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epa06795628 Cleveland Cavaliers forward LeBron James responds to a question during post NBA Finals in game four after losing to the Golden State Warriors at Quicken Loans Arena in Cleveland, Ohio, USA, 08 June 2018. The Warriors defeated the Cavaliers to win back-to-back NBA Championship titles.  EPA/DAVID MAXWELL  SHUTTERSTOCK OUT

LeBron James an der Pressekonferenz nach Spiel 4: Der Superstar brach sich die Hand bereits in Spiel 1 der Finalserie – weil er vor Wut gegen eine Tafel schlug. Bild: EPA/EPA

Weil sich LeBron James vor Wut die Hand brach – Warriors dominant zum Titelgewinn

Die Golden State Warriors bleiben das erfolgreichste NBA-Team. Durch den 108:85-Auswärtssieg gegen die Cleveland Cavaliers verteidigte die Franchise aus Kalifornien den Titel aus dem Vorjahr ohne Niederlage in der Finalserie.



Deutlicher konnte die Dominanz des alten und neuen NBA-Champions nicht zur Schau gestellt werden. Mit einem sogenannten «Sweep», dem ersten in einem Endspiel seit 2007 (San Antonio gegen Cleveland), fegten Final-MVP Kevin Durant, Superstar Stephen Curry und Co. die Cavaliers mit LeBron James in der Finalserie aus der Halle. Den dritten Meistertitel in den vergangenen vier Jahren und den sechsten insgesamt machte das Team aus Oakland in Cleveland perfekt.

«Ich kann von diesem Gefühl nicht genug bekommen.»

Golden-States-Captain Stephen Curry

«Den Titel zu gewinnen, ist unglaublich hart. Ihn dreimal in vier Jahren zu gewinnen, ist unfassbar», jubelte Klay Thompson nach der Gala-Vorstellung. Doch Langeweile kam bei den Warriors-Profis während der Feierlichkeiten nach der Partie nicht auf. «Ich kann von diesem Gefühl nicht genug bekommen», sagte Golden States Captain Curry, der mit 37 Punkten im vierten Final der überragende Spieler war.

Zuletzt hatten die Los Angeles Lakers mit Kobe Bryant und Shaquille O'Neal zu Beginn der Jahrtausendwende und Michael Jordans Chicago Bulls in den Neunzigerjahren die NBA so dominiert wie derzeit die Warriors. «Die Jungs sind unglaublich talentiert. Sie haben viel Spass zusammen. Sie kämpfen und laufen füreinander. Der dritte Titel ist das Resultat davon», erklärte Trainer Steve Kerr. Ein Ende der «Dynastie» ist derzeit nicht absehbar. Die All-Stars Curry, Thompson und Draymond Green stehen weiterhin unter Vertrag, Durant bestätigte, in Kürze verlängern zu wollen.

Erfolgstrainer Steve Kerr.

Wie schon im vergangenen Jahr wurde Durant zum besten Spieler der Finalserie ausgezeichnet. «Er hat es verdient», betonte Curry, der ebenfalls ein Kandidat für die Auszeichnung war. Mit 43 Punkten in Spiel 3 hatte Durant fast im Alleingang für die Vorentscheidung in der Serie gesorgt. In Spiel 4 steuerte er mit 20 Punkten, 12 Rebounds und 10 Assists sein erstes «Triple Double» in den Playoffs bei. «Für mich zählt nur, dass wir unseren Titel verteidigt haben», sagte der 29-Jährige. «Ich bin in dieser Mannschaft zu einem besseren Basketballspieler geworden.»

Folgt der Abschied von LeBron James?

Bei den Cleveland Cavaliers herrschte dagegen natürlich Trauer. Das Team aus dem Bundesstaat Ohio war chancenlos in der Finalserie, und jetzt droht auch noch der Verlust von Superstar LeBron James. Der 33-Jährige hat zwar noch eine Option auf ein weiteres Jahr in Cleveland, doch ein Verbleib gilt als unwahrscheinlich. «Ich habe derzeit noch keine Ahnung. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Ich werde mich mit meiner Familie zusammensetzen und beraten. Sie ist ein wichtiger Teil, wenn es um meine Karriere geht, und das wird sie auch weiterhin sein», erklärte er.

James erzielte in Spiel 4 lediglich 23 Punkte. Allerdings gab er nach der verlorenen Finalserie zu, in den letzten drei Partien mit einer gebrochenen rechten Hand agiert zu haben. Die Verletzung hatte er sich nach der unglücklichen Niederlage im Auftaktspiel in Oakland (114:124 n.V.) zugezogen, als er aus Frust nach dem verlorenen Match – trotz persönlichem Playoff-Rekord von 51 Punkten – gegen eine Tafel schlug. Dennoch kam der Captain der Cavs in der K.o.-Phase auf einen Schnitt von 34 Zählern. «Er hat eines der besten Playoffs aller Zeiten gespielt», schwärmte Trainer Tyronn Lue. «Ich hoffe, dass er bleibt.» (sda/dpa)

War das LeBrons Abschied aus Cleveland?

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