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Laaksonen gegen Rune chancenlos +++ Medwedew, Ruud und Swiatek sicher weiter

26.05.2022, 18:3226.05.2022, 22:19
Wilmaa
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Schwerarbeiter Tsitsipas
Stefanos Tsitsipas ist der Schwerarbeiter der ersten Tage in Paris. Nach fünf Sätzen in der 1. Runde musste der letztjährige Finalist auch am Donnerstag gegen den gross aufspielenden tschechischen Qualifikanten über vier Stunden kämpfen, ehe sein 6:3, 7:6, 6:7, 7:6-Sieg feststand. Mit dem Schweden Mikael Ymer (ATP 95) wartet nun ein weiterer Gegner, der für die Weltnummer keine allzu grosse Hürde sein sollte – zumindest auf dem Papier.
epa09978419 Stefanos Tsitsipas of Greece celebrates after winning the men's second round match against Zdenek Kolar of the Czech Republic during the French Open tennis tournament at Roland ?Garros in Paris, France, 26 May 2022.  EPA/MARTIN DIVISEK
Bild: keystone
Halep gescheitert
«Endstadion 2. Runde» heisst es für Simona Halep. Die Rumänin unterliegt der Chinesin Zheng Qinwen 6:2, 2:6, 1:6.
epa09977723 Qinwen Zheng (R) of China is congratulated by Simona Halep of Romania after winning their women's second round match during the French Open tennis tournament at Roland ?Garros in Paris, France, 26 May 2022.  EPA/MOHAMMED BADRA
Bild: keystone
Swiatek problemlos weiter
Die Weltnummer 1 der Frauen steht in der 3. Runde. Iga Swiatek aus Polen setzte sich gegen die Amerikanerin Alison Riske klar mit 6:0 und 6:2 durch.
Poland's Iga Swiatek returns the ball to Alison Riske of the U.S. during their second round match of the French Open tennis tournament at the Roland Garros stadium Thursday, May 26, 2022 in Paris. (AP Photo/Michel Euler)
Bild: keystone
Die Highlights vom Freitag
Belinda Bencic tritt am Freitag erneut auf dem Court Philippe-Chatrier an. Die Ostschweizerin bestreitet ihr Drittrundenspiel gegen die Kanadierin Leylah Fernandez ab 12 Uhr.

Um ca. 14.30 Uhr tritt Jil Teichmann gegen die Belarussin Viktoria Asarenka an.

Die Schweizerinnen stehen wiederum am gleichen Tag im Einsatz wie Novak Djokovic (nach Bencic gegen Aljaz Bedene), Rafael Nadal (ca. 14.00 Uhr gegen Botic van de Zandschulp) und Carlos Alcaraz (ab 20.45 Uhr gegen Sebastian Korda).
Medwedew sicher weiter
Der an Nummer 2 gesetzte Daniil Medwedew (Bild) steht in der 3. Runde. Der Russe fertigte Laslo Djere aus Serbien 6:3, 6:4, 6:3 ab.

Ebenfalls in der nächsten Runde steht Casper Ruud, die Nummer 8 des Turniers. Der Norweger setzte sich in einem skandinavischen Duell mit 6:3, 6:4, 6:2 gegen den Finnen Emil Ruusuvuori durch.
Russia's Daniil Medvedev celebrates winning his second round match against Serbia's Laslo Djere in three sets, 6-3, 6-4, 6-3, at the French Open tennis tournament in Roland Garros stadium in Paris, France, Thursday, May 26, 2022. (AP Photo/Jean-Francois Badias)
Bild: keystone
Weitere Top-8-Spielerin draussen
Mit Karolina Pliskova ist eine weitere Top-8-Spielerin ausgeschieden. Die als Nummer 8 gesetzte Tschechin unterlag der unbekannten Französin Léolia Jeanjean (Bild, WTA 227) 2:6, 2:6.

Somit sind von den ersten 8 nur noch die Topgesetzte Iga Swiatek sowie Paula Badosa (3) und Aryna Sabalenka (7) im Turnier vertreten.
epa09976766 Leolia Jeanjean of France plays Karolina Pliskova of the Czech Republic in their women?s second round match during the French Open tennis tournament at Roland ?Garros in Paris, France, 26 May 2022.  EPA/MOHAMMED BADRA
Bild: keystone
Rune trifft Linienrichterin am Kopf
Unglückliche Szene von Holger Rune: Beim Sieg gegen Henri Laaksonen trifft er auf dem Court mit engen Platzverhältnissen mit dem Schläger eine Linienrichterin am Kopf.
Laaksonen scheitert an Rune
Mit Henri Laaksonen ist am French Open auch der zweite Schweizer bei den Männern ausgeschieden. Der 30-Jährige bleibt gegen den dänischen Teenager Holger Rune chancenlos. Laaksonen unterlag der 19-jährigen Weltnummer 40 in knapp zwei Stunden deutlich in drei Sätzen 2:6, 3:6, 3:6. Damit vertreten nur noch Belinda Bencic und Jil Teichmann die Schweizer Farben in den Einzeltableaus.

Gegen den zweitbesten U20-Spieler auf der Tour hinter Carlos Alcaraz war Laaksonen auf ganzer Linie unterlegen. In allen Sätzen knöpfte Rune dem Schweizer früh den Aufschlag ab und gab den Vorsprung nicht mehr aus den Händen. «Ich hatte heute nicht so einen guten Tag. Es gelang mir nicht, ausreichend Druck aufzubauen», befand Laaksonen.

Rune hingegen spielte ausgezeichnet. Er punktete regelmässig sehenswert und agierte auch aus der Defensive heraus stark. Dies verdeutlichten mitunter die 28 Winner, die er in den knapp zwei Stunden gegenüber 15 unerzwungenen Fehlern schlug. «Er machte nicht viele Fehler», hielt Laaksonen fest. «Ich war hier nicht auf dem Niveau, auf dem ich sein will. Um weiter zu kommen, hätte ich die Leistung vom letzten Jahr abrufen müssen», sagte Laaksonen. Er werde nun weiter hart an sich arbeiten, insbesondere an der Beinarbeit. «Dann kommt es schon gut.»
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