DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
YB jubelt über den Champions-League-Einzug – nun warten die ganz grossen Mannschaften.
YB jubelt über den Champions-League-Einzug – nun warten die ganz grossen Mannschaften.
Bild: keystone
User Unser

In der Königsklasse warten Hammer-Gegner auf YB – welche Gruppe wünschst du dir?

26.08.2021, 07:5726.08.2021, 12:57

Heute Abend um 18.00 Uhr steht die Auslosung für die Gruppenphase der Champions League an. Mit dabei ist mit den Young Boys erfreulicherweise auch ein Schweizer Vertreter. YB befindet sich in Topf 4 und hat attraktive Gegner praktisch garantiert. Es ist auf jeden Fall für jeden was dabei.

Die Topfeinteilung:
Topf 1: Chelsea, Villarreal, Atlético Madrid, Manchester City, Bayern München, Inter Mailand, OSC Lille, Sporting Lissabon.
Topf 2: Real Madrid, Barcelona, Juventus Turin, Manchester United, Paris St-Germain, Liverpool, Sevilla, Borussia Dortmund.
Topf 3: FC Porto, Ajax Amsterdam, Schachtar Donezk, Leipzig, Salzburg, Benfica Lissabon, Atalanta Bergamo, Zenit St. Petersburg.
Topf 4: Young Boys, Besiktas Istanbul, Dynamo Kiew, Brügge, AC Milan, Malmö, Wolfsburg, Sheriff Tiraspol.

Wir haben im Vorfeld schon mal ein wenig in den Töpfchen gestöbert und einige spannende Gruppen-Vorschläge gefunden.

Die Retorten-Gruppe

Eine Gruppe mit Klubs, die erst in den letzten Jahren dank massiven Investoren-Geldern zu Topklubs wurden. Alle kamen sie schon weit in der Champions League, keiner der Vereine hat es aber bisher geschafft, die Königsklasse zu gewinnen.

Manchester City

Diesen Sommer hat man sich mal eben Jack Grealish geholt für läppische 117,5 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der ganze YB-Kader weist einen Transferwert von 62,08 Millionen Euro auf.

Paris Saint-Germain

Hat in diesem Sommer mal eben Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Achraf Hakimi und Georginio Wijnaldum geholt. Ach ja, ein gewisser Lionel Messi ist auch noch ablösefrei gekommen. Der soll noch gut sein, haben sie gesagt.

Hakimi, Messi, Ramos: Im PSG-Shop gibt es neue Beflockungen.
Hakimi, Messi, Ramos: Im PSG-Shop gibt es neue Beflockungen.
Bild: keystone

RB Leipzig

Die Gründung 2009, in der gleichen Saison von der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen. 2013 von der Regionalliga in die 3. Liga aufgestiegen, 2014 dann in die 2. Bundesliga und 2016 in die erste Bundesliga. 2020 schafften sie es dann sogar bis in den Halbfinal der Champions League. Nicht schlecht für einen Klub, dessen alleiniger Zweck die Vermarktung eines Energydrinks ist.

Die Erfolgsverwöhnten-Gruppe

In den letzten zehn Jahren haben die folgenden drei Klubs ihre nationalen Meisterschaften mehrheitlich dominiert. Von insgesamt 30 möglichen Meistertiteln haben sie 25 geholt. Mit nun vier Titeln in Folge würde YB eigentlich ganz gut reinpassen.

Bayern München

Seit 2012/13 neunmal in Serie Meister geworden, ein Ende der Dominanz ist nicht in Sicht.

Ein gewohntes Bild: Bayern mit der Meisterschale.
Ein gewohntes Bild: Bayern mit der Meisterschale.
Bild: keystone

Juventus Turin

Letzte Saison verpasste Juventus Turin den Scudetto, Meiste rin Italien wurde Inter. Davor holten die «Bianconeri» neunmal in Serie die Meisterschaft.

Schachtar Donezk

Siebenmal wurden die Ukrainer in den letzten zehn Jahren Meister. In der letzten Saison gelang das ausnahmsweise nicht, der Titel ging mal wieder an Rekordmeister Dynamo Kiew.

Die Stimmungs-Gruppe

Natürlich haben alle Klubs in der Champions League grossartige Fans. Es muss sich also niemand empören, wenn sein Lieblingsklub hier nicht auftaucht. Folgende drei Klubs passen besonders gut in diese Kategorie.

FC Villarreal

Das Estadio de la Ceramica, eher bekannt unter dem alten Namen «El Madrigal», fasst zwar nur 23'500 Zuschauer, die Stimmung ist aber berüchtigt.

Fans der «Yellow Submarine».
Fans der «Yellow Submarine».
Bild: Shutterstock

Liverpool FC

Es braucht keine lange Erklärung zur Stimmung, die an der Anfield herrscht. Speziell auch vor der Partie sind die Liverpooler durch ihr «You'll Never Walk Alone» weltberühmt geworden.

Gegen Burnley war die Anfield am vergangenen Wochenende endlich mal wieder rappelvoll.
Gegen Burnley war die Anfield am vergangenen Wochenende endlich mal wieder rappelvoll.
Bild: keystone

FC Porto

Gegen den FC Porto wäre das Stadion zwar weniger gelb, die Stimmung aber nicht minder schlecht. Das Estadio do Dragao hat normalerweise Platz für über 50'000 Zuschauer.

Ein Schmankerl aus Porto.

Die machbarste Gruppe

Eine einfache Gruppe wird es sowieso nicht geben für die Young Boys. Es hat ja schliesslich einen Grund, weshalb die Teams in der Königsklasse spielen. Gegen die folgenden Gegner wäre die Chance zumindest auf dem Papier am grössten, irgendwie die Gruppenphase zu überstehen.

Lille OSC

Letzte Saison wurde Lille sensationell französischer Meister und steht deshalb in Lostopf 1. Diese Saison misslang der Start aber ordentlich – Lille steht nach drei Ligaspielen noch ohne Sieg da. Mit Torhüter Mike Maignan (zu Milan) und Mittelfeldspieler Boubakary Soumaré (zu Leicester) hat man aber auch zwei wichtige Teamstützen verloren.

Am 1. August hat Lille den französischen Supercup gegen PSG gewonnen.
Am 1. August hat Lille den französischen Supercup gegen PSG gewonnen.
Bild: keystone

FC Sevilla

Zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor, Tabellenführung in der Primera Divison. Und dennoch haben wir den FC Sevilla als einfachstes Los aus Topf 2 erkoren. Das liegt weniger an den Spaniern selbst, sondern mehr an dem sonst so stark besetzten Topf 2. Sevilla ist definitiv eine grosse Nummer, aber dennoch trauen wir YB gegen die Spanier noch am ehesten einen Punktgewinn zu.

FC Salzburg

Auch Salzburg ist gut in die Saison gestartet. 5 Spiele, 5 Siege, dazu 15:3 Tore. Nicht nur die Mannschaft ist sehr jung (Durchschnittsalter 22,9 Jahre), auch der neue Trainer Matthias Jaissle ist erst 33-jährig. Das Team hat wahnsinniges Potenzial, dafür kaum Erfahrung. Gegen YB könnte es zu einem offenen Schlagabtausch kommen.

Die Schöne-Städte-Trip-Gruppe

Auch hier gilt: Viele Städte sind schön. Kein Affront. Wir haben folgende drei ausgewählt.

Sporting Lissabon

Bild: Shutterstock

FC Barcelona

bild: shutterstock

Zenit St.Petersburg

Bild: Shutterstock

Die Offensiv-Gruppe

Die Young Boys haben nicht zuletzt in den Quali-Playoffs gegen Ferencvaros bewiesen, dass sie immer wieder für Spektakel gut sind und gewannen sowohl Hin- als auch Rückspiel mit 3:2. Eine Gruppe mit lauter offensiv ausgerichteten Teams wäre pures Spektakel, könnte aber auch in sehr vielen Gegentoren enden.

Manchester City

Offensiv-Abteilung: Gabriel Jesus, Ferran Torres, Raheem Sterling, Phil Foden, Jack Grealish, Riyad Mahrez, Kevin de Bruyne, Bernardo Silva.

Letzte Saison in der Liga: 38 Spiele, 83 Tore.

Letzte Saison in der Champions League: 13 Spiele, 25 Tore

Jack Grealish bringt weitere Verstärkung in die City-Offensive.
Jack Grealish bringt weitere Verstärkung in die City-Offensive.
Bild: keystone

Borussia Dortmund

Letzte Saison in der Liga: 34 Spiele, 75 Tore.

Letzte Saison in der Champions League: 10 Spiele, 19 Tore

Offensiv-Abteilung: Erling Haaland, Marco Reus, Donyell Malen, Thorgan Hazard, Youssoufa Moukoko, Ansgar Knauff, Marius Wolf, Steffen Tigges, Reinier, Julian Brandt, Giovanni Reyna.

Erling Haaland ist der Star im Dortmunder Angriff.
Erling Haaland ist der Star im Dortmunder Angriff.
Bild: keystone

Atalanta Bergamo

Letzte Saison in der Liga: 38 Spiele, 90 Tore.

Letzte Saison in der Champions League: 8 Spiele, 11 Tore

Offensiv-Abteilung: Josip Ilicic, Duvan Zapata, Luis Muriel, Sam Lammers, Roberto Piccoli, Alksey Miranchuk, Matteo Pessina, Ruslan Malinovskyi.

Atalantas Neuverpflichtung für den Sturm: Roberto Piccoli, der mit 1,90 m definitiv nicht zu den «Piccoli» gehört.
Atalantas Neuverpflichtung für den Sturm: Roberto Piccoli, der mit 1,90 m definitiv nicht zu den «Piccoli» gehört.
Bild: keystone

Die Bollwerk-Gruppe

Wenn man eine offensiv ausgerichtete Gruppe basteln kann, darf eine Gruppe mit Stärken in der Defensive natürlich nicht fehlen.

Atlético Madrid/FC Chelsea

Meister Atlético Madrid stellte letzte Saison die beste Verteidigung der LaLiga. Auch diese Saison werden sie, wie immer seit Diego Simeone übernommen hat, nur schwer zu knacken sein.

Gegen den Titelverteidiger Chelsea als Gruppenkopf wäre es kaum leichter. Unter Thomas Tuchel sind die Londoner defensiv kaum noch zu bezwingen. In 34 Spielen unter seiner Ägide erhielten die «Blues» bloss 22 Gegentreffer.

Captain César Azpilicueta ist Teil einer starken Chelsea-Verteidigung.
Captain César Azpilicueta ist Teil einer starken Chelsea-Verteidigung.
Bild: keystone

Juventus Turin

Die letzte Saison missriet Juventus komplett. Am Ende reichte es dennoch zu Rang 4 mit genau einem Gegentor im Schnitt. Die Turiner stellten damit immerhin die zweitbeste Defensive hinter Meister Inter Mailand. Nun ist Defensiv-Spezialist Massimilliano Allegri zurück an der Seitenlinie. Er wird mit den beiden Europameistern Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini sowie Matthijs de Ligt wieder für die gewohnte defensive Stabilität sorgen.

Ajax Amsterdam

Mit unfassbaren 102:23 Toren wurde Ajax letzte Saison in Holland Meister. Damit stellten die Holländer nicht nur den besten Sturm, sondern eben auch die deutlich beste Abwehr. In der Champions League waren sie mit sieben Gegentoren in sechs Spielen (in einer Gruppe mit Liverpool und Atalanta) ebenfalls ordentlich unterwegs. In der Europa League bekam auch YB zu spüren, wie stark Ajax verteidigt. Die Berner verloren das Achtelfinal-Duell mit insgesamt 0:5 Toren.

Die Andy-Möller-Gruppe

«Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!», sagte Andy Möller schon 1992. In der entsprechenden Champions-League-Gruppe wären für YB dieses Jahr Inter Mailand und Real Madrid verfügbar. Komplettiert wird die Gruppe mit Benfica Lissabon. Könnte ja auch in Spanien liegen.

Inter Mailand

Letzte Saison unaufhaltsam zum Meistertitel in der Serie A. Doch neben Trainer Antonio Conte sind auch Sturmtank Romelu Lukaku (zu Chelsea) und Achraf Hakimi (zu PSG) nicht mehr im Verein.

Real Madrid

In Madrid war es diesen Sommer vergleichsweise ruhig. Zu reden gab eher der Dauerrivale aus Barcelona. Mit David Alaba hat Real einen Ersatz für Sergio Ramos geholt. Die Frage ist nur: Gelingt es tatsächlich, Kylian Mbappé nach Madrid zu lotsen?

Benfica Lissabon

Letzte Saison nur auf Rang 3 in der Liga Nos – trotz 22 Toren von Haris Seferovic, der die Torjägerkrone nur um einen Treffer verpasste. Aber klar, alleine wegen des Mannes aus Sursee wünschen wir uns Benfica in die YB-Gruppe.

Welche Gruppe wünschst du dir für YB?
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

1 / 50
Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball
quelle: keystone / thomas hodel
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Kennst du Leistungsdruck beim Sex? – Hier kommen 4 Experten-Tipps

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lionel Messi verlässt den FC Barcelona – Klub bedankt sich mit Gänsehaut-Video

Ein einziger Satz wie ein Stich ins Herz aller Barça-Fans: Lionel Messi wird nicht beim FC Barcelona bleiben. Trotz einer Einigung zwischen dem spanischen Klub und dem Argentinier konnte der Vertrag nicht verlängert werden. Die Gründe dafür sind finanziell und strukturell.

Der FC Barcelona und Lionel Messi gehen getrennte Wege. Dies gab der Klub am Donnerstagabend auf Twitter bekannt. Demnach verhindern finanzielle Probleme sowie die Regeln der spanischen Liga einen Verbleib des 34-Jährigen bei Barça.

«Beide Parteien bereuen zutiefst, dass die Wünsche des Spielers und des Klubs nicht erfüllt werden konnten», heisst es in der Mitteilung. Zudem bedankt sich der FC Barcelona für den Beitrag zum Erfolg des Klubs und wünscht ihm alles Gute für seine persönliche …

Artikel lesen
Link zum Artikel