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Tennis-Duell: Mirra Andreeva verliert bei Exhibition gegen einen Mann

epa10829373 Mirra Andreeva of Russia returns the ball to Coco Gauff of the United States during their second round match at the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in Flush ...
Die junge Mirra Andreeva feierte dieses Jahr ihren Durchbruch auf der WTA-Tour.Bild: keystone

WTA-Toptalent verliert gegen Mann (ATP 1145) – so kam es zum kuriosen Endspiel

18.12.2023, 11:1418.12.2023, 14:26

Geschlechterkämpfe auf der Tennistour sind eine Seltenheit. Bislang kam es 16 Mal zu einem Duell zwischen professionellen Spielerinnen und Spielern – meistens gingen die Spiele zu Gunsten der Männer aus. So auch bei der jüngsten Ausgabe.

Im Final des Exhibition-Turniers im französischen Bourg de Péage traf die erst 16-jährige Russin Mirra Andreeva (WTA 57) auf den 23-jährigen Franzosen Yanis Ghazouani Durand (ATP 1146). Andreeva führte zu Beginn des ersten Satzes mit Break. Am Ende verlor sie aber in zwei Sätzen mit 5:7 und 2:6. Die Trophäe ging trotz der Finalniederlage an die junge Russin.

Denn Andreeva spielte eigentlich in einem reinen Frauen-Tableau. Im Final hätte die junge Russin gegen Marta Kostyuk antreten sollen. Doch die 21-jährige Ukrainerin, die ihrerseits ab dem Halbfinal für die verletzte Donna Vekic eingesprungen war, weigerte sich aufgrund ihrer Herkunft, gegen Andreeva anzutreten. Damit auch beim Frauenturnier trotzdem ein Final stattfinden konnte, sprang aufgrund der Kurzfristigkeit Ghazouani Durand ein.

Siege von Frauen gegen Männer im Profitennis ausserhalb der Mixed-Doppel sind selten. 2021 spielten die Weltnummer 1 Iga Swiatek und ihr Landsmann Hubert Hurkacz ein einzelnes Tiebreak, welches Swiatek für sich entscheiden konnte. 2017 gewann die damals 26-jährige Johanna Konta gegen den 52-jährigen, längst zurückgetretenen Pat Cash einen einzelnen Satz mit 6:3. 1975 gewann Evonne Goolagong Cawley gegen Ilie Nastase ebenfalls einen Satz. Und am bekanntesten ist natürlich das «Battle of the Sexes» von 1973 als Billie Jean King Bobby Riggs mit 6:4, 6:3 und 6:3 bezwang. (abu)

Und dann gab's ja auch noch die Geschichte von Karsten Braasch:

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quelle: keystone / kiyoshi ota
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