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Marcel Kittel (links) bleibt im Sprint bei der 4. Etappe der Tour de France knapp vor Bryan Coquard. 
Bild: JEAN-PAUL PELISSIER/REUTERS

Herzschlagfinale in der 4. Etappe – Kittel im Sprint hauchdünn vor Coquard, Sagan bleibt Leader 

05.07.2016, 17:1406.07.2016, 07:38

Die mit 237,5 km längste Etappe der 103. Tour de France geht an Marcel Kittel. Der Deutsche setzt sich beim Massensprint in Limoges im Fotofinish vor dem Franzosen Bryan Coquard durch.

Am Ende entschieden auf der leicht ansteigenden Zielgeraden wenige Zentimeter zugunsten von Kittel. Für den 28-jährigen Profi vom Team Etixx-Quick-Step war es der insgesamt neunte Etappenerfolg bei der Frankreich-Rundfahrt, der erste seit 2014.

Marcel Kittel feiert seinen Etappensieg.<br data-editable="remove">
Marcel Kittel feiert seinen Etappensieg.
Bild: Peter Dejong/AP/KEYSTONE

Dritter wurde der slowakische Strassen-Weltmeister Peter Sagan, der die Führung im Gesamtklassement erfolgreich verteidigte. Sein Vorsprung auf den Franzosen Julian Alaphilippe beträgt dank weiteren Bonifikationen zwölf Sekunden. Chris Froome und Nairo Quintana, die zwei Topfavoriten für den Gesamtsieg, liegen mit nur 18 Sekunden Rückstand auf Platz 5 und 7.

Peter Sagan bleibt im gelben Leadertrikot.<br data-editable="remove">
Peter Sagan bleibt im gelben Leadertrikot.
Bild: Peter Dejong/AP/KEYSTONE

Auf der erneut über 200 km langen Flachetappe von Saumur nach Limoges setzte sich bereits früh ein Quartett vom Feld ab. Zu diesem gehörte mit dem Belgier Oliver Naesen auch ein Fahrer des Westschweizer IAM-Teams. Wie in den Tagen zuvor wurden die Ausreisser rund 8 km vor dem Ziel von den Sprinterteams jedoch erwartungsgemäss gestellt.

Nach der vierten Sprintankunft in Folge ist die Zeit der Sprinter bei der 103. Ausgabe der Tour de France vorerst vorbei. In der 5. Etappe vom Mittwoch macht der Tour-Tross einen Abstecher ins Zentralmassiv. Auf den 216 km von Limoges nach Le Lioran sind sechs kleinere Bergpreise zu bewältigen, vier davon auf den letzten 50 km.

Das Profil der 5. Etappe:

Nicht zuletzt wegen seiner coupierten Schlussphase könnte dieses Teilstück eine Beute für Ausreisser oder Klassiker-Spezialisten werden. Andererseits dürfen die Favoriten auf den Gesamtsieg keine Schwächen zeigen, sonst platzt der Traum vom Toursieg schon früh. (jwe/sda)

Die schönsten Orte, welche die Tour de France 2016 besucht

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