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Nick Kyrgios musste sich beim Sieg gegen Wawrinka mehrfach behandeln lassen. bild: screenshot youtube

Kyrgios flucht nach Sturz übers Publikum: «Was verdammt ist los mit diesen Leuten?»



Nein, Nick Kyrgios ist in Acapulco definitiv nicht der Publikumsliebling. Wie nach seinem kontroversen Achtelfinal-Sieg gegen Rafael Nadal wurde der australische Tennis-«Bad Boy» auch bei seinem 7:5, 6:7 und 6:4-Erfolg im Viertelfinal gegen Stan Wawrinka vom Publikum ausgebuht.

Das neuerliche Drama begann schon früh: Im ersten Game stürzte Kyrgios und verlangte ärztliche Hilfe, um seine blutende Hand zu versorgen. Die Zuschauer glaubten allerdings, die Weltnummer 72 würde simulieren, und deckten ihn gnadenlos mit Buhrufen ein.

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Der frühe Sturz von Kyrgios. Video: streamable

Kyrgios konnte es nicht fassen und reagierte auf seine Weise: «Was verdammt ist los mit diesen verdammten Leuten?», fluchte er. «Meine Hand ist voller Blut, was verdammt nochmal soll ich denn tun! Das ist verrückt!»

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Die aufgeschürfte Hand von Kyrgios. bild: screenshot youtube

Später im Match wurde Kyrgios dann von einem Zuschauer verbal beleidigt, worauf der 23-jährige Australier mit einem «Fuck you, man» antwortete. Stuhlschiedsrichter Damian Steiner platzte nach einem lauten «Let's go!» schliesslich der Kragen und er warnte Kyrgios, seine Emotionen im Zaun zu halten, und wieder reagierte der «Bad Bay» ziemlich ungehalten: «Sag das nie wieder zu mir – Kumpel, das ist bullshit! So bin ich! Ich mache das Publikum heiss und das ist gut so.»

Im Entscheidungssatz strapazierte Kyrgios die Nerven aller Beteiligten, indem er wegen Krämpfen anfing zu hinken und bei allen drei Seitenwechseln bis Spielende nach dem Physiotherapeuten schickte. Anders als Nadal gestern gratulierte Wawrinka seinem Kontrahenten nach dem Matchball aber fair zum Sieg.

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Kyrgios lässt seine Krämpfe behandeln. bild: screenshot youtube

Der Handschlag:

Das »Bad Boy»-Image scheint Kyrgios nicht zu stören. Im Gegenteil: «Ich liebe es, wenn das Publikum gegen mich ist», sagte er nach seinem Halbfinal-Einzug. «Das spornt mich zusätzlich an und ich spiele besser. Gestern gegen Nadal war die beste Atmosphäre, in der ich je gespielt habe und heute war sie nur ein bisschen schlechter.»

Im Halbfinal trifft Kyrgios nun auf den Amerikaner John Isner. Auch im Duell der beiden Aufschlagshünen wird der Australier das Publikum wieder gegen sich haben.

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
quelle: epa/epa / nic bothma
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