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DELHI, INDIA - DECEMBER 08:  Roger Federer of the Indian Aces does an Indian is photographed on a team selfie by team mate Rohan Bopanna after their  match against the UAE Royals during the Coca-Cola International Premier Tennis League third leg at the Indira Gandhi Indoor Stadium December 8, 2014 in Delhi, Delhi.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images for IPTL 2014)

Spass beim Team-Bewerb: Federer inmitten seiner Teamkollegen bei der International Premier Tennis League.
Bild: Getty Images Europe

Der Laver Cup kommt: Roger Federer plant eine neue Tennis-Serie mit allen Stars

Nächstes Jahr soll im Tennissport der erste Laver Cup ausgetragen werden. Roger Federer hatte die Idee dazu, sein Management setzt sie gemeinsam mit dem australischen Verband um.



Was ist der Laver Cup?

Er orientiert sich am äusserst erfolgreichen Ryder Cup der Golfer: Europa soll jeweils Ende September während drei Tagen gegen den Rest der Welt spielen. Gespielt wird alljährlich, aber nicht in den Jahren mit Olympischen Sommerspielen. Die Idee kommt angeblich von Roger Federer, umgesetzt wird das Vorhaben von seiner Agentur Team8 und von Tennis Australia.

Wo wird gespielt?

Die Austragungsstätte wechselt von Jahr zu Jahr. Es sollen Städte zum Zug kommen, in denen nicht schon ein erfolgreiches Turnier beheimatet ist. Klar ist aber auch, dass dank der Kooperation von Tennis Australia eine der ersten Austragungen in Australien geplant wird.

Spain's Rafael Nadal of the Indian Aces is mobbed by his Filipino fans following his win over the Czech Republic’s Tomas Berdych of the UAE Royals in the men's singles of the 2015 International Premier Tennis League Monday, Dec. 7, 2015 at the Mall of Asia Arena in suburban Pasay city, south of Manila, Philippines. (AP Photo/Bullit Marquez)

Tennis-Begeisterung in Manila: Rafael Nadal nach einem Match der International Premier Tennis League.
Bild: Bullit Marquez/AP/KEYSTONE

Woher kommt der Name?

Benannt wird die neuste Innovation des Tennis-Circuit nach dem 77-jährigen Rod Laver. Der Australier ist einer von nur fünf Spielern, die den Grand Slam schafften (in den Jahren 1962 und 1969).

Former Australian tennis champion Rod Laver holds a replica of his 1969 Australian Open trophy, the Norman Brookes Challenge Cup, aloft after a presentation on Rod Laver Arena at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Tuesday, Jan. 26, 2016.(AP Photo/Rick Rycroft)

Legende Laver vor einigen Tagen mit einer Replika seiner Australian-Open-Trophäe aus dem Jahr 1969.
Bild: Rick Rycroft/AP/KEYSTONE

Wie ist der Modus?

Gespielt würden – verteilt auf drei Tage – neun Einzel und drei Doppel. Sollte es danach 6:6 stehen, würde ein zusätzliches Doppel gespielt.

Was hältst du vom Laver Cup?

Was gibt's zu verdienen?

Die Gründer des Formats wissen, dass niemand verpflichtet ist, mitzumachen. Eine Antrittsgage wird es für niemanden geben, dafür dürfte ein horrendes Preisgeld ausgeschüttet werden. Opposition für den neuen Wettbewerb ist trotzdem von allen Seiten zu erwarten, auch wenn die Reaktionen der Spieler vorerst positiv gewesen sein sollen.

Braucht's das überhaupt?

Diese Fragen werden die Spitzenspieler beantworten müssen. Djokovic, Murray, Federer, Wawrinka, Nadal und Berdych in einem Team gegen Nishikori, Raonic, Isner und Konsorten – diese Affiche wäre gewiss reizvoll. Zwei Captains würden die Teams benennen. Vier Akteure pro Team würden sich aufgrund der Weltrangliste qualifizieren; die restlichen zwei Plätze pro Mannschaft dürften die Captains nominieren. (ram/sda)

LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 13: In this handout image provided by The Times for ATP, the ATP World Tour finalists standing in order of ranking for the event, 1. Novak Djokovic, 2. Andy Murray, 3. Roger Federer, 4. Stan Wawrinka, 5. Rafael Nadal, 6. Tomas Berdych, 7. David Ferrer and 8. Kei Nishikori pose for a group photograph at City Hall with Tower Bridge and the London skyline as a backdrop on November 13, 2015 in London, England. (Mandatory photo credit: 'The Times Photographer Marc Aspland for ATP')

Gemeinsam gegen den Rest der Welt? Wawrinka, Murray, Djokovic, Federer, Nadal und Berdych an den ATP World Tour Finals 2015 in London.
Bild: Getty Images Europe

So nah (oder eben fern) ist Djokovic an Federers Grand-Slam-Rekorden dran

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