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Ski: Shiffrin gewinnt in Flachau – Rast knapp neben dem Podest

Slalom der Frauen, Flachau (AUT)
Switzerland's Camille Rast reacts at the finish line during an alpine ski, women's World Cup slalom, in Flachau, Austria, Tuesday, Jan. 13, 2026. (AP Photo/Marco Trovati)
Austria World Cup A ...
Camille Rast verpasst in Flachau das Podest ganz knapp.Bild: keystone

Rast zwei Hundertstelsekunden neben dem Podest – zum 70. Mal gewinnt Shiffrin einen Slalom

Mikaela Shiffrin bleibt im Slalom eine Klasse für sich: Beim Sieg der Amerikanerin im Nachtrennen in Flachau landen Camille Rast und Wendy Holdener knapp neben dem Podest.
13.01.2026, 16:4513.01.2026, 22:53

Shiffrin, der Slalom und Flachau - das passt: Am Dienstagabend bestritt die 30-Jährige ihr zwölftes Rennen auf dem Hang im Salzburgerland. Zum elften Mal in Folge fuhr sie dabei auf das Podest, zum sechsten Mal war sie die Schnellste. Shiffrin brachte ihre knappe Halbzeitführung gegenüber Landsfrau Paula Moltzan souverän ins Ziel und baute sie gar noch aus. Am Ende hatte die nunmehr 107-fache Weltcupsiegerin 41 Hundertstel Vorsprung auf Moltzan. Für Shiffrin war es der 70. Sieg im Slalom.

Etwas bescheidener muten die Zahlen der anderen Podestfahrerinnen an: Moltzan stieg zum achten Mal auf ein Weltcup-Podest, die Einheimische Katharina Truppe zum siebten Mal.

Rast verpasst Platz 3 hauchdünn

Gab es im Vorjahr durch Camille Rast und Wendy Holdener einen Doppelsieg für die Schweiz, reihten sich die gleichen Athletinnen dieses Mal knapp hinter dem Podest ein. Rast verpasste ihr disziplinenübergreifend sechstes Top-3-Resultat in Folge um lediglich zwei Hundertstel. Die von einer Grippe geschwächte Slalom-Weltmeisterin, die in Kranjska Gora die Siegesserie von Shiffrin durchbrach, bestätigte ihre tolle Form. Für eine weitere Podestklassierung habe sie im ersten Lauf zu viel liegen gelassen, sagte sie nach dem Rennen gegenüber SRF. «Aber ein vierter Platz ist auch gut und so habe ich etwas mehr Hunger für nächste Woche.» Am kommenden Dienstag steht für die Technikerinnen in Kronplatz ein Riesenslalom auf dem Programm.

Wendy Holdener als Fünfte büsste 93 Hundertstel auf die Siegerin ein, ihr fehlten am Ende knapp drei Zehntel zu ihrem 40. Slalom-Podest im Weltcup. Die ersten fünf Fahrerinnen waren bereits nach dem ersten Lauf in der gleichen Reihenfolge klassiert.

Christen schafft Olympia-Norm

Mit Eliane Christen als Neunte fuhr eine dritte Schweizerin in die Top 10. Die 26-jährige Urnerin sicherte sich mit ihrer zweiten Top-15-Klassierung in dieser Saison das Ticket für die Olympischen Spiele, nachdem sie schon am Semmering in den 9. Rang gefahren war. «Beat (Tschuor, Cheftrainer; d. Red) hat gestern Abend gesagt, dass es um die Olympiatickets geht, wir Gas geben müssen», so Christen, die selbiges in beiden Läufen tat. Bereits nach dem ersten Durchgang war sie im 9. Rang klassiert gewesen.

Zum zweiten Mal Punkte in dieser Saison sicherten sich Aline Höpli (18.) und Aline Danioth (25.). Die 24-jährige Ostschweizerin Höpli verbesserte sich in der Entscheidung um neun Ränge und fuhr das zweitbeste Resultat ihrer Karriere heraus. (riz/sda)

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