Deutsche Hype-Liga kommt nach Zürich – und sorgt für grossen Ansturm auf Tickets
Die Icon League kommt erstmals in die Schweiz und kündigt einen Event an, «der nicht weniger sein will als der ‹Mini Super Bowl›». So findet das Turnier der besten sechs Teams mit zwei Viertelfinals, den beiden Halbfinals sowie dem Finalspiel am 17. Mai im Zürcher Hallenstadion statt.
In Deutschland hat die Hallenfussballliga, die von Ex-Fussballer Toni Kroos und Streamer Elias Nerlich gegründet wurde, voll eingeschlagen. Die Livestreams der Spieltage erreichen jeweils mehrere Millionen Menschen, die Tickets für die in einer mehrere Hundert Zuschauerinnen und Zuschauer fassenden Halle der Messe Berlin stattfindenden Runden sind jeweils schnell ausverkauft.
Es handelt sich dabei nicht um klassischen Hallenfussball, sondern um ein Spiel mit Spezialregeln. Gespielt wird mit je fünf Spielern und zwei Halbzeiten à zwölf Minuten. Ausserdem gibt es Ereigniskarten, die zum Beispiel dafür sorgen, dass ein Tor in einem bestimmten Zeitraum doppelt zählt oder pro Team nur ein Spieler auf dem Feld stehen darf. Als Vorbild diente die Kings League von Barça-Legende Piqué.
Ein wichtiger Grund für den Erfolg der Icon League sind auch die berühmten Teammanager, zu denen neben aktuellen und ehemaligen Fussballstars wie David Alaba, Antonio Rüdiger, Franck Ribéry oder Claudio Pizarro auch Rapper wie Luciano und Ski Aggu sowie in Deutschland berühmte Internetpersönlichkeiten gehören. Zu den Investoren des Projekts zählt unter anderem Jürgen Klopp. Seit dieser Saison werden die Partien zudem live vom Pay-TV-Sender Sky übertragen.
Nachdem die Icon League das letzte Finalturnier im Dezember in Wien austrug – und damit erstmals ausserhalb Deutschlands einen Event veranstaltete – ist nun die Schweiz dran, wie die Liga am heutigen Mittwochnachmittag verkündete. Neben dem sportlichen Wettbewerb kündigten die Organisatoren auch einen Star aus der Musik-Szene an. In der Vergangenheit traten zum Beispiel Herbert Grönemeyer oder Sido beim Final 6 auf.
Die Vorfreude scheint bei den Schweizer Fans bereits gross zu sein. So ist eine gute Stunde nach Verkaufsstart bereits ein Grossteil der Tickets im Hallenstadion vergriffen – obwohl diese 50 bis 100 Franken kosten. (nih)
