Sport
Wintersport

Holdener fährt in der Kombination aufs Podest – Brignone gewinnt

Kombination in Crans-Montana, Endstand
1. Federica Brignone (ITA)
2. Roni Remme (CAN) +0.38
3. Wendy Holdener (SUI) +1.04
4. Rahel Kopp (SUI) +1.54
8. Priska Nufer (SUI) +1.94
16. Nathalie Gröbli (SUI) +2.92
20. Jasmina Suter (SUI) +3.73​
epa07392598 Wendy Holdener of Switzerland in action during the women's Alpine Combined Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Crans-Montana, Switzerland, 24 February 2019. EPA/AL ...
Wendy Holdener gelang im Slalom nicht der gewünschte Lauf.Bild: EPA/KEYSTONE

Holdener fährt in der Kombination aufs Podest – Brignone gewinnt vor Remme

24.02.2019, 14:31
Mehr «Sport»

Wendy Holdener verpasste in der Weltcup-Kombination von Crans-Montana den anvisierten Sieg. Die Schwyzer Weltmeisterin wurde nur Dritte.

Geschlagen wurde Wendy Holdener einerseits von der Italienerin Federica Brignone, die in Crans-Montana zum dritten Mal in Folge die Kombination gewann. Aber auch die überraschende Kanadierin Roni Remme reihte sich noch vor die Innerschweizerin.

First placed Italy's Federica Brignone celebrates as she gets to the finish area at the end of a women's World Cup combined, in Crans Montana, Switzerland, Sunday, Feb. 23, 2019. (AP Photo/A ...
Federica Brignone triumphiert erneut in Crans-Montana.Bild: AP/AP

Unmittelbar hinter Holdener erreichte die Sarganserländerin Rahel Kopp Platz 4, was gleichbedeutend mit ihrem bisher besten Resultat im Weltcup war. Fünfte war Kopp vor drei Jahren in Soldeu - ebenfalls in der Kombination -geworden. In die Top 10 kam zudem auch die Obwaldnerin Priska Nufer als Achte. Auch sie war im Weltcup noch nie so gut klassiert.

Schon nach der Abfahrt war klar gewesen, dass Wendy Holdener einen besonders guten Slalomlauf brauchen würde, um die Hypothek aus der Abfahrt zu tilgen. Die Innerschweizerin lag auf Platz 11, mit allerdings satten 1,47 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Brignone. Der Slalom indes gelang Holdener nicht wie gewünscht. Auf dem weichen Sulzschnee konnte sie die Differenz nicht herausfahren. Die viertbeste Laufzeit reichte nicht, um den anvisierten ersten Saisonsieg im Weltcup zu realisieren.

epa07392629 Wendy Holdener (R) of Switzerland reacts in the finish area during the women's Alpine Combined Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Crans-Montana, Switzerland, 24 F ...
Rahel Kopp (links) und Wendy Holdener sorgten für die Ränge 4 und 3.Bild: EPA/KEYSTONE

Federica Brignone errang ihren zehnten Weltcupsieg, den dritten in der Kombination. Sie legte den Grundstein zu ihrem Erfolg in der Abfahrt, in welcher sie die Gegnerinnen entscheidend distanzierte. An den Weltmeisterschaften in Are hatte sie die Kombination als Sechste beendet.

Die Prüfung im Wallis litt unter der geringen Beteiligung. Nur gerade 35 Fahrerinnen hatten sich eingeschrieben. Weltcup-Gesamtleaderin Mikaela Shiffrin legt bekanntlich derzeit eine zweiwöchige Pause ein, aber auch die Slowakin Petra Vlhova, in Are in der Kombination WM-Zweite hinter Holdener, verzichtete auf einen Start. (zap/sda)

Wir löchern unsere Skiprofis

Video: watson/Angelina Graf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Schmutzige Spiele» – ARD-Doku wirft Schatten auf die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona
Nur eine Woche vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris erschüttert eine ARD-Doku die Sportwelt. Der berüchtigte Dopingarzt Eufemiano Fuentes behauptet, die spanische Regierung sei an den Olympischen Spielen 1992 an gross angelegten Dopingaktionen beteiligt gewesen.

Spaniens Sportwelt sonnt sich im Erfolg. Am vergangenen Wochenende läutete das Fussball-Nationalteam mit dem EM-Titel eine neue Ära im spanischen Fussball ein, nur wenige Stunden, nachdem der Tennisspieler Carlos Alcaraz in Wimbledon die Trophäe in die Höhe gestemmt hatte. Es läuft rund in Spanien.

Zur Story