DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Strengt sich Guillermo Garcia-Lopez hier wirklich an oder tut er nur so? Gemäss dem Insider wissen im Tennis-zirkus alle, wie der Hase läuft.<br data-editable="remove">
Strengt sich Guillermo Garcia-Lopez hier wirklich an oder tut er nur so? Gemäss dem Insider wissen im Tennis-zirkus alle, wie der Hase läuft.
Bild: MADE NAGI/EPA/KEYSTONE

Ex-Spieler erklärt, wie die Manipulation im Tennis angeblich läuft

Die BBC legt rund um die Enthüllungen im #TennisRacket-Skandal nach. Namen fehlen weiterhin, aber ein ehemaliger Profi aus Südamerika erklärt jetzt immerhin, wie es angeblich läuft – und dass alle das Geheimnis kennen.
20.01.2016, 09:3520.01.2016, 09:55

Die BBC versprach neue Enthüllungen rund um den Manipulationsskandal der Tenniswelt. Beweise fehlen aber natürlich immer noch und die Daten sind ebenfalls nicht neuer geworden. So bleibt das Duell zwischen Nikolai Dawydenko und Martin Arguello von 2007 das einzige, welches konkret verdächtig wird. 

Spannend sind die Aussagen eines nicht genannten ehemaligen Profis und jetzigen Trainers aus Südamerika. Dieser behauptet, dass Absprachen normal seien und auch einige Topspieler «in gewisser Weise etwas schmutzige Hände haben». «Es ist ein Geheimnis, das jeder kennt», so der Whistleblower. Selbst der Verband wisse, um wen es sich handle, unternehme aber nichts. Die Tennis Integrity Unit (TIU) weist diese Aussage heftig zurück.

Verletzt oder nicht? Man wisse es nicht immer genau.&nbsp;<br data-editable="remove">
Verletzt oder nicht? Man wisse es nicht immer genau. 
Bild: LYNN BO BO/EPA/KEYSTONE

Bleiben wir beim Ex-Profi und nennen ihn seiner Herkunft angemessen José Maria. Die Eckpunkte seiner Erzählungen sind:

  • Drei grosse Betrügergruppen, die das Wettgeschäft im Tennis kontrollieren.
  • Jede Gruppe habe viele Leute, die mit den Spielern Kontakt aufnehme. Die seien mitten im Tenniszirkus drin.
  • Die Betrügergruppen besitzen je 50-60 Wettkonten. Dort setzen sie verhältnismässig wenig Geld, zusammen wird's dann aber richtig viel.

José Maria habe das alles lange selbst nicht geglaubt, «bis mir jemand vor ein paar Jahren alle Resultate der nächsten zwei Turnieren voraussagte. Er wusste nicht nur wer, sondern auch wie ein Spieler gewinnt». Es sei dann alles genauso eingetroffen – «und es handelt sich um Spiele der Masters-Serie, wo die Big Shots dabei sind».

José Maria hätte auch eine Lösung für das Problem bereit: «Wir könnten mit der TIU kooperieren, aber die wollen gar nicht, dass das aufhört. Sie könnten es heute beenden.» (fox)

Was hat sich in Sachen Mode an den Australian Open verändert?

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vreni Schneider steht noch nicht für Kafi am Pistenrand, sondern für Tempo im Stangenwald
23. Januar 1994: Zmittag vor dem Fernseher, Daumendrücken für «Gold-Vreni». Im Slalom von Maribor führt der Weg zum Sieg nur über Vreni Schneider. Die Glarnerin ist einmal mehr und für den Rest der Saison nicht zu schlagen.

In den 80er- und 90er-Jahren sind Schweizer Erfolge im Skiweltcup keine Rarität, sondern an der Tagesordnung. Eine Technikerin aus Elm reiht alleine Sieg an Sieg. Der 23. Januar 1994 ist so ein Tag, an dem Vreni Schneider wieder einmal nicht zu schlagen ist.

Zur Story