Sport
WM 2014

Weil es so schön weh tut: «Nein, nein, nein – bitte nicht! Bitte nicht! Das gibts doch gar nicht»

Die Kommentatoren von SRF, RSI, RTS, ORF und ARD fallen bei Blerim Dzemailis Ausgleichschance fast vom Stuhl.Vimeo/dutleale
Dzemailis Pfostenkracher

Weil es so schön weh tut: «Nein, nein, nein – bitte nicht! Bitte nicht! Das gibts doch gar nicht»

Viel hat nicht gefehlt! Mit einem Quäntchen mehr Glück hätte sich Blerim Dzemaili bei seiner Last-Minute-Chance gegen Argentinien unsterblich gemacht. So haben fünf TV-Kommentatoren den dramatischen Moment in der 121. Minute erlebt.
02.07.2014, 07:1902.07.2014, 09:55
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«Fall Haas» – zehn Spielsperren wären vertretbar, aber nicht zwingend
Biel fordert in einem Rekurs eine Verschärfung von fünf auf zehn Spielsperren gegen Ajoies Daniel Carr. Ein Überblick über die Hockey-Gerichtspraxis zeigt: Eine Erhöhung wäre angemessen, eine Verdoppelung von fünf auf zehn Sperren vertretbar, aber nicht zwingend erforderlich.
Ajoes kanadischer Stürmer Daniel Carr hat zum Abschluss eines heftigen Faustkampfes Biels Captain Gaëtan Haas einen brutalen Schlag gegen den Kopf versetzt. Erschwerend ist, dass er diesen letzten Schlag gegen den bereits wehrlos auf dem Eis knienden Kontrahenten geführt hat («Sucker Punch»). Ein solcher Schlag verstösst auch gegen die ungeschriebenen Gesetze des Hockeys. Die Schiedsrichter haben Daniel Carr mit insgesamt 50 Minuten bestraft: 5 plus 20 Minuten wegen des Faustkampfes, 5 plus 20 Minuten wegen des Schlages gegen den Kopf. Der Hockey-Einzelrichter hat in erster Instanz fünf Spielsperren verhängt. Biel fordert nun in einem Rekursverfahren zehn Spielsperren.
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