshalb «muss ich versuchen, ihn zu schwierigen Bällen zu zwingen, die Bälle slice zu spielen, damit er sie nicht von oben schlagen kann.» Federer will offensiv spielen, «um Anderson immer und immer wieder in Bedrängnis zu bringen.»

Ein weiterer Faktor könnte Federer in die Karten spielen. Das Wetter in London hat etwas gewechselt. Statt über 30 Grad werden Wolken und nur noch knapp 25 Grad erwartet. Gegen den hoch abspringenden Service Andersons mit Sicherheit ein Vorteil.

Federer nicht auf dem Centre Court

Der Wimbledon-Viertelfinal am Mittwoch zwischen Roger Federer und Kevin Anderson findet als erste Partie des Schweizers in diesem Jahr nicht auf dem Centre Court statt. Sie ist um 14.00 Uhr Schweizer Zeit auf dem Court 1 angesetzt.

Auf dem Centre Court finden die Viertelfinals von Novak Djokovic (gegen Kei Nishikori) und Rafael Nadal (gegen Juan Martin Del Potro) statt. Federers möglicher Halbfinalgegner wird im Anschluss an seine Partie zwischen Milos Raonic und John Isner, ebenfalls auf dem Court 1, ermittelt.

Schwierige Gegner bis zum Schluss

Mit knallharten Aufschlägen würde sich Federer auch in einem allfälligen Halbfinal, seinem 13. an der Church Road, konfrontiert sehen. Im anderen Viertelfinal seiner Tableauhälfte duellieren sich mit Raonic und John Isner die wohl stärksten zwei Aufschläger der Gegenwart. «Das Tableau ist schwierig, aber ich kann mit sehr viel Selbstvertrauen in den Rest des Turniers gehen», sagt Federer.

epa05415558 Milos Raonic of Canada (R) at the net with Roger Federer of Switzerland whom he defeated in their semi final match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 08 July 2016.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Gegen Milos Raonic hat Roger Federer 2016 seine letzte Wimbledon-Niederlage kassiert. Bild: EPA/EPA

In der unteren Hälfte kommt auch Rafael Nadal, als Einziger neben Federer noch ohne Satzverlust, zum ersten Härtetest. Er trifft auf Juan Martin Del Potro, der gegen Gilles Simon nachsitzen musste, aber nach dem Abbruch am Montag seinen zweiten Viertelfinaleinzug in Wimbledon sicherstellte. Der Sieger trifft im Halbfinal auf Novak Djokovic oder Kei Nishikori. (pre/sda)

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«Chum jetz, Roger, tritt ändlich zrugg!»

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Video: watson

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