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Martina Hingis of Switzerland and Jamie Murray of Great Britain celebrate after winning their mixed doubles final match against Henri Kontinen of Finland and Heather Watson of Great Britain during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 16 July 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Freuen sich über ihren Triumph: Jamie Murray und Martina Hingis. Bild: KEYSTONE

Noch ein Schweizer Sieg! Hingis gewinnt in Wimbledon das Mixed-Turnier

Martina Hingis fügte ihrer imposanten Trophäensammlung bei Grand-Slam-Turniere eine weitere hinzu. Nach dem Sieg mit dem Briten Jamie Murray im Mixed-Final in Wimbledon ist sie bei 23 angelangt.



Ähnlich wie Roger Federer ist Martina Hingis eine Meisterin des Timings und ein taktischer Fuchs. Vor dem Mixed-Turnier in Wimbledon hatte sich die 36-jährige Ostschweizerin mit dem Lokalmatadoren Jamie Murray zusammengetan. «Ich zählte darauf, dass mir kaum jemand Nein sagen kann», meinte sie selbstbewusst und mit Schalk in den Augen.

epa06091659 Martina Hingis (R) of Switzerland and Jamie Murray (L) of Britain celebrate with their trophies after winning against Heather Watson of Britain and Henri Kontinen of Finland during their Mixed Doubles final match for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 16 July 2017.  EPA/GERRY PENNY EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Strahlen mit den Trophäen. Bild: GERRY PENNY/EPA/KEYSTONE

Die Rechnung ging vollständig auf. Während sie im Doppel im Viertelfinal ausschied, spielte sich Hingis mit dem älteren Bruder von Andy Murray als topgesetztes Duo mit stupender Leichtigkeit durch das Tableau. Auch im Final blieben sie beim 6:4, 6:4 gegen das britisch-finnische Paar Heather Watson/Henri Kontinen ohne Satzverlust.

«Es ist so einfach mit Martina»

Mit dem Triumph in Wimbledon ist Hingis nun bei 23 Grand-Slam-Titeln – 5 im Einzel, 12 im Doppel und nun 6 im Mixed – angelangt. «Jeder einzelne ist speziell», betonte sie am Sonntagabend. «Im Final haben wir unser Spiel nochmals auf ein neues Level gebracht. Die Partien zuvor haben sich ausgezahlt.»

Jamie Murray, der im letzten Jahr das Australian und das US Open im Doppel gewonnen hatte, durfte in Wimbledon zum ersten Mal jubeln. Er spielt im Normalfall nicht Mixed, doch bei der Anfrage von Hingis wurde er schwach. «Es ist so einfach mit Martina», schwärmte der 31-jährige Schotte. «Sie macht ihren Job und lächelt dabei immer.» Speziell war auch die Aufstellung der beiden: Obwohl Murray Linkshänder ist, retournierte Hingis auf der linken Seite – und stand so bei den wichtigsten Punkten im Einsatz. (ram/sda)

Roger Federers 19 Major-Titel

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meglo 16.07.2017 23:50
    Highlight Highlight Super, ich gönne Martina diesen Erfolg.
  • Martiis 16.07.2017 23:17
    Highlight Highlight Laut Wikipedia hat Jamie Murray Wimbledon im Mixed bereits 2007 gewonnen. Hat also heute nicht zum ersten gejubelt dort.
    • Luca Brasi 17.07.2017 14:01
      Highlight Highlight Dafür hat die wikipedia bis jetzt beim deutschsprachigen Artikel "Wimbledon Championships" geschlampt und bei Gewinner aus dem deutschsprachigen Raum nur Hingis Mixed-Titel aus dem Jahr 2015 erwähnt. Mal schauen, ob das heute Abend noch ändert. ;)
    • Martiis 17.07.2017 20:05
      Highlight Highlight Das wurde angepasst. ;)
    • Luca Brasi 17.07.2017 21:50
      Highlight Highlight @Martiis: Fixer als die Korrektoren von Watson, die Jamie Murrays mixed-Sieg in Wimbledon zusammen mit Jankovic im Jahr 2007 nicht anerkennen wollen. ;P
  • Corahund 16.07.2017 22:20
    Highlight Highlight Einfach 👍
  • MacB 16.07.2017 21:47
    Highlight Highlight Man gönnt Martina den tollen Karriereherbst!!!
  • Claudi92 16.07.2017 20:58
    Highlight Highlight Toll!! GRATULATION! Eine sackstarke Leistung

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