Sport
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FILE - In this Jan. 28, 2017, file photo, Serena Williams holds up a finger and her trophy after defeating her sister, Venus, in the women's singles final at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia. Williams wants to help diversify the tech industry now that she is joining a Silicon Valley boardroom for the first time. Online poll taking service SurveyMonkey announced Williams’ appointment to its board on Wednesday, May 24, along with Intuit CEO Brad Smith. (AP Photo/Aaron Favila, File)

Der vorerst letzte Grand-Slam-Triumph: Serena Williams mit dem Pokal der Australian Open 2017. Bild: Aaron Favila/AP/KEYSTONE

McEnroe: «Serena Williams wäre bei den Männern die Nummer 700 der Welt»

Es ist eine ewige Frage: Wie gut ist die beste Frau einer Sportart verglichen mit Männern? Tennis-Altstar John McEnroe hat eine klare Meinung: Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Serena Williams hätte auf der Männer-Tour keinen Stich.



Serena Williams hat jedes Grand-Slam-Turnier gewonnen. Jedes mehr als ein Mal. Nicht nur im Einzel, auch im Doppel mit ihrer Schwester Venus. Dazu ist sie vierfache Olympiasiegerin, Fed-Cup-Siegerin und sie grüsste während 319 Wochen von Platz 1 der Weltrangliste.

Ihr Leistungsausweis ist also extrem eindrücklich. Und doch würde die 35-jährige Serena Williams keine Chance haben, wenn sie gegen Männer antreten würde, glaubt John McEnroe. Der Amerikaner, der in den Achtzigerjahren selbst sieben Grand-Slam-Turniere gewann und die Nummer 1 der Welt war, äusserte sich in einem Interview zum ewigen «Kampf der Geschlechter».

FILE - In this Aug. 28, 2015, file photo, John McEnroe reacts during a game against Jim Courier in the Connecticut Open Men's Legends event in New Haven, Conn. McEnroe says he is returning to Grand Slam tennis — as a coach. The seven-time major title winner said Friday, May 27, 2016,  on the Eurosport show

Damals wie heute: John McEnroe hat stets eine klare Meinung. Bild: AP

Für McEnroe ist Serena Williams die beste Tennis-Spielerin aller Zeiten. Das stehe ausser Frage. «Aber wenn sie bei den Männern spielen würde, wäre sie etwa die Nummer 700 der Welt.» Das sei keine Geringschätzung seiner Landsfrau, betonte «Big Mac». An einem besonders guten Tag könne Serena Williams sicher einige Männer schlagen, vor allem auch dank ihrer mentalen Stärke. «Aber wenn sie tagein, tagaus auf der Männer-Tour mitspielen würde, dann wäre das etwas ganz anderes.»

«Die Runde Golf heute Morgen war anstrengender»

Serena Williams spielte einmal – es ist schon beinahe zwei Jahrzehnte her – gegen einen Mann. Als Teenagerin unterlag sie am Rande der Australian Open dem Deutschen Karsten Braasch mit 1:6, ihre Schwester Venus verlor mit 2:6. Braasch war kein Gigant, sondern ein Spieler, der es an Grand-Slam-Turnieren nie über die dritte Runde hinaus schaffte und der seine Karriere ohne Turniersieg beendete.

German tennis player Karsten Braasch, from Marl, center, who is currently ranked 203rd in the world, poses on court with American sisters Venus Williams, left, and Serena Williams after playing the girls in an exhibition match at the Australian Open in Melbourne Tuesday January 27, 1998.  (AP Photo/Rick Rycroft)

Melbourne 1998: Venus Williams (17), Karsten Braasch (30) und Serena Williams (16). Bild: AP

Die Williams-Schwestern kündigten an, es mit jedem Mann ausserhalb der Top 200 aufzunehmen. Braasch war die Nummer 203 der Welt und forderte das Duo heraus. Er sagte anschliessend, er habe schon vor dem Vergleich gewusst, wie er ausgehe: «Das kann man nicht verlieren, wenn man noch so spielt wie ich.» Braasch benötigte nach Einschätzung der Berliner Zeitung maximal 70 Prozent seines normalen Aufwands. Sein lässiges Fazit: «Die Runde Golf heute Morgen war anstrengender.»

Andy Murray wäre bereit

Heute klingen die Aussagen von Serena Williams etwas anders als in den Anfangstagen der Karriere. Als Andy Murray vor vier Jahren gefragt wurde, ob er eine Partie gegen Serena Williams austragen würde, antwortete der Schotte: «Ich wäre dabei. Wieso auch nicht?» Er schlug Las Vegas als passenden Spielort vor und sagte, die Zuschauer würden dieses Duell bestimmt gerne sehen.

Billie Jean King siegte

Berühmt sind zwei Showmatches von Bobby Riggs im Jahr 1973. Der einstige Weltranglisten-Erste mass sich im Alter von 55 Jahren mit der amtierenden Weltnummer 1 Margaret Court, die er am Muttertag klar 6:2, 6:1 schlug. Ein halbes Jahr später duellierte sich Riggs mit der 12-fachen Grand-Slam-Siegerin Billie Jean King – und verlor in Houston 4:6, 3:6, 3:6. Allerdings gab es danach Hinweise, wonach Riggs absichtlich unterlag, um Spielschulden zu begleichen.

Williams meinte, das würde bestimmt lustig werden. Damals gegen Braasch sei sie noch jung und unerfahren gewesen. Nun, mit 31 Jahren wohl auf dem Zenit, seien die Voraussetzungen sicher besser. Ihre Chancen gegen Murray beurteilte sie trotzdem als kaum vorhanden: «Wahrscheinlich würde ich keinen einzigen Punkt machen.» Etwa später mutmasste sie: «Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, ein Game könnte ich gewinnen.» Zu einem Vergleich mit Andy Murray kam es aber bis heute nicht.

Kein Duell mit McEnroe

Es gab auch schon häufiger Pläne, wonach John McEnroe gegen Serena Williams antreten solle. Donald Trump habe, als er noch nicht US-Präsident war, ein Duell zu arrangieren versucht, verriet McEnroe einst.

epa04921237 Republican presidential hopeful Donald Trump (R) shakes hands with US teennia great John McEnroe (L) as Venus Williams of the US plays Serena Williams of the US during their quarterfinals match on the ninth day of the 2015 US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 08 September 2015. The US Open runs through 13 September, which is a return to a 14-day schedule.  EPA/DANIEL MURPHY

Handshake: McEnroe und Trump beim US Open 2015. Bild: EPA

Das war einige Jahre nach dem verlorenen Satz gegen Braasch und als McEnroe seine Karriere schon beendet hatte. Aber Trump habe eine zu geringe Gage offeriert, so dass es nicht zu einem «Kampf der Geschlechter» kam.

Es ist fraglich, ob Serena Williams für einen solchen in Zukunft noch zur Verfügung steht. Für den Moment hat sie alle Tennis-Pläne zur Seite geschoben, denn im Herbst wird die 35-Jährige zum ersten Mal Mutter.

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turi 26.06.2017 21:53
    Highlight Highlight Ach was, dass Männer mehr Leistung bringen, ist bloss ein patriarchalisch-kulturelles Konstrukt...

    *duckundweg*
  • Kevin Lomax 26.06.2017 16:37
    Highlight Highlight Vielleicht hätte man erwähnten sollen, dass Karsten Braasch im Match gegen die Williams-Schwester jeweils nur einen Aufschlag hatte. Ausserdem rauchte er in der Pause auch mal eine Zigarette :-)
  • Clank 26.06.2017 16:35
    Highlight Highlight Im Tennis macht so ein Duell wenig Sinn. Nur aufgrund der Serena Dominanz bei den Frauen kommt man auf solche Ideen.
    Interessant wäre jedoch ein Geschlechterkampf im Denksport, Rennsport, Schiesssport oder sogar E-Sport. Wie ist es dort so? Soviel ich weiss werden in Schach- und Pokerturniere auch die Geschlechter getrennt.
    • D. Saat 26.06.2017 17:00
      Highlight Highlight In Pokerturnieten werden die Geschlechter nicht getrennt. Aber auch da können die besten Frauen selten mit den besten Männern mithalten. Sind zahlenmässig aber natürlich auch untervertreten.
  • Alan Smithee 26.06.2017 14:59
    Highlight Highlight Ich halte von solchen Gedankenspielen
    nichts.
    Geht dem McEnroe einer ab wenn er sich solche Aussagen zusammendenkt.
    Als Sportjourni profiliert er sich mehr durch provokative Aussagen als durch gerechtfertigte Analysen.
    Übrigens hat es die legendäre Tennisspielerin Billie Jean King trotz ihrer körperlicher Unterlegenheit,zumindest einmal geschafft einen Mann in einem Tennismatch zu besiegen.
    • Pascal Mona 26.06.2017 15:59
      Highlight Highlight Naja Bobby Riggs (der besiegte Tennisspieler)war bei der Niederlage auch bereits 55 Jahre alt und zudem gab es Hinweise, dass er zur Tilgung seiner Wettschulden das Match absichtlich verlor (im gleichen Jahr hat er mit Margaret Court eine vermeintlich "bessere" Spielerin deutlich mit 6:2 und 6:1 geschlagen).
      Ich würde gegen die Williams-Schwester und jede Top500 Spielerin wohl auch untergehen (gut ich habe auch noch nie Tennis gespielt...).
      Dem ersten Abschnitt deines Kommentars kann ich aber durchaus zustimmen.
  • kupus@kombajn 26.06.2017 14:24
    Highlight Highlight Ach, jetzt fällt mir gerade ein, dass wir einmal als Eishockey-Junioren gegen den amtierenden Damenmeister ein Freundschaftsspiel ausgetragen haben. Das Resultat weiss ich nicht mehr, aber wir gewannen deutlich. Und wir waren damals Junioren B. Das war Ende 1980er oder Anfang 1990er.

    Das Highlight des Spiels war übrigens das versehentliche gemeinsame Duschen. Die hatten da vergessen, die Trennwand der beiden Duschen zu schliessen.
  • kupus@kombajn 26.06.2017 14:21
    Highlight Highlight Es ging einmal das Gerücht, Janica Kostelic sei als Vorfahrerin bei einem Herrenslalom gestartet. Versehentlich sei ihre Zeit gemessen worden. Es soll die sechstschnellste Zeit des 1. Laufes gewesen sein.

    Ob das wohl stimmt...?
    • Tsunami90 26.06.2017 15:23
      Highlight Highlight In technischen Disziplinen glaube ich gut möglich, aber in der Abfahrt wird die Physis nicht reichen...
  • Erarehumanumest 26.06.2017 13:24
    Highlight Highlight Brasch hatte doch so einen bescheuerte Brille und warf den Ball immer so mongomässig in die Luft, nicht?
    Krass, was für Mist ich noch weiss. Wie gesagt, ich wäre als Sportredaktor zu haben..PM an mich.
  • Wagh_Rules 26.06.2017 13:18
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Logisch hätte sie keine Chance. Alleine von der Physiologie her sind Männer 10-15% leistungsfähiger (Grösse, Gewicht, Muskelanteil, Hormonelle Unterschiede etc). Wenn man bedenkt, dass die Unterschiede an der Weltspitze im Kommastellenbereich sind, sind ganze 15% eine andere Welt!
  • dorfne 26.06.2017 12:24
    Highlight Highlight Bei den Männern wird sehr viel über den Aufschlag entschieden, mehr als bei den Frauen. Ich kenne Männer, die mir sagen, das Frauentennis sei technisch oft viel spannender als das Männertennis mit den vielen Aufschlagschlachten und Grundlinienduellen. Der Vergleich von Mc Enroe hinkt, denn technisch sind die Frauen den Männers mind. ebenbürtig. Aber die Genderdiskussion wird halt auch von den Männern angeheizt, nicht nur von den Frauen.
    • Kieran Murphy 26.06.2017 13:09
      Highlight Highlight Das gilt höchstens für die Grundschläge, wobei hier auch ein NLB-Spieler in der Schweiz den ATP-Spielern ebenbürtig ist, weil die technischen Anforderungen an diese Schläge nicht so hoch sind. Das wahre technische Können zeigt sich bei Schlägen wie Slice, Aufschlag oder Volley. Die letzte Spielerin, die diese Schläge technisch sauber beherrschte war Justine Henin. Bei den Frauen spielen bspw. sogar Weltklasse-Doppel wie Hingis und Partnerin einen technisch furchtbaren Volley (Rückhand mit zwei Händen). Eine Spielerin die alle technischen Varianten des Aufschlags beherrscht fällt mir nicht ein.
    • dorfne 26.06.2017 13:41
      Highlight Highlight @Kieran. Hingis, die ehem. Nr. 1 der Welt spielt einen furchtbaren Volley? Es gibt auch Männer die die Backhand zweihändig spielen! Wer sind Sie? Welches Ranking hatten Sie denn? Ich hab R4-Männer kennengelernt, die allen Ernstes sagten, sie könnten die Wiliams Schwestern locker besiegen. Sicher sind Sie auch der Meinung, dass Frauen die schlechteren Musikerinnen sind als Männer! Ich bin schockiert, dass es immer noch Leute gibt, die Frauen runtermachen, indem man sie als den Männern geistig unterlegen hinstellt! Ich hab gehofft, wir seien inzw. schon weiter!
    • TruchaConCebolla 26.06.2017 13:57
      Highlight Highlight @Wölfli: Geistig und körperlich sind zwei unterschiedliche Dinge, da können Sie schockiert sein, solange Sie wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 26.06.2017 12:07
    Highlight Highlight Es wär eesxtrem spannend wenn Frauen auch gegen Männer antreten würden. Ich denke das könnte in der einen oder anderen Sportart zu bösen Überraschungen führen (böse für die Männer). Im Skisport z.B. könnte der eine oder andere Mann ganz schön tief vom gefühlten Podest stürzen.
    • Dmnk 26.06.2017 12:41
      Highlight Highlight Aufs Podest würde es keine schaffen nicht mal in die nähe. Das ist auch überhaupt nicht wertend gemeint. Die durchschnittlichen physischen Voraussetzungen sind einfach nicht gleich. Man lässt ja auch nicht einen 60 Kilo Fliegengewichtler auf einen 100 Kilo Schwergewichtsboxer los. Ich finde es eher respektlos den Frauen gegenüber die im Rahmen ihren Möglichkeiten Spitzenleistungen bringen, wenn man sie mit Männern vergleicht die nunmal einen unbestreitbaren physischen Vorteil haben.
    • almlasdn 26.06.2017 12:44
      Highlight Highlight Einverstanden, das gäbe bestimmt packende Duelle und ein paar "Überraschungen". Wieso jetzt gerade im Skisport weiss ich nicht xD kenne mich aber auch viel zi wenig aus :)
    • Snowy 26.06.2017 12:48
      Highlight Highlight Seh ich ganz klar anders. Und Skisport ist genau noch ein speziell schlechtes Bsp - so wie jede andere Sportart auch wo Kraft eine grössere Bedeutung spielt.
      Das weiss jeder, der schon mal Leistungssport betrieben hat.
      Hat überhaupt nichts mit Geringschätzung von Frauen zu tun, sondern mit Physik/Physiologie.

      Ich teile übrigens die Meinung von Mcnroe, dass Williams ungefähr Nr 700 wäre auf der Männertour (und genauso wäre Lara Gut in den Speeddisziplinen im hinteren Drittel des B-Kaders anzusiedeln). Allerdings hätte ich an seiner Stelle diese Meinung für mich behalten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • tooempty7 26.06.2017 11:32
    Highlight Highlight Und trotz allem gibt es immer noch Proteste, wenn die Frauen im Tennis weniger Preisgeld erhalten. Gleicher Lohn für gleiches Niveau und Attraktivität, alles andere wäre keine Gleichberechtigung..
    • Schreiberling 26.06.2017 11:35
      Highlight Highlight Unsinn. Preisgeld ist der Lohn für die Leistung (absolvierte Spiele, gewonnene Sätz etc.), nicht für die Attraktivität des Sports. Ausser bei Grand-Slam-Turnieren ist die Leistung bei Frauen und Männern dieselbe (Best-of-3 Format).
    • OkeyKeny 26.06.2017 11:41
      Highlight Highlight Sicher nicht? Du hast bestimmt schonmal von Testosteron gehört oder? Dieses Hormon verschafft einen ganz klarer Vorteil wenn's um Sport geht.
    • PostFinance-Arena 26.06.2017 11:55
      Highlight Highlight Wieso die Frauen auf der Tour immer wieder den selben Lohn wie die Männer fordern, ist mir seit Jahren ein Rätsel. Männer-Tennis ist klar attraktiver, das zeigt ja nur schon das Zuschauerinteresse.

      Kleiner Vergleich: Wieso fordert ein No-Name Schauspieler nicht den selben Lohn wie ein Leo DiCaprio? Er hat ja whs. den nicht viel kleineren Aufwand.Aber im Unterschied zu den Damen auf der Tennis-Tour ist sich der No-Name Schauspieler bewusst, dass ihn weniger sehen wollen als DiCaprio, also verdient er auch weniger!

      Sehr whs. denken 99% auf der Männer-Tour so, trauen sich aber nicht zu äussern.
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